Kunstverein Trier Junge Kunst

Der Kunstverein Trier Junge Kunst entstand aus der 1985 begründeten Produzentengalerie Kaleidoskop, entwickelte sich 1991 zum Förderverein Junge Kunst und erhielt 1995 seine jetzige Bezeichnung. Er beschränkt sich nicht auf die Aufgaben eines klassischen Kunstvereins sondern greift hinaus und bezieht Elemente einer Künstlervereinigung und einer Produzentengalerie ein zu einer in Rheinland-Pfalz wohl einmaligen Symbiose.

Der Kunstverein gehörte zu den Begründern der Trierer Kunsttage, initiierte den gemeinsamen Saisonstart Trierer Galerien und Kunstvereine im Spätsommer eines jeden Jahres, führte diesen erstmals nach Luxemburg, beteiligt sich regelmäßig mit bemerkenswerten Projekten am Kultursommer Rheinland-Pfalz und tritt dabei für konstruktive Kontakte im regionalen Kontext ein.

Es wurde und wird mit Einrichtungen in der Stadt Trier (Kulturbüro, Kulturdezernat, Kultur- und Kommunikationszentrum Tuchfabrik, Städtisches Museum Simeonstift, Europäische Akademie für Bildende Kunst) und im Land Rheinland-Pfalz (Kultursommer, Ministerium für Kultur, Landtag) kooperiert.

Aktuelle Ausstellung im Kunstverein Junge Kunst Trier

Foto der aktuellen Ausstellung im Kunstverein Junge Kunst Trier
Foto der aktuellen Ausstellung im Kunstverein Junge Kunst Trier

Richard Mackness
Fallen (engl.)
1. Dezember 2018 bis 19. Januar 2019

Das Verhältnis zwischen Natur und der von Menschen geschaffenen 'künstlichen Welt' ist eines der Grundthemen des künstlerischen Schaffens von Richard Mackness. Die Motive für seine Arbeiten liegen zufällig am Wegesrand. Auf dem Weg zu seinem Studio in der nordenglischen Stadt York sammelt er Dinge, die dann zum Ausgangspunkt für seine Objekte und Skulpturen werden.Mackness interessiert sich für Formen, Farben und Strukturen, seien es natürliche Formen wie Blätter, Zweige, Samenkapseln oder Überreste von Tieren, oder auch menschliche Artefakte wie zum Beispiel Fastfoodverpackungen, Getränkebehälter, Autoteile, Kleidungsstücke, Plüschtiere. Alles ist für ihn 'kunstträchtig'. So wird das Sammeln auf dem Radtrip zu seinem Atelier zu einer linearen archäologischen Ausgrabung unserer Zeit. Ein Jetzt-Zeit-Museum des Unbedeutenden, Heruntergefallenen und achtlos Weggeworfenen. Die Fundstücke werden nicht, wie man anhand einiger Exponate vermuten könnte, einfach abgeformt und abgegossen. Mackness modelliert sie wie eine klassische Skulptur zunächst in Ton und erschafft somit eine neue Realität, die dann in verschiedenen Materialien wie Bronze, Aluminium, Beton oder Kunststoff abgegossen wird und dadurch eine weitere ästhetische oder inhaltliche Konnotation erhält. Unscheinbares wird durch die Tranformation des Modellierens und des Abgießens in einen "Gedenk- oder Denkgegenstand" verwandelt. Unbedeutendes wird bedeutsam. Inhaltsloses mit Inhalt gefüllt. Eine Dokumentation des Banalen und Alltäglichen, des Bedeutungsverlusts oder aber Bedeutungsgewinns. Der Betrachter muss selbst entscheiden, was hier zutreffend ist.VitaRichard Mackness lebt und arbeitet in York nach Stationen in Bristol, New York und London. Er hat an mehreren Hochschulen gelehrt und seine Arbeiten in einer Vielzahl von Ausstellungen in Großbritannien, auf dem europäischen Festland und den USA präsentiert, so zum Beispiel in der Whitechapel Gallery in London, beim Aldeburgh Festival, der Ikon Gallery in Birmingham, dem Yorkshire Sculpture Park oder im Lehmbruck Museum Duisburg.www.richardmackness.com

Infos Kunstverein Trier Junge Kunst

Kunstverein Trier Junge Kunst e.V.
Karl-Marx-Straße 90
54290 Trier
Tel. +49 (0)651 97 63 840

Eintritt: frei
Öffnungszeiten:
Samstag und Sonntag 14-17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung.

Öffnet externen Link in neuem FensterWeitere Infos auf der Webseite Junge Kunst Trier

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Trier – Stadt, Dom und Sehenswürdigkeiten

Trier – Markplatz

Die Stadt Trier wurde vor rund 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet. Die frühe Gründung Triers vor 2000 Jahren spiegelt sich in einer Vielzahl an historischen Bauten, darunter die Römischen Baudenkmäler mit derP orta Nigra, die mit dem Dom und der Liebfrauenkirche seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Trier bietet rund um den Marktplatz viele historische Gebäude und eine Fußgängerzone mit vielen Geschäften, Gastronomie und Unterkünften. Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Infos und Video über Trier