Bitburg – Stadt, Geschichte und Sehenswürdigkeiten

Bitburg – Teile der alten Römermauer mit der Kirche im Hintergrund
Bitburg – Teile der alten Römermauer mit der Kirche im Hintergrund

Bitburg ist heute mit gut 13.000 Einwohner der Mittelpunkt des Bitburger Landes in der Südeifel. Bekanntestes Unternehmen und sozusagen das Wahrzeichen der Stadt ist die1817 gegründete Bitburger Brauerei, die sich mit der Bitburger Stadthalle auch sehr stark in die kulturellen Aktivitäten der Stadt einbindet. Die weltbekannte Bitburger Brauerei wurde 1817 gegründet. Erstmals 1909 verkauft Bitburger das so genannte "Original-Simonbräu-Deutsch-Pilsener". Seit der Gründung wurde die Bitburger Brauerei von sieben Generationen der Gründerfamilie geführt. Durch geschicktes Marketing und gute Qualität ist das das Bitburger Pils eines der bekanntesten Biere In Deutschland.

Der ehemalige NATO-Stützpunkt bei Bitburg ist seit den 1990er Jahren zu einem rund 500 Hektar großen Industrie- und Gewerbeareal mit der Bezeichnung "Gewerbepark Flugplatz Bitburg" umgebaut worden. Rund 180 Unternehmen haben sich bis heute dort niedergelassen. Die Fußgängerzone in der Innenstadt beherbergt zahlreiche Geschäfte.

Aus der Geschichte von Bitburg

Bitburg – Brauereiausschank Simonbräu
Bitburg – Brauereiausschank Simonbräu

Die Stadt Bitburg wurde um Christi Geburt als Station an einem alten Handelsweg von Metz über Trier nach Köln gegründet und um 330 als Vicus Beda (das Wort ist zurückzuführen auf das lateinische Wort Betula = Birke) von den Römern zu einem Straßenkastell ausgebaut, welches sich noch heute auf dem Stadtplan in den Grundformen zu sehen ist. Einige Reste der römischen Stadtmauer und eine Jupitersäule erinnern daran. Auf der beherrschenden Anhöhe in der Stadt war bereits zur Römerzeit eine Kultstätte. Heute steht dort die Liebfrauenkirche, deren Bausubstanz die Reste verschiedener früherer romanischer und gotischer Bauwerke zeigt. 1922 erhielt die Kirche einen neubarocken Anbau an der Südseite.

Im 10. Jahrhundert kam Bitburg zur Grafschaft Luxemburg, wozu die Stadt gut vierhundert Jahre gehörte. Danach wurde sie über Vererbungen und Eroberungen spanisch, österreich-niederländisch und schließlich französisch, bis der Wiener Kongress 1815 Bitburg dem Königreich Preußen zuschlug. Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstörten die Stadt zu 85 %. Die Franzosen übernamen die Nachkriegsverwaltung und 1985 wurden die Kasernen ein Nato-Stützpunkt. Das Stadtleben wurde also gut fünfzig Jahre von den stationierten Soldaten geprägt, die auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Bitburg waren. Heute floriert in den Gewerbegebieten am ehemaligen NATO-Flugplatz wieder die Wirtschaft.

Sehenswürdigkeiten in Bitburg von der Brauerei bis zu den Museen

Bitburger Marken-Erlebniswelt

Bitburger Brauerei und Stadthalle Eingang

Die weltbekannte Bitburger Brauerei wurde 1817 gegründet. Die sehenswerte Marken-Erlebniswelt der Brauerei zieht jährlich zigtausende Bierfans aus ganz Europa an. An zehn Stationen auf 1.700 Quadratmetern erleben die Besucher hautnah die faszinierende Welt des Bieres. Info Markenwelt: Römermauer 3, 54634 Bitburg, Tel: 0180 5 70 30 31. Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bitburger.de

Video von Rhein-Eifel.TV bei YouTube Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://youtu.be/ERBQtBCD1mM

Haus Beda mit Fritz von Wille-Sammlung

Bitburg – Kulturhaus Beda – Gemälde von Fritz von Wille mit dem Titel Fronleichnam

Das Haus Beda ist das Kulturzentrum in Bitburg. Zwei Jahre nach der Öffnung des Kulturzentrums, erhielt der Stifter von einer Enkelin des Malers Fritz von Wille 30 Gemälde aus dem Besitz ihrer Familie, um sie im Haus Beda auszustellen. Im Erdgeschoss finden regelmäßig Ausstellungen mit aktueller Kunst statt. 2012 konnten die Außenanlagen grundlegend neu gestaltet sowie ein Skulpturengarten geschaffen werden. 
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterFritz-von-Wille-Seite und auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterKulturhaus-Beda-Seite

Kreismuseum Bitburg-Prüm

Bitburg Kreismuseum – Ausstellungsraum mit alten Möbeln

Das Kreismuseum Bitburg-Prüm erzählt in vielen sehenswerten Exponaten aus der Geschichte der Eifel-Landschaft, erinnert an Menschen, die hier lebten und zeigt kleine und große Schätze aus der Vergangenheit. Darunter auch die bekannte Luxemburger Madonna. Dazu gibt es regelmäßige Wechselausstellungen zu verschiedenen Themen.
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Pfarrkirche Liebfrauen in Bitburg

Bitburg – Liebfrauenkirche mit barocken Choranbau

Auf der beherrschenden Anhöhe in Bitburg war bereits zur Römerzeit eine Kultstätte. Heute steht dort die Liebfrauenkirche, deren Bausubstanz die Reste verschiedener früherer romanischer und gotischer Bauwerke zeigt. 1471 wurde die einschiffige Saalkirche durch ein südlich angebautes Seitenschiff erweitert. 1822 trug man den baufällig gewordenen romanischen Chorturm ab und baute an dieser Stelle einen Chorneubau, die heutige Taufkapelle. Der Rokokoaltar von 1794 mit der "Luxemburger Madonnan stammt aus der abgerrisenen Kirche St. Peter. Er wurde wahrscheinlich im Kloster Himmerod gefertigt.

Freizeitbad Cascade Bitburg

Bitburg – Cascade Freizeitbad – Blick auf den Aussenbereich

Das Freizeit- und Erholungsbad CASCADE in Bitburg mit Saunalandschaft ist über die Region hinaus ein beliebtes Ziel für Bade- und Saunagäste. Großzügig angelegte Anlage zum Erholen und Toben im Erlebnisbad mit 55m Riesenrutsche, der "Black-Hole-Slide" sowie zum Ausruhen und Entspannen inklusive Gastronomie in der Saunawelt.
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Eifelpark Gondorf mit Sommerrodelbahn Eifel-Coaster

Sommerrodelbahn Eifel-Coaster im Eifelpark Gondorf © Foto Eifelpark

Im Eifelpark in Gondorf bei Bitburg, der neben der Sommerrodelbahn, eine ganze Reihe anderer Attraktionen wie Kettenkarusell, Labyrinth, Tretboote und Rutschen-Paradies bietet, geht es mit dem bei jedem Wetter einsatzfähigen Eifel-Coaster mit bis zu 40 km/h fast 800 Meter bergab. Der Eifelpark Gondorf ist zudem auch ein Wildpark mit Bären, Wölfe und Greifvögel.
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterEifelpark Gondorf mit Eifel-Coaster

Freizeitsee bei Biersdorf

Freizeitsee bei Biersdorf

Der 1970 bis 1972 gebaute Stausee bei Biersdorf hat eine Wasserfläche von etwa 40 ha und ist zwei Kilometer lang. Rudern, Paddeln, Surfen, Tretbootfahren, Inline-Skaten, Badminton, Fahrradfahren und Angeln (Forellen) sind möglich. Baden ist allerdings nicht erlaubt. Trotzdem erfreut sich der See großer Beliebtheit bei den Bitburgern.
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Tourist-Infos Bitburg

Touristinfo: Bitburger und Speicherer Land
Römermauer 6 , 54634 Bitburg,
Tel. (06561) 94340
E-Mail: info@eifel-direkt.de
Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.eifel-direkt.de

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