Monreal – schönster Fachwerkort der Eifel

Monreal – Fachwerkhäuser an der Elz
Monreal – Fachwerkhäuser an der Elz, im Hintergrund die Steinbrücke mit dem Löwendenkmal
Monreal – Gasse mit Fachwerkhäuser, im Hintergrund die Phillippsburg
Monreal – Gasse mit Fachwerkhäuser, im Hintergrund die Phillippsburg

Die kleine Eifelgemeinde Monreal liegt im Tal der Elz und ist als die "Fachwerkperle der Eifel" mit seinen zwei Burgruinen und der sehenswerten gotischen Kirche ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen geworden. Im mittelalterlichen Kleinod Monreal, das zur Verbandsgemeinde Vordereifel gehört, leben heute knapp 900 Einwohner. Im Zentrum des Ortes gibt es einige Geschäfte und mehrere Gastronomiebetriebe, die eine recht gute Küche bieten. In Monreal uund Umgebung gibt es etwa 20 Angebote mit Ferienwohnungen und Pesionen, die meistens auf Dauergäste eingerichtet sind, aber durchaus auch Kurzurlauber gerne aufnehmen.

Bundesweit bekannt wurde Monreal als Drehort für die bekannte deutsche Fernsehkrimi-Serie "Der Bulle und das Landei" mit Uwe Ochsenknecht und Diana Amft in den Hauptrollen. Der Ort bietet die idylische Filmkulisse für die SWR-Filme. Auch war Monreal bereits Drehort für die Actionserie "Alarm für Cobra 11". Die Fernsehpräsenz des Fachwerkortes kurbelt übrigens den Tourismus in Monreal weiter kräftig an. An den Tagen nach der Ausstrahlung der Sendung "Bulle und Landei" trifft man in Monreals Gassen deutlich mehr Touristen an, als an den ruhigeren Tagen dazwischen.

Die Burgen und der Ort mit den in mittelalterlicher Bruchsteinmauertechnik ausgeführten drei steinernen Bogenbrücken über die Elz sind ganzjährig ein lohnendes Ziel für Familien Natur- und Kultursuchende.

Wandern und Sehenswürdigkeiten in Monreal

Traumpfad "Monrealer Ritterschlag“: Vorbei an den vielen Monrealer Fachwerkhäusern, durch die Täler und dunklen Schluchten der Elz und Thüelz bis hinauf zu den Ruinen der Phillipps- und Löwenburg geht der "Monrealer Ritterschlag", ein knapp 14 km langer Rundweg, der 2011 als schönster Wanderweg Deutschlands prämiert wurde.

Die beiden Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurgruinen sind besonders für Mittelalterfans und Kinder interessant. Die Löwenburg wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt. Als ihr Erbauer gilt der Graf Hermann III. von Virneburg. Die kleinere Philippsburg wurde ebenfalls im 13. Jahrhundert erbaut.

Die katholische Öffnet internen Link im aktuellen FensterPfarrkirche Heiligste Dreifaltigkeit in Monreal, am Ufer der Elz gelegen, ist im Stil der Gotik errichtet und besitzt zahlreiche originale Ausstattungsstücke wie das verzierte gotische Sakramentshaus von 1460/1464 oder den mit Pfeilen durchbohrten hl. Sebastian an der Westseite des Langhauses.

Tourist-Infos Monreal

Touristik-Büro Vordereifel
Kelberger Straße 26, 56727 Mayen

Ortsgemeinde Monreal
Am Hochkreuz 47, 56729 Monreal
Tel.: 02651 8009-95

Weitere Infos über Monreal auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.monreal-eifel.de

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Aus der Geschichte von Monreal

Das 1229 erstmalig erwähnte "Monroial" (franz.), was übersetzt Königsberg heißt, liegt in einem engen Tal und ist somit bis heute aus Platzgründen von einer modernen Bebauung weitgehend verschont geblieben. Die beiden Burgruinen, die etwas abseits gelegene Philippsburg, nur ein Turm und wenige Mauerreste sind von ihr erhalten, und die Monreal überragende Löwenburg, vermitteln einen Eindruck davon, welchen Stellenwert der Ort damals besessen hat. Neben dem 25 Meter hohen Bergfried der Löwenburg sind heute noch die Reste der Vorburg und eines Wohngebäudes zu sehen.

Die zahlreichen restaurierten auf beiden Seiten Seiten der Elz gelegenen Fachwerkhäuser mit vorkragenden Obergeschossen zeugen noch heute vom einstigen Wohlstand Monreals durch den Tuchhandel bis zum 18. Jahrhundert. Ein Zeugnis spätgotischer Steinmetzkunst findet sich auf der mittleren Elzbrücke in Monreal: das Löwendenkmal. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte die Tuchherstellung wegen der internationalen Konkurrenz ihren Niedergang. Für Monreal war dies fatal, der Ort verarmte. Erst in den 1930er Jahren erholte sich Monreal, da man damals begann, den Reiz der romantischen Eifel zu schätzen.

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