Trier – Stadt und Sehenswürdigkeiten

Trier – Hauptmarkt mit historischen Häusern
Trier – Hauptmarkt mit historischen Häusern

In der Universitätsstadt Trier an der Mosel leben heute gut 100.000 Einwohnern. Die Trierer Innenstadt reicht von der Porta Nigra über den Dom bis hin zu den römischen Thermen und dem Schloss. Sie ist rund um den Hauptmarkt weitgehend als Fußgängerzone mit vielen Geschäften angelegt und bietet eine stattliche Zahl von historischen Bauten und Häuserzeilen. Cafés, Gaststätten und Restaurants laden Touristen und Einwohner gleichermaßen zum Verweilen ein. Schöne Parkanlagen an der Mosel und im Süden des Zentrum runden den positiven Eindruck von Trier ab. Trier bietet als Stadt mit über 100.000 Einwohnern natürlich zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel und Anspruch: Hotels, Garni, Ferienwohnungen, Pensionen.

Aus der Geschichte von Trier

Trier – Römerbrücke
Trier – Römerbrücke

Die Stadt Trier ist nach gesicherten Quellen römischen Ursprungs. Sie wurde vor rund 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet. 30 v. Chr. errichteten die Römer ein nach kurzer Zeit wieder aufgegebenes Militärlager auf dem Petrisberg. Einige Jahre später, um das Jahr 16 v. Chr., gründeten sie auf Grund der strategisch günstigen Lage dort die Stadt Augusta Treverorum (Stadt des Augustus im Land der Treverer). Die frühe Gründung Triers vor 2000 Jahren spiegelt sich in einer Vielzahl an historischen Bauten. Neben den alten Denkmälern gehören viele neue Attraktionen wie das Geburtshaus von Karl Marx dazu.

Sehenswertes von der Porta Nigra bis zum Trierer Dom

Porta Nigra – römisches Stadttor

Trier - Porta Nigra, römisches Stadttor
Trier - Porta Nigra, römisches Stadttor

Das bekannteste Baudenkmal ist die Porta Nigra, eins von vier Stadttoren aus der römischer Zeit. Das um 170 n. Chr. gebaute Nordtor verdankt seinen Namen seit dem Mittelalter  der dunklen Steinfärbung. Insgesamt wurden für den Bau ca. 7200 Steinquader verwendet, deren größte bis zu sechs Tonnen wiegen. Im frühen Mittelalter wurde das Tor vom Trierer Erzbischof sogar zu zwei übereinander liegenden Kirchenräumen umgebaut. Der zweite Turm wurde abgerissen, was heute die Asymmetrie des Baus erklärt.

Kaiserthermen – großzügige römische Badeanlage

Trier – Kaiserthermen, römische Thermenanlage
Trier – Kaiserthermen, römische Thermenanlage

Die Kaiserthermen in Trier sind die monumentalen Überreste einer großen spätantiken römischen Badeanlage im Zentrum der Stadt. Sie wurden um 300 n. Chr. gebaut und sind mit 250 × 145 Meter Gesamtfläche sehr großzügig geplant. Der Bau mit seinen teilweise noch 19 Meter hoch erhaltenen Mauern gehört zu den größten römischen Thermen nördlich der Alpen. Er wurde später als Reiterkaserne genutzt und ist seit 1986 Teil des UNESCO-Welterbes in Trier.

Konstantinbasilika – 67 m lange römische Palastaula

Trier – Konstantinbasilika
Trier – Konstantinbasilika, römische Palastaula

Die unter der Herrschaft von Konstantin des Großen gebaute 67 m lange Palastaula, als Konstantinbasilika bekannt, wird seit 1856 als evangelische Kirche genutzt. Sie wurde als Audienzhalle der römischen Kaiser, die im 4. Jahrhundert in der Stadt residierten, erbaut. Der von einem Heimatforscher eingeführte Name Basilika ist unzutreffend, weil es sich eher um eine Saalkirche handelt. Im Mittelalter waren nur noch Ruinen des römischen Bau vorhanden. Er wurde zweimal wiederaufgebaut; Mitte des 19. Jahrhunderts und nach dem zweiten Weltkrieg.

Zu den weiteren Denkmäler aus der Römerzeit gehören das Amphitheater und die Barbarathermen. Zusammen mit der alten Römerbrücke, der Igeler Säule, dem Trierer Dom sowie der Liebfrauenkirche gehören sie seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Trierer Dom

Trier – Dom und Liebfrauenkirche vom Kreuzgang aus gesehen
Trier – Dom und Liebfrauenkirche vom Kreuzgang aus gesehen

Die Wichtigkeit Triers für das katholische Christentum zeigt sich in vielen weiteren bedeutenden Kirchen, wie zum Beispiel St. Gangolf, deren Turm den historischen Marktplatz überragt. Der Trierer Dom St. Peter (offiziell Hohe Domkirche St. Peter zu Trier genannt) ist die älteste Kirche Deutschlands. Der Dom steht auf den auf den Fundamenten einer großen römischen Villa und ist mit der direkt daneben gebauten Liebfrauenkirche das größte und markanteste Bau-Ensemble in Trier. Die abwechslungsvolle Baugeschichte mit vielen Neu- und Anbauten und Zerstörungen prägt heute das Aussehen der Kathedrale. 
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterTrierer Dom

Liebfrauenkirche in Trier

Trier – Liebfrauenkirche vom Kreuzgang aus gesehen
Trier – Liebfrauenkirche vom Kreuzgang aus gesehen

Die Liebfrauenkirche neben dem Dom gilt zusammen mit der Marburger Elisabethkirche als die älteste gotische Kirche Deutschlands. Sie bildet zusammen mit dem Dom und dem Kreuzgang ein zusammengewachsenes Ensemble. Im Stil der Gotik von französischen Baumeistern erbaut, ist sie an filigraner Schönheit und gotischer Eleganz kaum zu übertreffen. 1803 wurde sie vom Dom getrennt und wurde selbstständige Pfarrkirche. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Liebfrauenkirche schwer beschädigt und erst nach Jahren wiederaufgebaut. Sie gilt immer noch als eine der schönsten gotischen Kirchen in Deutschland. 

Hauptmarkt in Trier

Tirer – Historische Häuser am Hauptmarkt
Tirer – Historische Häuser am Hauptmarkt

Der zentrale Platz in Trier ist der Hauptmarkt, der mit einer ganzen Parade von Häusern der Renaissance, des Barock, des Klassizismus und des Späthistorismus rundum bestückt ist. Der Hauptmarkt diente im Mittelalter als Warenverkaufs- und Handelsplatz. Die wichtigsten Gebäude sind die Steipe, ein um 1430 errichtetes Bürgerhaus, heute Repräsentationshaus des Stadtrats sowie das um den Giebel reich verzierte Rote Haus, 1684 erbaut für den Domsekretär. Städtisch-repräsentative Gebäude sind noch die Hauptwache und das ehemalige Domhotel im Neorenaissance-Stil.

Kirche St. Gangolf in Trier

Trier – spätromanische Kirche St. Gangolf
Trier – spätromanische Kirche St. Gangolf

Die Kirche St. Gangolf ist nur durch ein Barocktor vom Markt aus zugänglich und ansonsten völlig umbaut. Nach dem Trierer Dom ist sie der älteste Kirchenbau der Stadt. Die ursprüngliche Marktkirche wurde 958 errichtet und mehrmals durch Neubauten ersetzt. Das heutige spätgotische Bauwerk ging aus einer um das Jahr 1500 begonnenen Erneuerung hervor. Barocke Elemente wurden im 18. Jahrhundert  hinzugefügt. Der Innenraum ist in sieben Joche mit gotischen Gewölben gegliedert. Schöne Fresken zieren Chor und Wände.

Kurfürstliches Palais

Trier – Kurfürstliches Palais vor der Konstantinbasilika
Trier – Kurfürstliches Palais vor der Konstantinbasilika

Das Kurfürstliche Palais wurde in Stil der  Renaissance von 1615 bis 1676 erbaut. Der Südflügel des Palastes sollte nach dem Zeitgeschmack des Rokoko ab 1756 um- und ausgebaut werden. Das Vorhaben wurde allerdings nie ganz vollendet und Teile wieder abgerissen. Obwohl nur wenige Räume vollständig eingerichtet waren, diente das Kurfürstliche Palais den Kurfürsten bis 1794 gelegentlich als Residenz. Mit dem Wiederaufbau der Konstantinbasilika mußte der ganze Westflügel abgerissen werden. Beide Gebäude stehen heute in friedlicher Nachbarschaft hintereinander. 

Dreikönigenhaus in Trier

Trier – Dreikönigenhaus
Trier – Dreikönigenhaus

Das Dreikönigenhaus in der Simeonstraße (Nähe der Porta Nigra) ist ein frühgotisches Wohnhaus, das aus einem romanischen Wohnturm entstand. Ursprünglich hieß das Haus „Zum Säulchen“ und wurde 1230 erbaut. Der Eingang lag aus Sicherheitsgründen im ersten Stock rechts und konnte nur über eine Zugtreppe erreicht werden. Die Eingänge im Erdgeschoss stammen aus späterer Zeit.

Tourist-Info Trier

An der Porta Nigra
54290 Trier
Telefon: 0651 / 97808-0
E-mail: info@trier-info.de
Internet: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.trier-info.de

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Weihnachtsmarkt in Trier

Der Trierer Weihnachtsmarkt auf den Hauptplatz in Trier
Der Trierer Weihnachtsmarkt auf den Hauptplatz in Trier

Der romantische Trierer Weihnachtsmarkt zählt zu den schönsten in ganz Deutschland. Hier kann man ein großes Angebot an leckeren Spezialitäten und festlichem Kunsthandwerk aus der ganzen Welt entdecken. Vor der Kulisse des mittelalterlichen Hauptmarktes und des imposanten Trierer Doms werden 95 liebevoll dekorierte Stände aufgebaut.

Bad an den Kaiserthermen – Freizeitbad und Sauna in Trier

Trier – Bad an den Kaiserthermen – Kinderbecken
Trier – Bad an den Kaiserthermen – Kinderbecken

Nach einer Besichtigung der Kaiserthermen in Trier empfiehlt sich ein Besuch der gegenüberliegenden Sauna. Auf 1.500 qm Fläche bietet sie genügend Platz für einen Wellnesstag. Das Freizeitbad bietet ein Nichtschwimmerbecken, eine Kindererlebnislandschaft im Piratenlook und eine 75m lange Riesen-Rutsche - dem "Kaiser-Blitz". Auf dem Sonnendeck kann man auf bequemen Liegestühlen unter freiem Himmel relaxen oder im Bad-Bistro leckere Snacks geniessen. Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Infos zum Das Bad an den Kaiserthermen

Museen in Trier

Stadtmuseum Simeonstift Trier

Reges Treiben vor dem Stadtmuseum Simeonstift Trier
Reges Treiben vor dem Stadtmuseum Simeonstift Trier

In den Gebäuden des ehemaligen Simeonstifts um den Brunnenhof direkt neben der Porta Nigra ist das Stadtmuseum Simeonstift Trier zu finden. Kunst- und Kulturschätze von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert gehören zum Sammlungsschwerpunkt, der Einblicke in Leben und Alltag, Wirtschaft und Handel, Politik und Glaube, Kunst und Technik der Trierer Bevölkerung gibt.

Rheinisches Landesmuseum Trier

Trier – am Landesmuseum
Trier – am Landesmuseum

Das Rheinische Landesmuseum Trier ist eines der bedeutendsten archäologischen Museen in Deutschland. Von der Vorgeschichte über die römische Zeit, das Mittelalter bis zum Barock zeigt die Sammlung auf 4000 m² Ausstellungsfläche zahlreiche Exponate, die für die Geschichte von Trier und seiner Region von Bedeutung sind. Besonders die Exponate aus der römischen Stadt Trier, die als spätantike Kaiserresidenz zu den wichtigsten Städten im Römischen Reich zählte, machen die Sammlung einzigartig.