Heimbach – ein anerkannter Luftkurort

Heimbach – Blick auf die Kirche und den Ortskern
Heimbach – Blick auf die Kirche und den Ortskern
Heimbach – Gasse mit Fachwerhäusern im Ortskern
Heimbach – Gasse mit Fachwerhäusern im Ortskern
Das Kraftwerk Heimbach ging 1905 als seinerzeit größtes Wasserwerk Europas in Betrieb.
Das Kraftwerk Heimbach ging 1905 als seinerzeit größtes Wasserwerk Europas in Betrieb.

Heimbach, mit 4.500 Einwohnern die zweitkleinste Stadt in Nordrhein-Westfalen, liegt in der Rureifel im Nationalpark Eifel. Rund um die Stadt Heimbach gibt es viel zu entdecken. 1959 erhielt Heimbach aufgrund seiner historischen Vergangenheit die Stadtrechte. Durch den Anschluss an das Eisenbahnnetz und den Bau der Urfttalsperre in den Jahren 1903 und 1904 wurde Heimbach allmählich ein Zentrum des Fremdenverkehrs in der Nordeifel.

Das Ortsbild von Heimbach wird heute nach dem Wiederaufbau wieder von der Burg mit den mächtigen Torbauten bestimmt. Im Ort unterhalb von Burg und Kirche sind wieder intakte, schmuck hergerichtete Fachwerk-Ensembles in romantischen Gassen zu sehen. Oberhalb von Heimbach an der Rurtalsperre wurde in den letzten Jahren der „Ferienpark Landal Eifeler Tor“ mit 96 Ferienhäuser und 74 Ferienwohnungen, Hallenschwimm- und Freibad mit Kinderbecken, Sauna und Fitnessraum errichtet, der eine spürbare touristische Belebung für den Ort am Nationalpark Eifel gebracht hat.

Sehenswürdigkeiten in Heimbach

In der Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Hengebach in Heimbach ist die Internationale Kunstakademie zu Hause, eine Bildungs- und Ausbildungsstätte für das künstlerische Schaffen in den verschiedenen Bereichen der Bildenden Kunst. Somit sind die Innenräume der renovierten Burg nicht zu besichtigen, der Bergfried kann aber bestiegen werden und bietet allerdings eine prächtige Aussicht. Ein Restaurant/Café im Burghof lädt zum verweilen ein.

Die Wurzeln des über 500 Jahre alten Klosters Öffnet internen Link im aktuellen FensterAbtei Mariawald reichen zurück bis in die Zeit um das Jahr 1470. Damals erwarb der Heimbacher Strohdachdecker Henrich Fluitter in Köln ein Gnadenbild, das er auf dem Kermeter in einer Hütte zur Verehrung aufstellte. Diese Schnitzerei wurde später in einen aufwändigen Antwerpener Schnitzaltar integriert. Die Klostergaststätte in Mariawald bietet sehr gute gutbürgerliche Küche, bekannt ist und fast legendär ist die Erbsensuppe, die täglich wohl einige hundert Mal über die Theke gereicht wird.

Die Öffnet internen Link im aktuellen FensterSt. Clemens Kirche mit ihrer unvergleichlichen barocken Atmosphäre hat bis heute nichts von ihrer Ausstrahlung verloren. Der sehenswerte Hochaltar mit dem doppelstöckigen Tabernakel oder die Reliquienbüsten der Heiligen Agnes, Thekla und hl. Chrysanthus und Daria aus der Zeit um 1500 sind sakrale Kunstschätze. Die an die alte Kirche angebaute moderne Öffnet internen Link im aktuellen FensterWallfahrtskirche St. Salvator mit Fenstern nach Entwürfen von Georg Meistermann, beherbergt den aus Mariawald geretteten großen über 500 Jahre alten Schnitzaltar aus einer Antwerper Werkstatt – ein atemberaubendes Kunstwerk. Er zählt zu den bedeutendsten Kunstwerken in der Eifel.

Das Öffnet internen Link im aktuellen FensterKraftwerk Heimbach ging 1905 als seinerzeit größtes Wasserwerk Europas in Betrieb. Es wurde gleichzeitig mit der Urfttalsprerre gebaut, die die notwendige Wassermenge zur Verfügung stellt. Über einen 2,7 km langen Druckstollen, der auf der nördlichen Hangseite in 2 stählerne Rohrleitungen von 200 m Länge übergeht, wird das Kraftwerk mit Wasser versorgt.

Im Öffnet internen Link im aktuellen FensterWasser-Info-Zentrum Eifel dreht sich natürlich alles ums Wasser. Im renovierten und erweiterten ehemaligen Schulgebäude in Heimbach finden sich eine Vielzahl an interessanten Modellen und Schautafeln, in denen die verschiedensten Funktionsweisen rund um die Wassertechnik, Natur und Umwelt anschaulich erklärt werden.

Tourist-Info Heimbach

Touristische Arbeitsgemeinschaft (TAG) mit Sitz im Nationalpark-Tor Heimbach Rureifel-Tourismus e.V.
An der Laag 4
52395 Heimbach

Weitere Infos auf den Webseiten Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.heimbach-eifel.de oder
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.rureifel-tourismus.de

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Aus der Geschichte von Heimbach

In Heimbach steht die Burg Hengebach, aus deren Namen sich die Schreibweise des Ortsnamens über Heimbecha, Hengibach, Hengebach, Henebach und Heimig zur heutigen Form entwickelte. Nach über 30 Zerstörungen und Brandkatastrophen vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert war von Heimbach und der Burg nicht mehr viel übrig. Doch immer wieder erholte sich der Ort von den Schicksalsschlägen. Fischerei, Landwirtschaft und Holzhandel wurden wichtige Wirtschaftszweige, ehe der 2. Weltkrieg weitere heftige Zerstörungen brachte. Nach dem Krieg begann ein allmählicher Neuaufbau, der gegen Ende des letzten Jahrhunderts mit einem Um- und Wiederaufbau der alten Burggemäuer endete.

DVD Sehenswerte Eifel - Hinweis