Mayen – Feste und Sehenswürdigkeiten

Mayen – Blick von der Fußgängerzone auf die Burg
Mayen – Blick von der Fußgängerzone auf die Burg
Mayen – die Kirche St. Clemens ist mit ihrem verdrehten Turm das Wahrzeichen von Mayen
Mayen – die Kirche St. Clemens ist mit ihrem verdrehten Turm das Wahrzeichen von Mayen
Mayen - der große Marktplatz mit Brunnen und Rathaus mit Uhrturm von 1717
Mayen - der große Marktplatz mit Brunnen und Rathaus mit Uhrturm von 1717

Marktplatz, Genovevaburg, Stadtbefestigung, Eifelmuseum, Kirchen und Natur pur – all das ist Mayen. Die Stadt in der Vulkaneifel ist mit knapp 20.000 Einwohnern eine der größten Städte in der Eifel. Bereits die Römer siedelten hier und betrieben regen Handel mit Töpfereiprodukten, die im ganzen europäischen Raum begehrt waren. Die heutige Stadt Mayen wurde im Rahmen der Verwaltungs- und Gebietsreform gebildet. Seit 1970 gehören Alzheim, Hausen, Kürrenberg und Nitztal zur Stadt Mayen.

Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Mayen, wie viele Eifelstädte, fast vollständig zerstört, darunter auch die alte Burg und die Kirchen. Deshalb werden die Straßen Mayens heute fast ausschließlich von Nachkriegsbauten dominiert. Teile der alten Stadtbefestigung und die Genovevaburg wurden allerdings wiederaufgebaut. Heute ist in der Burg das Eifelmuseum mit dem Deutschen Schieferbergwerk untergebracht. In der großzügigen Fußgängerzone im Zentrum gibt es zahlreiche Fachgeschäfte, Modebotiquen etc. Zahlreiche Cafés, Gaststätten und Restaurants mit Tagesmenü-Angeboten warten auf die Gäste. Mayen bietet als Stadt natürlich zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel und Anspruch.

Feste und Sehenswertes in Mayen

Das Öffnet internen Link im aktuellen FensterEifelmuseum und Deutsches Schieferbergwerk auf der Genovevaburg zeigt eine ganze Reihe von Alltagsgegenständen und allerlei Sehens- und Wissenswertes über die Eifel. 16 Meter unter der Burg ist das Deutsche Schiefermuseum in einem 350 m langen Stollensystem mit alten Loren, Seilsägen, Schreitbagger und schwere Presslufthämmer. zu finden. Hier wird anschaulich über die harte Arbeit der Schieferbergleute informiert.

Der Trierer Erzbischof ließ die Öffnet internen Link im aktuellen FensterGenovevaburg im 13. Jahrhundert zur Sicherung seiner Rechte gegenüber den Kölner Kurfürsten bauen. 400 hundert Jahre blieb sie unzerstört, bis das "churfürstlich Schloß" 1689 von den Franzosen niedergebrannt wurde. 1910 wurde sie von dem Diplom-Ingenieur Arend Scholten nach historischem Vorbild restauriert und 1921 ein Eifelmuseum einquartiert.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterKirchen in Mayen: Die schwerbeschädigte gotische Kirche St. Clemens, die mit ihrem verdrehten Turm schon immer das Wahrzeichen von Mayen war, wurde in mehreren Abschnitten nach den Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Der charakteristische Helm des Westturms wurde in einer gekürzten Form rekonstruiert. Im Innenraum der Hallenkirche haben lediglich einige Heiligenfiguren, ein Sakramentstürmchen und das alte Taufbecken die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg überstanden. Mayens zweite große Kirche "Herz Jesu", nach nur 13 Monaten Bauzeit 1912 fertiggestellt, ist ein imposanter Bau mit 5 Türmen, die beiden Glockentürme davon sind 43 Meter hoch. Der 50 x 23 Meter breite Innenraum der Basilika hat wahrlich beachtliche Ausmaße. Er ist überwiegend mit ungewöhnlichen modernen Stücken ausgestattet.

Zum Öffnet internen Link im aktuellen FensterLukasmarkt in Mayen kommen an neun Tagen im Oktober bis zu 300.000 Besuchern in die Mayener Innenstadt. Der Markt ist auf jeden Fall zu einem der größten und attraktivsten Volksfeste in Rheinland-Pfalz geworden. Rund um den Mayener Lukasmarkt findet jeweils dienstags auf dem Viehmarktplatz in der Polcherstrasse ein Pferdemarkt statt. Einen Tag danach ist der einzige Schafmarkt (mit Prämierung der besten Zuchtschafe) in Rheinland-Pfalz an gleicher Stelle zu finden.

Am ersten Adventwochenende öffnet der Öffnet internen Link im aktuellen FensterMayener Adventmarkt im Burginnenhof und in den Repräsentationsräumen der Genovevaburg seine Pforten. Im romantischen Ambiente der Burg präsentieren Handwerker, Künstler und Kaufleute an fein geschmückten Ständen ihre weihnachtlichen Geschenkartikel und Dekorationen.

Tourist-Info Mayen

Stadt Mayen
Altes Rathaus am Markt, 56727 Mayen
Telefon: 0 26 51 - 90 30 04 bis 07
E-Mail: touristinfo@mayenzeit.de

Weitere Infos auf der Homepage Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.mayen.de

DruckenRhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei YouTube.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Facebook.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Google+.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Twitter.

Aus der Geschichte von Mayen

Der Name Mayen leitet sich wahrscheinlich aus dem Namen Megina her, der 847 erstmals urkundlich den Ort in der Ebene beziehungsweise auf dem Feld (keltisch magos) bezeichnet. Mayen wurde erstmals urkundlich 1041 erwähnt und erhielt 1291 die Stadtrechte. Aus dieser Zeit stammt auch die Genovevaburg, die fast 400 Jahre unversehrt blieb, bis sie 1689 von den Franzosen niedergebrannt wurde. Nach Wiederaufbau und Erweiterung hatte die Burg eine wechselvolle Geschichte mit mehreren Besitzerwechseln, bis sie 1938 von der Stadt Mayen gekauft wurde. Heute ist dort das Eifelmuseum untergebracht und alljährlich finden dort die "Burgfestspiele Mayen" statt.

Verkaufsoffene Sonntage 2016 in Mayen

6. März – in Verbindung mit dem Frühlingsmarkt,
11. September – zum Burgfest mit Handwerkermarkt,
16. Oktober – traditionell zum 1. Lukasmarktsonntag,
27. November – erstes Adventswochenende.

DVD Sehenswerte Eifel - Hinweis