Gerolstein in der Vulkaneifel

Gerolstein – Häuserzeile mit Geschäften an der B 410
Gerolstein – Häuserzeile mit Geschäften an der B 410

Die Stadt Gerolstein liegt an der Kyll im Landkreis Vulkaneifel. In ganz Deutschland ist der Ort durch das bekannte Mineralwasser des Gerolsteiner Brunnens bekannt. An der bereits von den Kelten und Römern genutzten Mineralquelle wurde nachweislich seit 1724 Wasser abgefüllt und verkauft. Viel Historisches und Sehenswertes bietet die Vulkaneifel-Stadt Gerolstein. Aus römischen Zeiten sind in Gerolstein Tempel und Behausungen bekannt und in Resten noch erhalten.

Bekannt durch die Gerolsteiner Mineralwasserindustrie

Gerolstein – Eingang zur Einkaufspassage
Gerolstein – Eingang zur Einkaufspassage

Im kleinen Park der Stadt Gerolstein befindet sich eine Quellfassung, aus der in den Sommermonaten kostenloses Mineralwasser des ortsansässigen Unternehmen Gerolsteiner fließt. An der bereits von den Kelten und Römern genutzten Mineralquelle wurde nachweislich seit 1724 Wasser abgefüllt und verkauft. Diese bildet bis heute die Basis für die Gerolsteiner Mineralwasserindustrie. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Gerolstein als Eisenbahnknotenpunkt durch Bombardierung zu 80 Prozent zerstört. Die nach dem Krieg neu aufgebaute Stadt bietet heute in der Fußgängerzone zahlreiche inhabergeführte Geschäfte und schmucke kleine Boutiquen mit einem umfangreichen Angebot. Da Gerolstein auch ein staatlich anerkannter Luftkurort ist sind Hotels und Gastronomie vorhanden.

Aus der Geschichte von Gerolstein

Gerolstein - Burgruine
Gerolstein - Burgruine

Die Erbauung der Löwenburg im Jahre 1115 als Burg Gerhardstein gab dem Ort wohl den heutigen Namen. Die Burg wurde im pfälzischen Erbfolgekrieg 1691 zerstört und nicht wieder aufgebaut. 1337 erhielt Gerolstein die Stadtrechte. Bei der Befreiung französischer Besetzung durch jülichsche Truppen 1691 wurde die Stadt fast vollkommen zerstört. Nach dem Wiederaufbau vernichteten zwei Brände im 18. Jahrhundert die Stadt wiederum fast vollständig. 1801 fiel das linksrheinische Gerolstein an Frankreich und kam dann im Zuge des Wiener Kongresses 1815 zu den Preußen zurück. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der kriegswichtige Eisenbahnknotenpunkt Gerolsteins von den Alliierten heftig bombardiert, wobei zwangsläufig auch 80 Prozent der Stadt zerstört wurde. Die Wiederverleihung der Stadtrechte erfolgte 1953.

Sehenswürdigkeiten in Gerolstein

Die Erlöserkirche in Gerolstein

Gerolstein – die Erlöserkirche

Die evangelische Erlöserkirche in Gerolstein wurde in den Jahren 1911 – 1913 erbaut und von Kaiser Wilhelm II. persönlich eingeweiht. Der Kirchenneubau wurde zum einen vom Evangelischen Kirchenbauverein (Berlin) finanziert, zum anderen stammt einer großer Teil des Geldes vom Kaiser selbst. Der neoromanische Zentralbau mit einem umfangreichen Bilderzyklus aus ca. 24 Millionen Mosaiksteinen in seinem Inneren lockt jedes Jahr hunderte Besucher an. Besichtigung nur im Rahmen von Führungen: Apr. – Okt., mittwochs und samstags 11:00 Uhr und 15:00 Uhr.

Villa Sarabodis – eine römische Villa rustica

Gerolstein – Grundmauern der römischen Villa Sarabodis

Die 1907 auf dem "Hofacker" beim Bau der Erlöserkirche entdeckten Fundamente einer römischen Villa rustica mit einer teilweise rekonstruierten Hypokaustenheizung sowie weitere Fundstücke aus den Grabungen findet man neben dem Kirchenbau. Die Überreste der „Villa Sarabodis“ werden auf das 1. Jahrhundert nach Christus datiert. Ein Teil der antike Fußbodenheizung ist heute in einem Schutzbau zu sehen.

Adler- und Wolfspark in Pelm

Gerolstein – die Kasselburg bei Pelm mit dem Adler- und Wolfspark

Der Name des Adler- und Wolfsparks auf der Kasselburg in Pelm ist auch Programm. Täglich gibt es Flugvorführungen mit den Greifvögeln, darunter Adler, Falken und Eulen. Eine Besonderheit ist das in der Wolfsschlucht lebende Wolfsrudel, das größte seiner Art in Europa. Die Wolfsfütterung am Nachmittag sollte man sich nicht entgehen lassen.
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterAdler- und Wolfsparks 

Gerolsteiner Dolomiten

Nördlich von Gerolstein ist das Naturschutzgebiet Gerolsteiner Dolomiten zu finden, das mit einem acht Kilometer langen Erlebnisrundweg zu erkunden ist. Seit 1990 ist das 102 Hektar große Gebiet als Naturschutzgebiet ausgezeichnet. Das durch Faltung der devonischen Ablagerungen herausgehobene Felsmassiv erhebt sich schroff über dem Kylltal nördlich von Gerolstein. Der bekannteste Gipfel der Gerolsteiner Dolomiten ist mit einer Höhe von 482 Metern die „Munterley“, von der man einen weiten Blick über die Stadt und die Umgebung hat. Funde deuten darauf hin, das hier bereits vor 30.000 Jahren Steinzeitmenschen lebten.

Gerolsteiner Dolomiten - ein Felsmassiv nördlich von Gerolstein

Burg Lissingen

Die zweigeteilte Burg Lissingen bei Gerolstein

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Ruine der Burg Gerolstein (auch Löwenburg genannt), Im Ortsteil Lissingen findet man die Burg Lissingen, die einiges zu bieten hat. Die ehemalige Wasserburg an der Kyll ist einer der wenigen Eifelburgen die im Laufe der Jahre unzerstört geblieben ist.
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Weihnachtsmarkt in Gerolstein

Weihnachtsmarkt Gerolstein am 3. Advent © Foto www.gerolsteiner-land.de

Die Brunnenstadt Gerolstein lädt traditionell am 3. Adventswochenende zum Weihnachtsmarkt im Stadtzentrum ein. Mit seinen festlich geschmückten Weihnachtsbuden, aus denen es verführerisch nach Waffeln, Plätzchen, Kakao und Glühwein duftet, hat sich der Gerolsteiner Weihnachtsmarkt zu einem beliebten Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit entwickelt.
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Tourist-Infos Gerolstein

Touristik GmbH Gerolsteiner Land
Burgstraße 6
54576 Hillesheim
Telefon: 00 49 (0) 65 91 / 13 3100
e-mail: touristinfo@gerolsteiner-land.de

Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.gerolsteiner-land.de/

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