Kirchen in Heimbach: St. Clemens und St. Salvator

Heimbach – barocker Altar in der Kirche St. Clemens
Heimbach – barocker Altar in der Kirche St. Clemens
Heimbach – Flügelaltar aus der Abtei Mariawald in der modernen Wallfahrtskirche St. Salvator
Heimbach – Flügelaltar aus der Abtei Mariawald in der modernen Wallfahrtskirche St. Salvator
Heimbach – die beiden Kirchen im Ortskern von der Burg aus gesehen. Links neben dem Turm die moderne Wallfahrtskirche St. Salvator.
Heimbach – die beiden Kirchen im Ortskern von der Burg aus gesehen. Links neben dem Turm die moderne Wallfahrtskirche St. Salvator.

Am Hang gegenüber den Burgmauern in Heimbach liegen die alte Pfarrkirche St. Clemens von 1725 mit einer barocken Innenausstattung und die moderne Wallfahrtskirche St. Salvator von 1981 mit dem Flügelaltar aus der Abtei Mariawald und den modernen Glasfenstern, die nach Entwürfen von Georg Meistermann gefertigt wurden.

Zwei Kirchen in einem Bau-Ensemble. Die St. Clemens Kirche mit ihrer unvergleichlichen barocken Atmosphäre hat bis heute nichts von ihrer Ausstrahlung verloren. Der sehenswerte Hochaltar mit dem doppelstöckigen Tabernakel und die prächtige Kanzel aus dem 18. Jh. sind reich verziert und ein Paradebeispiel des Barocks.

Sakrale Kunstschätze sind die vier Reliquien-Büsten der Heiligen auf den Seitenaltären und die Heilig-Grab-Gruppe aus der Zeit um 1500. Seit 1804 ist Heimbach ein bekannter Wallfahrtsort. Jährlich pilgern Gläubige zur "Schmerzhaften Mutter", einer Pietà, die in einem riesigen Antwerpener Schnitzaltar eingebunden ist.

Das Gnadenbild der Madonna wurde von dem Heimbacher Strohdachdecker Henrich Fluitter in Köln gekauft und zur Verehrung in einer Hütte auf dem Kermeter, einem Höhenzug, aufgestellt. Da immer mehr Pilger zur Madonna strömten, wurde 1486 von den Zisterziensern eigens ein Kloster mit Namen Nemus Mariae – Wald Mariens an dieser Stelle errichtet.

In den folgenden Jahrhunderten nahm die Zahl der Pilger und Pilgerinnen stetig zu. Eine Statistik aus dem Jahr 1760 gibt 25000 Pilger an. Gerade in den schwierigen Zeiten des 16. und 17. Jahrhunderts - Seuchen, Pest, Dreißigjähriger Krieg - stieg die Zahl derer, die nach Mariawald kamen, um die Mutter Gottes um ihre Fürbitte in den vielen Sorgen und Nöten der Zeit anzurufen.1795 wurde das Kloster Mariawald im Zuge der Säkularisation aufgehoben.

Der Mariawalder Schnitzaltar wurde aus dem Kloster Mariawald in die Kirche von Heimbach gebracht. Heute ist der riesige über 500 Jahre alte Flügelaltar der Blickfang in der modernen angebauten Wallfahrtskirche. Er ist wohl das bedeutendste Kunstwerk seiner Zeit in der ganzen Nordeifel.

Die junge Salvatorkirche bietet mit ihren nach Entwürfen von Georg Meistermann ausgestatteten Fenstern einen respektvollen Rahmen für das atemberaubende Meisterstück aus Antwerpen.

Tourist-Info Kirchen in Heimbach

Pfarrkirche St. Clemens und St. Salvator
Am Eichelberg 18
52396 Heimbach
Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.pfarrbuero-heimbach.de

Tourist-Informationen Heimbach
Hengebachstraße 14
52396 Heimbach
Tel.: 0 24 46 - 808-0
Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.heimbach-eifel.de

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Heimbach am Nationalpark Eifel

Heimbach – Ortskern mit Kirchen

1959 wurden Heimbach aufgrund seiner historischen Vergangenheit die Stadtrechte wieder verliehen. Durch den Anschluß an das Eisenbahnnetz und den Bau der Urfttalsperre in den Jahren 1903 und 1904 wurde Heimbach allmählich ein Zentrum des Fremdenverkehrs in der Nordeifel. Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und weitere Infos über Heimbach

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