Kölner Zoo - Elefantenpark, Urwaldhaus & Bauernhof

Kölner Zoo – der zwei Hektar große Elefantenpark
Kölner Zoo – der zwei Hektar große Elefantenpark
Kölner Zoo – junger Gorilla im Urwaldhaus
Kölner Zoo – junger Gorilla im Urwaldhaus

Im Masterplan des Kölner Zoos ist bis 2020 vorgesehen, die gesamte Anlage kontinuierlich zu verbessern und zu erweitern. Das erste neue Projekt, das angegangen wurde, ist der "Bergische Bauernhof" mit Namen Clemenshof auf einer Fläche von 15000 Quadratmetern zwischen Haupteingang und Zoo-Restaurant. Neben den heimischen Tieren sind dort auch die Zooschule untergebracht. Auf dem Bauernhof haben Rinder, Hühner, Enten, Ziegen, Schweine und Esel ihr neues Zuhause gefunden. Alle anwesenden Rassen sind vom Aussterben bedrohte Tierarten. Natürlich ist auch ein großer typischer Bauerngarten zu sehen.

Der 1860 in Köln gegründete Zoologische Garten genießt durch seine zahlreichen Erhaltungszuchten heute internationales Ansehen. Der Kölner Zoo wurde damals im Stadtteil Riehl errichtet, weil dieser ein damals ein beliebter Ausflugsort im Kölner Norden war. Teilweise sind noch einige der alten Gebäude erhalten. Der Zoo gilt unter den heute vorhandenen Tiergärten als drittältester Zoo Deutschlands.

Die wichtigsten Tiergehege im Kölner Zoo

Elefantenpark

Zu den wichtigsten Anlagen des Kölner Zoos zählt der 2004 eingeweihte zwei Hektar große Elefantenpark, der auch für die schwierige Bullenhaltung geeignet ist. Zur Zeit sind beherbergt das Gelände ein gutes Dutzend asiatische Elefanten, inklusive einiger bei den Kölner Besuchern sehr beliebten Jungtiere. Das artgerechte und dem natürlichen Leben angepasste Areal bietet der Herde ein von Menschen ungestörtes Leben. Im Außenbereich trennen Wasserbecken und künstliche Felsen die Tiere von den Besuchern.

Urwaldhaus

Im 1985 eröffneten Urwaldhaus haben fünf Affenarten ihr Zuhause gefunden, darunter Gorillas und Orang-Utans. Sie leben hier ungestört in einer exotischen Pflanzenwelt in natürlichen Familienverbänden. Gelegentlich ist hier auch Nachwuchs zu bewundern. Für die drei Menschenaffenarten sind großzügige Innen- und Außenanlagen vorhanden, die den Tieren großen Bewegungsfreiraum gewähren.

Regenwaldhaus

Zu den neueren Gebäuden zählt auch das aus dem Jahre 2000 stammende Regenwaldhaus, das tropische diverse Vogelarten, Flughunde und Reptilien beheimatet. Das Regenwaldhaus besteht aus einer großzügigen Freiflughalle, in der sich die Vögel frei bewegen können. Auf einer Galerie befindlen sich nur durch Glasfenster abgetrennte Schau-Gehege. Über Gibbon-Affen, Chameleons und zahlreiche tropische Fischarten ist hier auch eine Python-Schlange zu bewundern.

Pavianfelsen oder Affenfelsen

Beliebt bei den Besucher ist seit Jahrzehnten auch der Affenfelsen, auf dem eine große Anzahl von Mantelpavianen lebt. Er wurde im Jahr 1914 errichtet und orientiertesich an den damals neuen Ideen Carl Hagenbecks zur Tierhaltung: Ein Wassergraben umgibt ringsum den Affenfelsen, die Besucher haben eine barrierefreie Sicht auf die Tiere. Diese leben in Harems, Clans oder Banden, je nach ihren ajtuellen Sozialstatus. Das rege Treibenauf dem rundum begehbaren Felsen lockt zu den täglichen Fütterungen viele Kinder an.

Hippodom – Flußpferde und Nilkrokodile

Ein jümgeres Großprojekt des Zoos in Köln ist die 3.500 qm große begehbare afrikanische Flusslandschaft. Im sogenannten Hippodom sind Flußpferde, Nilkrokodile und Antilopen zu sehen; teilweise können die Tiere auch im Wasser durch massive Glasscheiben beobachtet werden. Von mehreren Aussichtsplattformen können die einzelnen Anlagnteilee von oben betrachtet werden. Der Hippodom beherbergt außerdem weitere Bewohner einer afrikanischen Flusslandschaft, darunter verschiedene Vogelarten, Fische und Kleinsäugetiere, wie Stare, Webervögel, Hagedasch, Nilbarsche, Rüsselspringer und Sonnenhörnchen.

Aquarium

Direkt am Eingang des Zoos findet man das Aquariumgebäude, in dem neben Fischen auch Echsen, Krokodile und Schlangen gehalten werden. In einem großen Riff-Aquarium, das das Leben an einem Korallenriff zeigt, werden zahlreiche Doktor- und Kaninchenfische gehalten.

Der Kölner Köln bietet neben den großen Themenhäusern noch eine Vielzahl an Arten. Zu sehen sind u.a. Tiger, Geparden, Przewalski-Pferde, Giraffen, Bisons, Pinguine, Eulen, Flamingos, Seelöwen und vieles mehr.

Infos Zoologischer Garten Köln

Riehler Straße 173, 50735 Köln
Tel. 01805 - 280101
E-Mail: info@koelnerzoo.de

(Alle Angaben Stand 10.2016)
Öffnungszeiten (365 Tage im Jahr)
Im Sommer: 9 - 18 Uhr (März bis Oktober), im Winter: 9 - 17 Uhr, Aquarium bis 18 Uhr (Oktober bis März).
Eintritt Zoo & Aquarium
Erwachsene 19,50 €, Kinder (4 bis einschließlich 12 Jahre) 9,00 €, Schüler, Studenten, Azubis (mit Ausweis) 14,50 €.

Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.koelnerzoo.de

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Kölner Zoo – Erdmännchen-Familie unter der Wärmelampe
Kölner Zoo – Erdmännchen-Familie unter der Wärmelampe

1. FC Köln-Maskottchen Hennes im Zoo

Seit 2014 ist im Kölner Zoo auch Hennes VIII., das Vereinstier des 1. FC Köln untergebracht. Der nach dem Tod von Hennes VII. per Internet von den den Vereinsmitgliedern mit großer Mehrheit gewählte Bock lebt mit einigen Artgenossen im kleinen Geißbockheim innerhalb des Bauernhofes am Eingang des Zoos. Für die Heimspiele des 1. FC Köln wird Hennes in das Kölner Stadion gebracht, um der Mannschaft mit Rat und Tat beizustehen.