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Die Ursprünge Prüms gehen auf die Gründung eines Klosters im Jahr 721 durch den fränkischen Edlen Bertrada und seinen Sohn Charibert zurück. 1721 wurde die heutige Basilika errichtet, in der auch das Grab Kaiser Lothars zu finden ist. Das anschließend nach Entwürfen von Balthasar Neumann neben der Kirche errichtete barocke Abteigebäude mit seiner prachtvollen Nordfront ist ein Schmuckstück von Prüm.
Ein Gymnasium ist heute in den Abteigebäuden untergebracht, in dem die EVBK (Europäische Vereinigung bildender Künstler aus Eifel und Ardennen e.V). im Sommer ihre jährliche Kunstausstellung mit meheren hundert Werken zeitgenösischer Künstler zeigt.
Prüm, nach dem ersten Weltkrieg bis 1930 unter französischer Besatzung und im zweiten Weltkrieg durch amerikanischen Artilleriebeschuss zu 80% zerstört, wurde am 15. Juli 1949 von einer gewaltigen Explosion erschüttert. Die in einem Stollen unter dem Kalvarienberg gelagerten 500 Tonnen Sprengstoff, die zur Sprengung der Westwallbunker vorgesehen waren, explodierten und verwüsteten viele der nach dem Krieg wieder aufgebauten Häuser.
12 Tote und viele Verletzte waren zu beklagen. Der gewaltige 20 Meter tiefe Krater ist noch heute zu besichtigen. Aus der alten an dieser Stelle gestandenen Kreuzkapelle wurden allein eine Grablegung Jesu aus der Krypta und Teile eines spätgotischen Passionsaltares aus dem Schutt geborgen. Sie sind heute in der Basilika zu sehen.
Heute herrscht im Zentrum von Prüm rund um den Marktplatz quirliges Leben. Viele Geschäfte locken mit ihren Angeboten und Straßencafés laden Einheimische und Gäste zum Verweilen ein.
Einkaufen in Prüm
Zahlreiche Boutiquen und Fachgeschäfte sind in den Straßen rund um das Zentrum zu finden. Cafés, Gaststätten und Restaurants laden die Beucher zum Verweilen ein.
Film-Tipps: Sehenswertes in der Umgebung von Prüm
Film über die Kirche in Bleialf mit seltenen gotischen Fresken und Film über die moderne Kapelle in Buchet
Das im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte Prüm hat heute gut 5.000 Einwohner und ist der Mittelpunkt im Westen der Eifel. Zur Stadt Prüm gehören heute die Ortsteile Kalvarienberg, Tafel, Wirbelscheid und Walcherath. Nach 1969 wurden die Ortschaften Dausfeld, Niederprüm, Steinmehlen und Weinsfeld eingemeindet. Gut zehn Kilometer von Prüm entfernt, liegt das Wintersportzentrum Schwarzer Mann in der Schneifel.

Die prachtvolle Nordfront der ehemaligen Abtei und die barocke Basilika prägen heute das Ortsbild von Prüm. Weitere Informationen und einen Film über die Basilika sehen Sie hier.
Ein Heimatmuseum mit vielen liebevoll gestalteten Räumen. Tiergartenstraße 54, 54595 Prüm
Telefon (06551) 943-0 oder 505
Öffnungszeiten:
01. Juni bis 15. September: di, do, sa und so 14.00 - 17.00 Uhr – 16. September bis 31. Mai: mi, sa und so 14.00 - 17.00 Uhr
Eintritt:
Erwachsene: 1,00 Euro, Kinder ab 10 Jahre: 0,50 Euro, Kinder bis 10 Jahre: frei, Schulklassen frei
Touristinfo: Haus des Gastes
Hahnplatz 1, 54595 Prüm
Telefon: (06551) 505
E-Mail: ti@pruem.de
http://www.pruem.de/