Niederburg in KOBERN

Die Niderburg auf einem Bergsporn über Kobern
Die Niderburg auf einem Bergsporn über Kobern

Die unterhalb der Oberburg liegende Niederburg in Kobern wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet. Ein dreigeschossiger 20 Meter hoher Bergfried und die Reste eines zweigeschossigen spätgotischen Palais sind neben einem Mauerturm sowie einer Zisterne gut erhalten. Ansonsten finden sich im Wesentlichen nur Teile der äußeren Mauern. Die Burganlage ist ganzjährig zugänglich und kann kostenlos besichtigt werden. Als weitere auffällige Sehenswürdigkeit sei noch der Romanische Glockenturm in der Nähe der neuen Kirche erwähnt.

Zahlreiche Besitzerwechsel im Lauf der Jahrhunderte

Turm- und Mauerreste der Niederburg in Kobern
Turm- und Mauerreste der Niederburg in Kobern

Die Burg wurde erstmals 1195 erwähnt, als der damalige Burgherr aus dem Geschlecht der von Isenburg-Kobern sie dem Trierer Erzbischof als Lehen anbot. Diese starben im 13. Jahrhundert in weiblicher Linie aus. Über die Erbtochter Cecilia gelangten die Koberner Burgen mit der Herrschaft an Friedrich II. von Neuerburg, der seine Wurzeln bei den Grafen von Vianden hat. Auch diese Linie starb 1309 in männlicher Linie aus. Danach wurde Burg und Herrschaft an den Trierer Erzbischof verkauft. Im Jahr 1688 wurde die Burg zerstört. Die Niederburg Kobern ist ein geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz.

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