
23 Filme über sakrale Bauten und ihre Geschichte auf einer DVD von Rhein-Eifel.TV
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Die berühmte Abtei Maria Laach liegt am Laacher See, 4 km von Mendig entfernt im Landkreis Ahrweiler. Zwischen 1093 und 1216 gebaut, erhielt sie den Namen Abbatia ad Lacum, Abtei Laach.
Informationen:
Benediktinerabtei Maria Laach
56653 Maria Laach
Telefon: 02652- 59-0
E-Mail: abtei@maria-laach.de
http://www.maria-laach.de/
Öffnungszeiten Informationshalle:
Allerheiligen (01.11.) bis Ostern
Sonn- und Feiertage: 13:15 - 16:45 Uhr
Wochentags vormittags: Nur nach Voranmeldung
Wochentags nachmittags: 14:30 - 16:45 Uhr
Ostern bis Allerheiligen
Sonn- und Feiertage: 13:15 - 16:45 Uhr
Wochentags vormittags: 09:30 - 11:15 Uhr und nachmittags 13:15 - 16:45 Uhr
Bootsverleih am Laacher See (1. Apr. - 30. Sept.)
Die sechtürmige Klosterkirche der Abtei Maria Laach mit dem prachtvollen Westeingang, dem sogenannten Paradies, und dem Kreuzgang gilt als eines der schönsten romanischen Denkmäler in Deutschland.
Im 16. Jahrhundert besaß die Abteikirche 16 Altäre. Sie waren verschiedenen Heiligen gewidmet und dienten deren Verehrung. Einer dieser Altäre ist heute in der Kirche von Kesseling zu sehen. Im späten 17. und im 18. Jahrhundert wurden Kloster und Kirche von Maria Laach mit barocken Elementen ausgebaut.
1802 löste Napoleon das Kloster auf und das wertvolle Inventar wurde in alle Winde zerstreut. Ein Hauptaltar ist heute in der Kirche von Kesseling zu finden, wo er sich aufgrund seiner Größe in den Chorraum zwängt.
Die Familie Delius kaufte 1820 von den Preußen die Klostergebäude samt Ländereien und See und betrieb dort einen Gutshof. Ein Feuer vernichtete 1855 den Ostflügel der Klostergebäude, der neugotisch wiederaufgebaut wurde.
1863 erwarb die deutsche Jesuitenprovinz die Abtei und errichtete dort ihr Collegium Maximum. Seit dieser Zeit trägt die Klosteranlage den neuen Namen "Maria Laach" und nicht mehr den seit dem Mittelalter üblichen Namen (Kloster) "Laach". 1892 wurde das Collegium wieder geschlossen. Die Jesuiten boten die Abtei dem Benediktinerorden zur Übernahme an. Die Wiederbesiedelung erfolgte dann 1892 durch Benediktinermönche aus der Abtei Beuron, die bis heute Bestand hat.
Das Kloster Maria Laach betreibt eine Reihe klostereigene Handwerksbetriebe: Gärtnerei, Bio-Bauernhof, Kunstschmiede, Glockengießerei, Buch- & Kunsthandlung, Bildhauerwerkstatt, Bootverleih und Fischerei. Das Seehotel Maria Laach liegt direkt neben der Klosteranlage.