Oberwesel am Rhein – Stadt im Welterbe Oberes Mittelrheintal

Oberwesel – Fachwerkhäuser am Marktplatz
Oberwesel – Fachwerkhäuser am Marktplatz
Oberwesel – Blick von der Schönburg auf die Stadt am Rhein
Oberwesel – Blick von der Schönburg
Schönburg – hoch über Oberwesel
Schönburg – hoch über Oberwesel

Die zur Verbandsgemeinde Sankt-Goar-Oberwesel gehörende kleine Stadt Oberwesel hat knapp 3.000 Einwohner und liegt linksrheinisch zwischen Bacharach und St. Goar. Ursprünglich hieß der Ort übrigens Wesel, erst im 17. Jahrhundert wurde daraus Oberwesel, um sich vom gleichnamigen niederrheinischen Ort zu unterscheiden. Oberwesel hat mit seiner 3 km langen Stadmauer mit 16 Türmen, den vielen Fachwerkhäuser, den sehenswerten Kirchen und der Schönburg nicht wenig dazu beigetragen, dass das Obere Mittelrheintal zum UNESCO-Welterbe ernannt wurde.

Zum Schlemmen und Genießen stehen Ihnen in Oberwesel gemütliche Weinlokale, Cafés und Restaurants zur Verfügung. Die meisten Winzer im Ort bieten ihren Wein in ihren Weingütern oder in ihren eigenen Schänken direkt an. Von der Apotheke über den Blumenladen bis zum Juwelier oder Optiker reicht das Angebot der Geschäfte. Oberwesel lebt vom Weinbau und Tourismus und ist somit bestens auf Gäste eingestellt, was das breite Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten zeigt.

Die um Oberwesel gelegenen weithin sichtbaren steilen Weinberge zählen zu den größten Weinanbaugebieten am Mittelrhein. Der Anbau von Riesling macht etwa 80 % der Gesamtanbaufläche aus. Um die 30 Weingüter, die meisten davon seit mehreren Jahrhunderten in Familienbesitz, sind in Oberwesel angesiedelt, das überwiegend vom Weinverkauf und Tourismus lebt. Zahlreiche Weinschänken, teils von den Winzern betrieben, sind in der Stadt zu finden. Der historische Weinhandelsplatz fasziniert durch seine sehenswerten Fachwerkbauten, die oberhalb des Ortes thronende Schönburg und die kunsthistorisch bedeutsamen Kirchenbauten.

Sehenswürdigkeiten in Oberwesel

Die Anfänge der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchönburg gehen ins 12. Jahrhundert zurück. Die später zur Ganerbenburg mit drei Bergfrieden ausgebaute Burg wurde im Dreißigjährigenkrieg geplündert und zerstört. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Ruine vom deutsch-amerikanischen T. J. Oakley Rheinlander aus New York gekauft und wieder aufgebaut. Seit 1950 ist sie im Besitz der Stadt Oberwesel.

Hoch über Oberwesel steht das Öffnet internen Link im aktuellen FensterGünderodehaus, ein scheinbar altes Fachwerk-Ensemble mit einer mächtigen Kastanie davor. Doch der Schein trügt. Filmemacher Edgar Reitz ließ eine baufällige Ruine aus dem Hunsrückdorf Seibersbach abtragen und oberhalb von Oberwesel für Filmarbeiten wiederaufbauen. Heute ist es ein beliebtes Ausflugslokal. Der Weg zum Günderode-Filmhaus in Oberwesel ist gut ausgeschildert.

Mit dem Bau der Liebfrauenkirche wurde 1308 begonnen. Ein sehenswerter Lettner trennt den Chorraum, der damals als liturgischer Raum den Stiftsherren vorbehalten war, vom übrigen Kirchenraum. Um 1350 begann man mit dem Neubau der heutigen Martinskirche. Für ihre Architektur war die Liebfrauenkirche das Vorbild.

Tourist-Info Oberwesel

Rathausstraße 3
55430 Oberwesel
Fon: +49 (0) 67 44 - 71 06 24
E-Mail: info@oberwesel.de
Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.oberwesel.de

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Aus der Geschichte von Oberwesel

Ein römisches Kastell in Oberwesel ist durch archäologische Funde belegt. Die Ansiedlung wurde später ein fränkisches Königsgut und gelangte unter Kaiser Otto I. 966 an das Erzstift von Magdeburg. 1220 wurde Oberwesel freie Marktstadt und 1225 Mitglied des Rheinischen Städtebundes. Weinbau, Fischfang und der Handel damit machten Oberwesel zu einer reichen Stadt, was sich noch heute in den großen Fachwerkhäusern widerspiegelt.

Im Laufe des 13. bis 15. Jahrhunderts wurde, bedingt durch die gefüllte Stadtkasse, die Stadtbefestigung mit Mauern, Wehrtürmen und Stadttoren errichtet, die heute zum größten Teil noch erhalten ist und zu den besterhaltenen im Rheinland gehört. Von den ursprünglich 21 Türmen sind noch 16 erhalten, ein Abschnitt der 3 km langen Stadtmauer ist begehbar. Auch der Steingassenturm kann über schmale Treppen bestiegen werden und bietet einen weitreichenden Panoramablick über die Stadt und den Rhein. Desweiteren führte der Wohlstand im Mittelalter zur Ansiedlung von zwei großen Stiften und zwei Klöstern.

Jugendherberge Rheintal Oberwesel neben der Schönburg

Oberwesel – Jugendherberge
Oberwesel – Jugendherberge

Die bekannte und beliebte Rheintal-Jugendherberge Oberwesel mit Tagungsstätte und hauseigenem Hallenbad liegt oberhalb des malerischen Rheinstädtchens Oberwesel, direkt neben der Schönburg. Die Jugendherberge Oberwesel hat 269 Betten in Zimmern für die 1-, 2- und 4-Bettbelegung. Alle Zimmer sind mit Dusche/WC ausgestattet. 13 Aufenthalts- und Veranstaltungsräume unterschiedlicher Größe für 10 bis 46 Personen. 3 x 2 Räume sind kombinierbar für bis zu 90 Personen, 1 großer Kongress-Saal für bis zu 250 Personen mit dreisprachiger Simultananlage, 1 Musiksaal für bis zu 150 Personen.
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