Koblenz – Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten

Koblenz – Blick von der Festung auf die Stadt
Koblenz – Blick von der Festung auf die Stadt
Koblenz – Aussichtsplattform bei Ehrenbreitstein
Koblenz – Aussichtsplattform bei Ehrenbreitstein
Koblenz – die rechtsrheinisch gelegene Festung Ehrenbreitstein
Koblenz – die rechtsrheinisch gelegene Festung Ehrenbreitstein

Die Stadt Koblenz, an der Mündung der Mosel in den Rhein gelegen, ist mit gut 100.000 Einwohner die drittgrößte Stadt von Rheinland-Pfalz. Der Name Koblenz leitet sich vom lateinischen Confluentes, "die Zusammenfließenden", ab. 1992 feierte die Stadt Koblenz ihr 2000-jähriges Bestehen und gehört somit zu den ältesten Städten Deutschlands. Koblenz bietet neben den vielen Sehenswürdigkeiten viele Kulturveranstaltungen, ein reges Vereinsleben und zahlreiche Freizeitangebote. Seit der Bundesgartenschau 2011 hat sich die Innenstadt von Koblenz rund um das Schloss und den Rheinanlagen zum Positiven verändert.

Die sehenswerte neugestaltete Uferpromenade um das Deutsche Eck wird von den Koblenzern gerne genutzt. Die Innenstadt, mit großzügiger Fußgängerzone, bietet eine große Auswahl an Geschäften und Gastronomie und zeigt sich lebhaft. Das kulturelle Angebot ist umfangreich und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt lohnen einen Besuch. In der großen Fußgängerzone im Zentrum von Koblenz gibt es zahlreiche Boutiquen und Einzelhandelsgeschäfte. Die lebhafte Innenstadt verfügt über zahlreiche Cafés, Gaststätten und Restaurants, die für jeden Geschmack und Geldbeutel Angebote bereit halten. Die Stadt Koblenz bietet natürlich für jeden Anspruch und Geldbeutel Übernachtungsangebote.

Die künstlich aufgeschüttete Landzunge am Zusammenfluss von Mosel und Rhein ist als Deutsches Eck bekannt und das Wahrzeichen der Stadt Koblenz. Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte monumentale Reiterstandbild des Deutschen Kaisers Wilhelm I. wurde 1993 nach kontroversen Diskussionen wieder aufgebaut. Ursprünglich verdankt die Landzunge ihren Namen jedoch den Rittern des Deutschen Ordens, die hier ein Herrenhaus errichteten, in dem seit 1992 das Koblenzer Museum Ludwig untergebracht ist.

Sehenswertes in Koblenz

Das Schloss ist im Zuge der Bundesgartenschau 2011 komplett restauriert worden, darunter auch der nach Entwürfen des preußischen Gartenbaumeisters Peter Joseph Lenné rekonstruierte Schlossgarten. Vor dem Schloss ist die Parkanlage in einen riesengrossen Blumengarten verwandelt worden. Auch die Rheinpromenade wurde komplett neu gestaltet und von den alten Betonplatten befreit. Man hat hier einen wunderbaren Blick auf die Öffnet internen Link im aktuellen FensterFestung Ehrenbreitstein und das alte preußische Regierungsgebäude, heute Sitz des Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung.

Die direkt am Deutschen Eck gelegene romanische Öffnet internen Link im aktuellen FensterBasillika St. Kastor ist die älteste Kirche Koblenz. Sie wurde Anfang des 9. Jahrhunderts gebaut und in mehreren Bauphasen erweitert. In der Kastorkirche trafen sich im Mittelalter zahlreiche Könige und Fürsten, um Verhandlungen zur Befriedung Zentraleuropas zu führen. Das 1992 eröffnete Museum Ludwig ist das fünfte, das durch das Sammlerehepaar Ludwig initiiert wurde. Es pflegt einen intensiven Dialog mit der aktuellen Kunst in Frankreich.

Tourist-Info Stadt Koblenz

Hauptbahnhof
Tel. ++49 (0)261 31304
E-Mail: info-hbf@koblenz-touristik.de
Weitere Infos auf der Webseite der Koblenz-Touristik Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.koblenz.de

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Aus der Geschichte von Koblenz

Zur wechselhaften Geschichte von Koblenz gehören Kriege, Grenzkonflikte und ein großer baulicher Wandel. Die Römer errichteten hier ein größeres Kastell, um das sich schnell städtisches Leben entwickelte. Im Mittelalter wurde eine Burg errichtet, die später zur Festung Ehrenbreitstein ausgebaut wurde. Diese hatte noch im 19. Jahrhundert unter den Preußen eine große strategische Bedeutung. Zwei weitere Burgen waren einst für Koblenz von Bedeutung. Die Burg Stolzenfels entstand im 13. Jahrhundert als kurtrierische Zollburg am Rhein. Die Alte Burg, an der Balduinbrücke gelegen, sollte die Herrschaft vor den nach Unabhängigkeit strebenden Bürgern schützen. Das Schloss Phillippsburg, zu Füßen der Festung Ehrenbreitsteins erbaut und später von den Franzosen zerstört, war bis 1786 die Residenz der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier. Es wurde in dieser Zeit um einige Bauten im barocken Stil erweitert. Heute ist noch der Dikasterialbau erhalten.
Mit Fertigstellung des Kurfürstlichen Schlosses auf der Koblenzer Seite zogen die Kurfürsten um und regierten dort, bis sie 1794 von den Franzosen vertrieben wurden. Das Schloss ist im Zuge der Bundesgartenschau 2011 komplett restauriert worden, darunter auch der nach Entwürfen des preußischen Gartenbaumeisters Peter Joseph Lenné rekonstruierte Schlossgarten. Vor dem Schloss ist die Parkanlage in einen riesengrossen Blumengarten verwandelt worden.

Seilbahn Koblenz

Seilbahn Koblenz – vom Deutschen Eck zur Festung Ehrenbreitstein
Seilbahn Koblenz – vom Deutschen Eck zur Festung Ehrenbreitstein

Die Talstation der Koblenzer Seilbahn befindet sich am Rheinufer in der Innenstadt, hinter der Kastorkirche in direkter Nähe zum Deutschen Eck. Die Bergstation liegt in unmittelbarer Nähe zum Eingang der Festung Ehrenbreitstein. Die Seilbahn ist Deutschlands erste Dreiseilumlaufbahn und hat mit einer Förderkapazität von 7.600 Personen pro Stunde die weltweit größte Leistungsfähigkeit. Mit einer Gesamtlänge von 890 Metern überwindet die Seilbahn an frei gespannten Seilen mit einer Geschwindigkeit von 16 km/h den Rhein, dabei werden 112 Höhenmeter absolviert. Maximal ist eine Beförderung in den Glaskabinen von 7600 Menschen pro Stunde möglich. Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und weitere Infos über die Seilbahn Koblenz