DVD-Cover Dome, Kirchen, Klöster von Rhein-Eifel.TV

23 Filme über sakrale Bauten und ihre Geschichte auf einer DVD von Rhein-Eifel.TV

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Kloster Abtei Himmerod

Kloster Himmerod © Rhein-Eifel.TV

Kloster Himmerod wurde 1134/35 durch den später heilig gesprochenen Bernhard von Clairvaux als Zisterzienserabtei gegründet. Sie liegt einsam in der Eifel im Tal der Salm, nordwestlich von Wittlich. Im Kloster finden eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Seminare, Vorträge, Konzerte oder Meditationswochen statt. Ein Newsletter, bequem auf der Homepage anzufordern, informiert über die Termine.

Information:
Abtei Himmerod OCist e.V.

Himmerod 3
54534 Grosslittgen
Tel.: +49 (0)6575-9513-0
Fax: +49 (0)6575-9513-20
E-Mail: abtei (at) himmerod.net
http://www.abteihimmerod.de/

Öffnungszeiten
April-Oktober Di-Sa 14-17, So 11-17 Uhr;
Sonderöffnungszeiten im Winter

Führungen nach Vereinbarung (Tel.: 06572-932665 oder 06575-9513-55)

Kloster Himmerod

Abtei Himmerod – gegründet von Bernhard von Clairvaux

Film und Indos über das Kloster Himmerod, eine Abtei im Salmtal

Kloster Himmerod war das 14. Zisterzienserkloster und das erste deutsche Kloster, das direkt von Bernhard von Clairvaux gegründet wurde. Die Mönche lebten einige Jahre in einem Provisorium und im Jahre 1178 wurde die erste romanische Klosterkirche durch den Erzbischof von Trier geweiht. Das Kloster kam zur Blüte, hatte große Besitztümer in der Eifel und gründete Tochterklöster u. a. 1189 die Abtei Heisterbach im Siebengebirge bei Bonn.

Kloster Himmerod Westfassade © Rhein-Eifel.TV1739 wurde mit dem Neubau einer barocken Klosterkirche im Zisterzienserstil begonnen. Entsprechend zisterziensischer Auffassung ist der Bau als für die Barockzeit untypische Hallenkirche angelegt und verzichtet auf Glockentürme. Ein bißchen Prunk sollte es aber doch sein und so erhielt die Kirche durch seinen Baumeister eine reichverzierte mächtige Westfassade, die fast wie ein Turm wirkt. 1751 wurde die Kirche fertiggestellt.

1802 kamen die Franzosen auch nach Himmerod und lösten natürlich auch hier das Kloster auf. Kloster und Kirche verfielen und wurden als Steinbruch genutzt bis 1919 deutsche Trappisten aus Bosnien die Ruinen erwarben. Schließlich gründeten Zisterzienser 1922 das Kloster neu. Im zweiten Weltkrieg wurde wieder fast alles zerstört und in den sechziger Jahren wieder aufgebaut.

Heute leben im Kloster Himmerod immer noch Zisterzienser-Mönche. Die Abtei betreibt in der alten Mühle ein Museum mit wechselnden Kunstausstellungen, einen Klosterladen, eine Buch- und Kunsthandlung, eine recht gute Gaststätte, ein Gäste- und Exerzitienhaus sowie eine Fischerei.