Andernach – Stadt und Sehenswürdigkeiten

Andernach – Rheinpromenade
Andernach – Rheinpromenade mit Blick auf historische Häuser

Andernach feierte 1988 sein 2000-jähriges Bestehen. Die Stadt hat rund 30.000 Einwohner und ist industriell geprägt. Aber auch der Tourismus spielt eine große Rolle, da die Stadt mit einer historischer Stadtmauer mit Türmen, Toren und einer Burgruine ein mittelalterliches Ambiente bietet. Zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten wie der „Alte Krahnen“ oder der Mariendom sind außerdem zu sehen. In der Fußgängerzone im Zentrum der Stadt findet der Besucher neben Boutiquen und Fachgeschäften, Cafés, Gaststätten und Restaurants mit einem Angebot von unterschiedlicher Qualität. Das Übernachtungspotential wird von Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen in der Stadt und der Umgebung abgedeckt.

Sehenswertes von der Stadtmauer bis zum Geysir

Aus der Geschichte von Andernach

Andernach – Teil der Stadtmauer
Andernach – Teil der Stadtmauer

Die römische Siedlung Antunnacum lag hochwasserfrei nördlich der heutigen Hohe Straße, die sich durch den mittelalterlichen Kern von Andernach zieht. Die Germanen verjagten schließlich die Römer aus der Ansiedlung bis sie selber im 5. Jahrhundert von den Franken aus dem Ort vertrieben wurden.Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen fanden in den nachfolgenden Jahrhunderten rund um Andernach statt. Trotzdem wuchs, bedingt durch die guten Verkehrsanbindungen, die Stadt. Ein reger Handel mit Mühlsteinen, Tuffsteinen, Wein und Fisch aus dem Rhein führte die Andernacher zu beträchtlichem Wohlstand, so dass um 1350 die mächtige Stadtmauer vollendet werden konnte, von der noch heute große Teile mit Toren und Türmen zu sehen sind.

Kurfürstlichen Burg in Andernach

Kurfürstliche Burg in Andernach
Kurfürstliche Burg in Andernach – die Wasserburg wurde bis zum 16. Jahrhundert ständig erweitert

Mit dem Bau der Kurfürstlichen Burg in Andernach wurde um 1200 begonnen. Initiator war der Kölner Erzbischofs Rainald von Dassel, der auch die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln brachte. Die Wasserburg wurde bis zum 16. Jahrhundert ständig erweitert. Große Teile der Stadtburg Andernach wurden 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. Die Ruine in der Altstadt kann besichtigt werden.

Runder Turm in Andernach

Der Runde Turm in Andernach ist Teil der Stadtbefestigung
Der Runde Turm in Andernach ist Teil der Stadtbefestigung

Neben guterhaltenen Ruinen der damals errichteten Burg mit Haupt- und Pulverturm ist das schönste Stück unter den Türmen der Stadtbefestigung der 55 m hohe "Runde Turm", von dem die oberen 22 m allerdings achteckig sind.Er gilt als Wahrzeichen der Stadt und stellt ein steinernes Zeugnis des städtischen Selbstbewusstseins dar, hielt er doch im Jahre 1689 einem Sprengversuch der Franzosen stand. Hiervon zeugt noch heute ein Loch an der Westseite des Turms.
Öffnungszeiten Runder Turm: Geöffnet vom 01. April bis Ende Oktober. Samstags, Sonntags und Feiertags von 13:00 bis 18:00 Uhr

Der Alte Krahnen in Andernach

Der "Alte Krahnen" am Rhein in Andernach
Der "Alte Krahnen" am Rhein in Andernach

Der Alte Krahnen am ehemaligen Hafen von Andernach ist ein 1561 fertiggestellter Stein-Turmdrehkran, der 350 Jahre lang der Verladung von Weinfässern und der aus dem Eifelraum angelieferten Mühl- und Tuffsteine diente. Seine Mechanik ist immer noch intakt und er ist die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit von Andernach.

Stadtmuseum im Stadtpalast

Andernach – Fassade des Stadtpalais von 1590
Andernach – Fassade des Stadtpalais von 1590

Das Andernacher Stadtmuseum wurde 1936 als "Heimatmuseum" in dem Ende des 16. Jahrhunderts erbauten Haus von der Leyen eröffnet und stellt eines der schönsten Häuser der Stadt dar. Der ehemalige Stadtpalast des Oberamtmanns Georg von der Leyen ist ein hervorragendes Zeugnis für die aufwendige Architektur in der Spätrenaissance. Besonders der Portikus beeindruckt mit seinen vielfältigen Zitaten griechisch, römischer Bautradition.

Historisches Rathaus

Historisches Rathaus im Stadtzentrum
Historisches Rathaus im Stadtzentrum

Das alte Rathaus wurde 1561–1574 errichtet. Unter dem Sitzungssaal befindet sich eine mittelalterliche Mikwe, ein jüdisches Kultbad. Der Wasserspiegel des Bades steigt und fällt auch heute noch mit dem Rheinpegel. Die Stadtbücherei ist in dem Gebäude heute beherbergt.

Mariendom in Andernach

Andernach – Liebfrauenkirche auch Mariendom genannt
Andernach – Liebfrauenkirche auch Mariendom genannt

Die Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt ist unter dem Namen Liebfrauenkirche bekannt und wird von den Andernacher auch liebevoll "Mariendom" genannt. Die ältesten Teile sind wohl um 1200 entstanden. In mehreren Bauphasen entstand das heutige Aussehen der großen Kirche. Die Fassade wurde querhausartig vor das Mittelschiff gesetzt, eine der bedeutendsten Bauleistungen der mittelrheinischen Romanik. Die zweite große Kirche Andernachs ist die gotische ehemalige Minoritenkirche, die Mitte des 14. Jahrhunderts begonnen wurde. Sie war die Kirche eines Franziskanerklosters und besitzt keinen Glockenturm.

Monte Mare – Freizeitbad in Andernach

Saunagarten im Monte Mare
Saunagarten im Monte Mare

Sauna & Wellness am Rhein. In unmittelbarer Nähe der Zentren Bonn und Koblenz mit guter Verkehrsanbindung und ausreichend Parkplätzen bietet das monte mare Andernach die Sauna-, Wellness- und Fitness-Bereiche. Die Saunanlage bietet im Innenbereich insgesamt fünf Saunen und zwei Dampfbäder.
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterMonte Mare Andernach

Tourist-Info Andernach

Touristinfo Andernach.net GmbH (im Geysir-Erlebniszentrum)
Konrad-Adenauer-Allee 40, 56626 Andernach
Tel.: 02632 / 987948-0
Mail: info@andernach.net
Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.andernach.de

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Kaltwassergeysir und Geysir-Erlebniszentrum

Andernach – Geysir
Andernach – Geysir bei der Eruption

Der seit 2006 wieder für die Öffentlichkeit zugängliche mit ca. 55 m höchste Kaltwassergeysir der Welt ist mit dem 2009 eröffneten Geysir-Erlebniszentrum das neue touristische Highlight von Andernach. Der Kaltwassergeysir in Andernach ist mit 50 bis 60 Meter der höchste in der Welt. Alle 100 Minuten steigt er für für 6 bis 8 Minuten in die Höhe, was bei den Besuchern an heißen Sommertagen für eine willkommene Abkühlung sorgt. Der Geysir wurde bereits 1903 auf dem Namedyer Werth, einer Halbinsel im Rhein bei Andernach, erbohrt. Zu touristischen Zwecken wurde er schließlich 2006 erschlossen und mit dem Geysir-Erlebniszentrum eröffnet. Da der Geysir in einem Vogelschutzgebiet liegt, sind für den Zugang zahlreiche Einschränkungen nötig. Der Besuch ist gekoppelt an den Besuch des Erlebniszentrum. Danach geht es ausschließlich per Schiff zum Werth, wo man sich nur auf den ausgewiesenen Wegen zum Geysir begibt.

Öffnungszeiten: Ende März bis 31. Oktober, Montag - Sonntag 09:00 – 17:30 Uhr
Eintrittspreise gültig 2019 für Erlebniszentrum und Besuch des Geysirs
Erwachsene 15,00 €, Ermäßigte (Schüler, Studenten, Behinderte) 11,00 €, Kind < 1 m frei, Geburtstagskinder (mit gültigem Personalausweis, Führerschein, Reisepass) frei, Familienpreis (gilt ab einem Elternteil mit Kind/ern) Erwachsene p. P. 12,50 €, Kinder p. P. 9,00 €

Geysir.info gGmbH
Konrad-Adenauer-Allee 40, 56626 Andernach, Tel.: 0 26 32 / 95 80 08 -0
E-Mail info@geysir-andernach.de oder gruppenbuchungen@geysir-andernach.de
Internet: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.geysir-andernach.de