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Das Panorama von Schleiden wird vom wieder aufgebauten Schloss und der weithin sichtbaren gelben Schlosskirche dominiert. Der Vorgängerbau wurde 1230 als Burgkapelle geweiht.
Die jetzige aufwändige spätgotische Hallenkirche wurde bis 1525 vom Geschlecht der Manderscheid-Schleidener gebaut, deren Gruft vor dem Chor mit einer Steinplatte verschlossen ist.
Die von außen recht unscheinbare Schlosskirche überrascht in ihrem Inneren mit einer dreischiffigen Halle. Der große Saalbau ist unverändert geblieben und einzigartig in der ganzen Eifel.
Rechts und links vom Chor sind die vorzüglichen Glasgemälde von 1533 zu bewundern, die den Innenraum in ein vielfarbiges Licht tauchen. Links die Anbetung der Könige und rechts die Beweinung Christi.
Dazu die Fensterstifter Graf Dietrich IV. von Manderscheid-Schleiden, seine Ehefrau Margaretha von Sombreff und den Abt von Prüm und Stablo-Malmedy, Wilhelm von Manderscheid-Kail. Die Fenster sind die kunstgeschichtliche Attraktion der Schlosskirche zu Schleiden.
Berühmt ist auch die König-Orgel, ein Werk des Kölner Orgelbauers Ludwig König aus dem Jahre 1770. Das noch weitgehend originale Werk präsentiert sich optisch in einem riesigen Rokkokogehäuse.
Die Schlosskirche in Schleiden gehört zu den bedeutensten gotischen Hallenkirchen in der Nordeifel. Die guterhaltenen und sehenswerten Glasfenster aus dem 16. Jahrhundert und die berühmte König-Orgel sind die Attraktionen der Kirche.

Katholische Pfarrkirche Schleiden
St. Philippus und Jakobus
Vorburg 3, 53937 Schleiden
Telefon: 02445 - 3218
Öffnungszeiten
Die Schlosskirche ist täglich von 09.00 – 18.00 Uhr geöffnet.