Blick auf Klotten an der Mosel – Foto Kurt Oblak
Klotten an der Mosel – Foto Kurt Oblak

Klotten an der Mosel – Wein- und Wanderort

Klotten – Blick auf die Weinberge und die Mosel © Foto Kurt Oblak
Klotten – Blick auf die Weinberge und die Mosel © Foto Kurt Oblak

Klotten an der Mosel, ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort, ist 4 km von Cochem entfernt und wurde bereits im Jahr 698 urkundlich erwähnt. Der kleine Ort ist heute ein Wein- und Wanderort, der vom Tourismus und Weinbau lebt. Hotels und Gaststätten sind reichlich vorhanden.

Die bekannten Weinbergslagen sind Burg Coraidelstein, Brauneberg und Rosenberg, die sich vom Flussufer bis hin zu den bewaldeten Höhen erstrecken. Eine Fähre verbindet Kotten mit rechten Moselufer. Im Zentrum des Ortes steht heute die katholische Pfarrkirche Sankt Maximin, deren romanischer Turm 1564 aufgestockt wurde. Die Erweiterung zur dreischiffigen Halle erfolgte 1868

Oberhalb der Gemeinde Klotten an der Mosel steht auf einer Bergkuppe die Ruine der Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Coraidelstein, auch Burg Klotten genannt, die heute  in Privatbesitz ist. Der halb zerstörte romanische Bergfried ist der älteste Teil der Höhenburg, die angeblich 960 von Pfalzgraf Hermann I. gegründet wurde, der eine ganze Reihe von Grafschaften entlang des Rheins wie Bonngau, Eifelgau und Zülpichgau besaß. Der Palas (das Hauptwohngebäude) wurde erst im 16. Jahrhundert erbaut und später um einige Anbauten ergänzt.

Sehenswertes in Klotten

Eine erste sichere Erwähnung der Öffnet internen Link im aktuellen FensterBurg Klotten stammt jedoch aus dem Jahre 1294. Einige Jahrzehnte später, um 1346, gelangte sie laut einer Aufzeichnung in den Besitz  des Trierer Erzbischofs. Bis etwa 1830 wurde die Burg bewohnt und verfiel anschließend nach und nach zur Ruine.

Klottens Verbindung zur Polenkönigin Richeza, Tochter des Pfalzgrafen Ezzo und Enkelin des Kaisers Otto II., ist wohl erwiesen. Sie hielt sich wahrscheinlich mit ihren drei Kindern von 1040 bis 1049 in Klotten auf und  ließ sich eine kleine Kirche und einen Wohnturm erbauen, der mit einer Brücke zur Kapelle verbunden war. Ihren gesamten Besitz hatte sie nach ihrem Tod 1063 der Öffnet internen Link im aktuellen FensterBenediktinerabtei Brauweiler bei Köln vermacht. Im Kölner Dom steht heute Ihr Sarkophag links hinter dem Hochaltar mit dem Dreikönigsschrein.

Der auf einer Anhöhe liegende 3 km entfernte über die Grenzen hinaus bekannte Wild- und Freizeitpark Klotten bietet in großflächigen Freigehegen viele exotische und heimische Wildtierarten, wie z. B. Rotwild, Steinböcke, Bären, Greifvögel und vieles mehr. Darüber hinaus gibt es etliche Fahrgeschäfte wie Achterbahn, Schlauchboot-Wasserrutsche, Wildwasserbahn „Zum Rittersturz“, Trampolinanlage und Wildwasserrondell und ein Restaurant.
Wild- und Freizeitpark Klotten, Wildparkstraße 1, 56818 Klotten/Mosel, Telefon 0 26 71 - 6 05 44 - 0, Weitere Infos: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.klotti.de

Tourist-Info Klotten

Tourismus- und Kulturverein Klotten e.V.
D-56818 Klotten
Tel. 02671 / 5199
E.Mail: info@klotten.de
Internet: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.klotten.de

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Burg Coraidelstein in Klotten an der Mosel

Burg Conraidelstein oberhalb von Klotten

Oberhalb der Gemeinde Klotten an der Mosel steht auf einer Bergkuppe die Ruine der Burg Coraidelstein, auch Burg Klotten genannt, die heute in Privatbesitz ist. Der halb zerstörte romanische Bergfried ist der älteste Teil der Höhenburg, die angeblich 960 von Pfalzgraf Hermann I. gegründet wurde. Der Palas (das Hauptwohngebäude) wurde erst im 16. Jahrhundert erbaut und später um einige Anbauten ergänzt.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Infos Burg Coraidelstein

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