Die Bundeskunsthalle in Bonn am Abend
Die Bundeskunsthalle in Bonn am Abend

Bundeskunsthalle in Bonn

Blick in eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle
Blick in eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle

Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland ist mit seinen zahlreichen Ausstellungen eines der meistbesuchten Museen in Deutschland. In dem modernen Gebäude mit drei charakteristischen Lichtschächten auf dem Dach sind seit der Eröffnung 1992 zahlreiche Kunstschätze aus der ganzen Welt präsentiert worden. Das Museo Nacional del Prado war mit Velázquez, Rubens und Lorrain zu Gast in Bonn, die Kaiserliche Sammlung aus dem Nationalen Palastmuseum Taipeh, in Taiwan und die Sammlung des Nationalmuseums in Kabul mit geretteten Schätzen ebenso. Auf der 5600 m² großen Ausstellungsfläche der Bundeskunsthalle werden ständig bis zu vier Ausstellungen parallel gezeigt.

Ausstellungen aus den Bereichen Kunst und Kulturgeschichte, Wissenschaft und Technik

Wissenschaftsausstellung in der Bundeskunsthalle
Wissenschaftsausstellung in der Bundeskunsthalle

Namhafte Künstler wie Ferdinand Hodler oder Ernst Kudwig Kirchner wurden neben den Gegenwartskünstlern wie Marina Abramović, Gregor Schneider oder Katharina Sieverding in großen Einzelausstellungen präsentiert. In den ersten zehn Jahren konnten über 100 Ausstellungen aus den Bereichen Kunst und Kulturgeschichte, Wissenschaft und Technik präsentiert werden. Auch Konzerte, Theateraufführungen, Konferenzen Lesungen und Filmvorführungen finden in einem Veranstaltungssaal mit bis zu 600 Sitzplätzen statt. Sogar eine Schachweltmeisterschaft ist hier ausgefochten worden. Der Sammelschwerpunkt der für jedermann frei zugänglichen Bibliothek mit 50.000 Medien liegt auf der Geschichte des Ausstellungswesens.

Aktuelle Ausstellung in der Bundeskunsthalle

VON MOSSUL NACH PALMYRA
EINE VIRTUELLE REISE DURCH DAS WELTKULTURERBE
30. August bis 3. November 2019

„Eine Ausstellung, die Geschichte schreiben wird. [...] Zum Weinen schön.“ (Die Welt)Mossul, Aleppo, Palmyra, Leptis Magna – diese Städte sind Symbole für das sagenumwobene Weltkulturerbe vergangener Zivilisationen, aber auch für die Zerstörung ihrer Denkmäler durch Fanatismus und Kriege. Mit Hilfe modernster virtueller Rekonstruktionen erweckt die Ausstellung diese legendären und heute zerstörten Stätten zu neuem Leben. Wir laden Sie ein, die glorreiche Vergangenheit dieser Orte, die Geschichte ihrer Zerstörung und die Möglichkeit einer Rekonstruktion in spektakulären Animationen zu erleben.Die Reiseroute verläuft vom antiken Ninive, das heute innerhalb von Mossul (Irak) liegt, nach Aleppo (Syrien). Hier haben muslimische Reiche von den Umayyaden bis zu den Osmanen einen großartigen architektonischen Schatz hinterlassen. Weitere Stationen sind Leptis Magna (Libyen), das von den Phöniziern gegründete „afrikanische Rom“, und Palmyra (Syrien), die legendäre griechisch-römische „Perle des Orients“. Die Bundeskunsthalle unterstreicht mit dieser Ausstellung die Bedeutung des Erhalts dieses universellen Erbes der Menschheit.Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Infos Bundeskunsthalle

Info Bundeskunsthalle

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
Telefon: 0228 91710
E-Mail: info@bundeskunsthalle.de
Web: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.bundeskunsthalle.de

Alle Angaben Stand 04.2019

Öffnungszeiten
Montag geschlossen,
Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr,
Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen (auch an Montagen) 10 bis 19 Uhr.

Eintritt
Alle Besucher/-innen bis einschließlich 18 Jahre haben an allen Tagen freien Eintritt in die Ausstellungen der Bundeskunsthalle.
Tageskarte für Dauerausstellung regulär/ermäßigt 17 €/11,50 €.

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Aktuelle Ausstellung in der Bundeskunsthalle

CALIFORNIA DREAMS
SAN FRANCISCO – EIN PORTRÄT
12. September 2019 bis 12. Januar 2020

Kalifornien und speziell San Francisco stehen als Sehnsuchtsorte seit jeher für die Träume von einem „besseren Leben“: Träume von Wohlstand und Überfluss, von anderen (zuweilen utopischen) Gesellschaftsordnungen, innovativen Lebensentwürfen, kreativen künstlerischen Perspektiven und neuen technologischen Horizonten. Sowohl der pazifisch-asiatische Raum im Westen als auch Europa im Osten haben San Francisco nachhaltig geprägt.
Von San Francisco gingen immer wieder weltweite Impulse aus: vom Goldrausch im 19. Jahrhundert bis hin zu den großen sozialen und politischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Heute bildet Silicon Valley einen erneuten globalen Anziehungspunkt in der San Francisco Bay Area.
Mit Kunstwerken und historischen Objekten von zahlreichen kalifornischen und europäischen Leihgebern zeichnet die Ausstellung ein vielfältiges Porträt der Stadt San Francisco über vier Jahrhunderte. Sie berührt wichtige globale Fragen unserer Gegenwart, besonders die Themen Migration und Vertreibung. Die Ausstellung würdigt San Francisco als einen Ort, dessen pluralistische Identität bis heute stetig neu verhandelt wird.
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