Gerolstein – Blick von der Kasselburg auf die Stadt
Gerolstein – Blick von der Kasselburg auf die Stadt

Gerolstein – Ferienregion Gerolsteiner Land

Gerolstein – die Kasselburg bei Pelm mit dem Adler- und Wolfspark
Gerolstein – die Kasselburg bei Pelm mit dem Adler- und Wolfspark
Neoromanische evangelische Erlöserkirche in Gerolstein, erbaut 1911 – 1913
Neoromanische evangelische Erlöserkirche in Gerolstein, erbaut 1911 – 1913
Villa Sarabodis - römischee Villa rustica mit einer teilweise rekonstruierten Hypokaustenheizung
Villa Sarabodis - römischee Villa rustica mit einer teilweise rekonstruierten Hypokaustenheizung

Die Stadt Gerolstein liegt an der Kyll im Landkreis Vulkaneifel. In ganz Deutschland ist der Ort durch das bekannte Mineralwasser des Gerolsteiner Brunnens bekannt. An der bereits von den Kelten und Römern genutzten Mineralquelle wurde nachweislich seit 1724 Wasser abgefüllt und verkauft. Viel Historisches und Sehenswertes bietet die Vulkaneifel-Stadt Gerolstein. Aus römischen Zeiten sind in Gerolstein Tempel und Behausungen bekannt und in Resten noch erhalten. Im kleinen Park der Stadt Gerolstein befindet sich eine Quellfassung, aus der in den Sommermonaten kostenloses Mineralwasser des ortsansässigen Unternehmen Gerolsteiner fließt. Zahlreiche inhabergeführte Geschäfte, kleine Boutiquen und schmucke Filialen bieten ein umfangreiches Angebot in der Fußgängerzone.

Sehenswertes in Gerolstein

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Ruine der Burg Gerolstein (auch Löwenburg genannt), die ganzjährig frei zugänglich ist. Der Name des Öffnet internen Link im aktuellen FensterAdler- und Wolfsparks auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterKasselburg in Gerolstein-Pelm ist auch Programm. Täglich gibt es Flugvorführungen mit den Greifvögeln, darunter Adler, Falken und Eulen. Eine Besonderheit ist das in der Wolfschlucht lebende Wolfsrudel, das größte seiner Art in Europa. Die Wolfsfütterung am Nachmittag sollte man sich nicht entgehen lassen.

Die evangelische Erlöserkirche in Gerolstein wurde in den Jahren 1911 – 1913 erbaut und von Kaiser Wilhelm II. persönlich eingeweiht. Der neoromanische Zentralbau mit einem umfangreichen Bilderzyklus aus ca. 24 Millionen Mosaiksteinen in seinem Inneren lockt jedes Jahr hunderte Besucher an. Besichtigung nur im Rahmen von Führungen: Apr. – Okt., mittwochs und samstags 11:00 Uhr und 15:00 Uhr. Die 1907 auf dem "Hofacker" entdeckten Fundamente einer römischen Villa rustica mit einer teilweise rekonstruierten Hypokaustenheizung sowie weitere Fundstücke aus den Grabungen können in der „Villa Sarabodis“ nur im Rahmen einer Führung mit der Erlöserkirche besichtigt werden.

Im Ortsteil Lissingen findet man die Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Lissingen, die einiges zu bieten hat. Die ehemalige Wasserburg an der Kyll ist einer der wenigen Eifelburgen die im Laufe der Jahre unzerstört geblieben ist. Vollständig erhalten präsentiert sich das bauliche Erbe aus der Zeit von Karl dem Großen mit Herrenhaus, Ökonomiegebäuden, Innenhof und weiteren für Burgen typische Anlagen.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGerolsteiner Weihnachtsmarkt: Glitzernde Christbaumkugeln, handgefertigte Holzpuzzles, liebevoll arrangierte Adventsgestecke sowie vielerlei weihnachtliches Schmuckwerk verbreiten auf der geschmückten Gerolsteiner Hauptstraße Vorweihnachtsfreude und der Nikolaus sorgt mit seinem Helferengelchen bei den Kindern für strahlende Augen.

Tourist-Infos Gerolstein

Tourist-Information Gerolsteiner Land GmbH
Bahnhofstraße 4
54568 Gerolstein
Telefon 06591/949910
Email: touristinfo@gerolsteiner-land.de

Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.vulkaneifel-european-geopark.de

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Aus der Geschichte von Gerolstein

Die Erbauung der Löwenburg im Jahre 1115 als Burg Gerhardstein gab dem Ort wohl den heutigen Namen. Die Burg wurde im pfälzischen Erbfolgekrieg 1691 zerstört und nicht wieder aufgebaut. 1337 erhielt Gerolstein die Stadtrechte. Bei der Befreiung französischer Besetzung durch jülichsche Truppen 1691 wurde die Stadt fast vollkommen zerstört. Nach dem Wiederaufbau vernichteten zwei Brände im 18. Jahrhundert die Stadt wiederum fast vollständig. 1801 fiel das linksrheinische Gerolstein an Frankreich und kam dann im Zuge des Wiener Kongresses 1815 zu den Preußen zurück. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der kriegswichtige Eisenbahnknotenpunkt Gerolsteins von den Alliierten heftig bombardiert, wobei zwangsläufig auch 80 Prozent der Stadt zerstört wurde. Die Wiederverleihung der Stadtrechte erfolgte 1953.

DVD Sehenswerte Eifel - Hinweis