Burgen und Schlösser am Rhein im Oberen Mittelrheintal von Koblenz bis Rüdesheim

Burgen am Rhein – Oberes Mittelrheintal

Aus der Begründung zur Aufnahme als UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal: „Das Tal ist eine in sich geschlossene Kulturlandschaft, deren heutiger Charakter einerseits durch die hier anzutreffenden geomorphologischen und geologischen Bedingungen, andererseits durch Eingriffe des Menschen – wie die Errichtung von Siedlungen, Verkehrswegen und Landnutzung – bestimmt ist.“

Die bekanntesten Burgen im Welterbe Oberes Mittelrheintal sind die Marksburg als einzig unzerstörte Höhenburg im Oberen Mittelrheintal, die auf einer Insel im Rhein liegende Burg Pfalzgrafenstein, sowie die ständig erweiterte Burg Rheinfels. Ein Synonym für die Rheinromantik ist das Schloss Stolzenfels. Die größte Festungsanlage in Rheinland-Pfalz, die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz, wurde im 19. Jahrhundert von den Preußen auf den Grundmauern einer alten Burg erbaut.

Festung Ehrenbreitstein in Koblenz (rechtsrheinisch)

Festung Ehrenbreitstein in Koblenz

Die Festung Ehrenbreitstein ist von 1817-1828 als militärisches Bollwerk gegen die Franzosen errichtet worden. Zur Bundesgartenschau 2011 wieder instandgesetzt, hat man von der Festung einen hervorragenden Blick auf die Moselmündung und Koblenz. Die Festung ist ganzjährig zu besichtigen.
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Kurfürstliches Schloss in Koblenz

Koblenz – die Rheinseite des Kurfürstlichen Schlosses

Das Kurfürstliche Schloss in Koblenz war die Residenz des letzten Erzbischofs und Kurfürsten von Trier, der es von 1777 bis 1793 im neuen Koblenzer Stadtteil Neustadt erbauen ließ. Der Bau ersetzte das renovierungsbedürftig gewordene Schloss Philippsburg unterhalb der Festung Ehrenbreitstein. Am 23. November 1786 zogen Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen und seine Schwester in das neue Schloss ein.
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LINKSRHEINSICHE BURGEN IM OBEREN MITTELRHEINTAL

Schloss Stolzenfels im Koblenzer Stadtteil Stolzenfels (linksrheinisch)

Burg Stolzenfels bei Koblenz

Das Schloss liegt linksrheinisch oberhalb des Koblenzer Stadtteils Stolzenfels und kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Parkmöglichkeiten gibt es im Ort. Der Fussweg zur Burg auf einem teils steilen Asphaltweg dauert etwa 10 bis 20 Minuten.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchloss Stolzenfels

Kurfürstliche Burg Boppard

Kurdürstliche Burg in Boppard – heute Stadtmuseum

Die Kurfürstliche Burg auch Alte Burg genannt, befindet sich in der Altstadt von Boppard direkt am Rhein. Sie ist mit der Stadtbefestigung ab 1265 errichtet worden und wurde später zur Sicherung des Rheinzolls ausgebaut. Für den Bau wurden teilweise auch Steine des Römerkastells verwendet. Das heutige Aussehen erhielt die „Alte Burg“ durch einen Ausbau in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
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Burg Rheinfels bei St. Goar

Burg Rheinfels

Die weitläufige Burg Rheinfels wurde im Jahr 1245 von Graf Diether V. von Katzenelnbogen erbaut. Sie wurde während des Dreißigjährigen Krieges und des Pfälzischen Erbfolgekrieges jeweils erfolglos belagert und hielt sogar einer 28.000 Mann starken französischen Armee stand. Wer die mächtigen Mauern durchwandert, ahnt etwas von der Wehrhaftigkeit der von 1657 bis 1674 ausgebauten Festung. Am 1. November 1794 wurde die Burg jedoch kampflos von etwa 30.000 Franzosen eingenommen, da der Kommandant mit der gesamten Mannschaft vor der Übermacht über eine hastig errichtete Brücke auf die andere Rheinseite floh. Die französischen Revolutionstruppen zerstörten daraufhin die Festung. 1843 kaufte der spätere Kaiser Wilhelm I. die zum Steinbruch gewordene Ruine. Seit 1925 ist die teilweise restaurierte Festung im Besitz der Stadt St. Goar. Eine Gaststätte und ein Hotel sind dort heute zu finden.
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Schönburg in Oberwesel (linksrheinisch)

Burg Schönburg bei Oberwesel

Die Anfänge der Schönburg gehen ins 12. Jahrhundert zurück. Die später zur Ganerbenburg mit drei Bergfrieden ausgebaute Burg wurde im Dreißigjährigenkrieg geplündert und zerstört. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Ruine vom deutsch-amerikanischen T. J. Oakley Rheinlander aus New York gekauft und wieder aufgebaut. Seit 1950 ist sie im Besitz der Stadt Oberwesel und an eine Hotelierfamilie verpachtet, die dort ein 4-Sterne-Hotel betreibt. Die Burg kann aber besichtigt werden.
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Burg Pfalzgrafenstein (rechtsrheinisch mit Fähre erreichbar)

Burg Pfalzgrafenstein

Die Burg Pfalzgrafenstein liegt auf einer Felsenklippe mitten im Rhein. Mit ihrem spitzen rotgestrichenen "Bug" erinnert sie an ein steinernes Schiff. Die Burg ist von der Ortschaft Kaub an der B 42 aus mit der Fähre (Fähranleger Kaub, alle 30 Minuten) erreichbar und kann besichtigt werden.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Pfalzgrafenstein

Burg Stahleck oberhalb von Bacharach (linksrheinisch)

Burg Stahleck

Die unbezwingbare Burg Stahleck ("stahel" bedeutet Stahl und "ecke" ist die Bezeichnung für Bergsporn) hoch über der Stadt wurde wahrscheinlich Ende des 11. Jahrhunderts errichtet und war vom 13. bis zum 19. Jahrhundert im Besitz der Wittelsbacher. Sie wurde achtmal belagert, dabei 1689 durch Sprengungen stark beschädigt. 1344 wurde mit dem Bau der Stadtmauer begonnen, die von der Burg ausgehend die Stadt umfängt. Sie wurde um 1400 vollendet und ziert noch heute mit drei Toren die Rheinfront von Bacharach.
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Burg Fürstenberg bei Rheindiebach (linksrheinisch)

Burgruine Fürstenberg

Die Burgruine Fürstenberg liegt am Hang oberhalb von Rheindiebach (B9) in den Weinbergen. Ein Wanderweg führt durch die romantischen Weinberge zur Ruine hinauf, die jedoch wegen Sanierungsarbeiten nicht besichtigt werden kann. Lediglich ein Blick von aussen ist gestattet.
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Burg Heimburg bei Niederheimbach (linksrheinisch)

Burg Heimburg Mittelrhein

Keine Besichtigung möglich. Die Burg ist in Privatbesitz. Die Heimburg wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und diente der Sicherung der Ländereien des Erzbischofs von Mainz. Sie wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört und im Zuge der Rheinromantik teilweise wieder aufgebaut.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterHeimburg

Burg Sooneck bei Niederheimbach (linksrheinisch)

Burg Sooneck Mittelrheintal

Burg Sooneck ist von Niederheimbach (B 9) erreichbar. Der Ausschilderung im Ort über einen Wirtschaftsweg bis zum kostenlosen Parkplatz folgen. Knapp 5 Minuten Gehweg sind einzuplanen. Die Burg kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Burgschänke mit Panoramablick.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Sooneck

Burg Reichenstein – bei Trechtigshausen (linksrheinisch)

Burg Reichenstein Mittelrheintal

Burg Reichenstein liegt südlich von Trechtingshausen an der B9 auf einem Bergvorsrung. Die Auffahrt zum Parkplatz vor der Burg ist ausgeschildert. Besichtigung der Burg möglich. Die Burg beherbergt die größte Taken- und Ofenplatten-Sammlung in Rheinland-Pfalz. Hotel und ein Restaurant in der Vorburg.
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Burg Rheinstein bei Trechtingshausen (linksrheinisch)

Burg Rheinstein

Burg Rheinstein liegt linksrheinisch zwischen Trechtingshausen und Bingen auf einem steil aufragenden Fels an der B9. Seit 1975 ist sie im Besitz der Familie Hecher und  kann besichtigt werden. Neben der Burg wurde ein Restaurantbau mit herrlichen Blick auf den Rhein errichtet.
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Binger Mäuseturm im Mittelrheintal

Binger Mäuseturm

Der fast 25 Meter hohe Mäuseturm wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut. Er diente zusammen mit der Burg Ehrenfels der Sicherung des Rheinzolls und als Signalturm, um die Schiffer vor den Gefahren des engen Binger Lochs zu warnen. Der Turm kann nicht besichtigt werden kann.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterMäuseturm bei Bingen

Burg Klopp in Bingen – Sitz der Stadtverwaltung (linksrheinisch)

Burg Klopp auf dem Kloppberg in Bingen

Die Burg Klopp gilt als das Wahrzeichen der Stadt Bingen. Sie zählt zu den sogenannten Höhenburgen und wurde auf dem "Kloppberg" erbaut. In der Burg ist die Stadtverwaltung Bingen untergebracht .Der Turm kann von April – Oktober möglich von 8:00 – 18:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.
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RECHTSRHEINSICHE BURGEN IM OBEREN MITTELRHEINTAL

Burg Lahneck (rechtsrheinisch an der Lahnmündung)

Burg Lahneck am Mittelrhein

Die Burg Lahneck liegt rechtsrheinisch und ist über die B 42, Ausfahrt Oberlahnstein zu erreichen. Der Weg bis zum Parkplatz ist ausgeschildert. Die Burg oberhalb der Lahnmündung in den Rhein wurde angeblich zum Schutz eines nahen Silberbergwerks erbaut.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Lahneck

Marksburg – Sitz der Deutschen Burgenvereinigung (rechtsrheinisch)

Marksburg bei Braubach / Mittelrhein

Die rechtsrheinisch liegende Marksburg ist über die B 42, Abfahrt Braubach zu erreichen. In Braubach folgen Sie der Beschilderung zur Burg. Vom Parkplatz sind es etwa 5-10 Gehminuten bis zum Burgtor. Neben der Burg gibt es für die Bewirtung eine Burgschänke. Eine Touristenbahn fährt von Braubach zum Parkplatz der Burg.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterMarcksburg in Braubach

Burg Sterrenberg (rechtsrheinisch)

Burg Sterrenberg am Rhein

Die rechtsrheinisch gelegene Burg Sterrenberg ist über die B 42, in Kamp-Bornhofen Richtung Dahlheim abbiegen, zu erreichen. Nach einem Kilometer folgt rechts die Zufahrt zur Burg, die auf einem schmalen Felsgrat in unmittelbarer Nachbarschaft zur höher gelegenen Burg Liebenstein liegt.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Sterrenberg

Burg Liebenstein (rechtsrheinisch)

Burg Liebenstein am Mittelrhein

Die beiden Burgen, Liebenstein und Sterrenberg, werden auch im Volksmund "Die feindlichen Brüder" genannt, da mehrere Sagen von der Zerstrittenheit der Burgherren berichten. Die Burg Liebenstein bietet ein familiengeführtes Hotel und ein Restaurant-Café mit  Sonnenteresse mit weiten Blick ins Mittelrheintal.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Liebenstein

Burg Maus (rechtsrheinisch) - keine Besichtigung

Burg Maus im Mittelrheintal

Burg Maus liegt oberhalb von St. Goarshausen und wurde um 1353 durch den Erzbischof von Trier errichtet. Den Namen Maus erhielt die Burg wohl von den Grafen von Katzenelnbogen, die in der Nähe zwischenzeitlich die größere Burg Neukatzenelnbogen – im Volksmund Burg Katz – erbaut hatten.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Maus

Burg Katz bei St. Goarshausen (rechtsrheinisch) - keine Besichtigung

Burg Katz am Mittelrhein

Oberhalb von Sankt Goashausen gegenüber von Sankt Goar ist die Burg Katz über die B 42 zu erreichen. Ein Fußweg führt von St. Goarshausen in ca.. 20 Minuten. zur Burg. Ende des 19. Jahrhunderts ließ der "Geheime Regierungs- und Landrat Ferdinand Berg Burg Katz wieder aufbauen.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Katz

Burg Gutenfels bei Kaub

Burg Gutenfels am Mittelrhein

Burg Gutenfels ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Die Burg iegt auf einem Bergsporn oberhalb der Stadt Kaub. Mit dem Bau der Burg wurde nach 1200 begonnen. Der umfangreiche Wiederaufbau erfolgte von 1889 bis 1892. Ende 2006 ging die Burg in Privatbesitz über und wurde aufwändig renoviert.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Gutenfels

Burgruine Nollig (rechtsrheinisch) bei Lorch

Burgruine Nollig

Die Burgruine Nollig liegt hoch über dem rechtsrheinischen Städtchen Lorch. Sie ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Ursprünglich wurde an der Stelle der heutigen Burg ein dreigeschossiger Fachwerkturm zur Sicherung des Rheinzolls errichtet1939 erfolgte der Ausbau eines Turms zum Wohnturm.
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Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurgruine Nollig

Burg Ehrenfels (rechtsrheinisch) - keine Besichtigung

Burg Ehrenfels bei Rüdesheim

Die Burg Ehrenfels wurde am steilen Hang des Rüdesheimer Berges erbaut und erstreckte sich bis zum Rheinufer, wo das Zollhaus stand. Der Wanderer erreicht die Ruine auf dem Rieslingpfad Rüdesheim - Assmannshausen. Für den Weg von Rüdesheim durch die Weinberge sollte man eine gute halbe Stunde einplanen.
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Brömserburg in Rüdesheim

Brömserburg in Rüdesheim am Rhein

Früher lag die Brömserburg unmittelbar am Rhein. Die Wehranlage war im 10. Jahrhundert mit mehr als zwei Meter starken Mauern und Gewölben errichtet worden. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts war die Burg im Besitz der Erzbischöfe von Mainz, die den alten Wehrbau im 12. Jahrhundert in eine Wohnburg umwandelten. Nur den südöstlichen Teil konnte der Herzog von Longueville 1640 zerstören. Die Burg war bis 1937 bewohnt, bis sie im Jahre 1941 von der Stadt Rüdesheim erworben wurde. Die letzten Jahre war das Rheingauer Weinmuseum in der Burg beheimatet. Die Brömserburg ist aktuell geschlossen und eine Neueröffnung mit neuem Konzept ist geplant (Stand 01.2024).
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Burg Eltville

Turm, Mauer und Aufgang von Burg Eltville

Der weiße Turm der kurfürstlichen Burg in Eltville am Rhein ist weithin sichtbar. Die Festung wurde ab 1330 unter dem Mainzer Bischof Balduin gebaut und bis ins Jahr 1419 folgten weitere Baumaßnahmen, wie etwa Einbauten in den Wohnturm. Im  Dreißigjährigen Krieges wurde 1635 die Burg durch die Schweden zerstört. Lediglich der Wohnturm blieb erhalten und erfuhr 1682 einen teilweisen Wiederaufbau.
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