Gemünd – Blick auf den Ort an der Urft
Gemünd – Blick auf den Ort an der Urft

Gemünd - Erholung am Nationalpark Eifel

Gemünd - Kunstforum und Restaurant in der Füßgängerzone
Gemünd - Kunstforum und Restaurant in der Füßgängerzone
Gemünd – Blick vom Eifelblick "Kreuzberg" auf den Ort
Gemünd – Blick vom Eifelblick "Kreuzberg" auf den Ort

Gemünd bietet heute eine attraktive verkehrsberuhigte Fußgängerzone mit vielen Geschäften, Hotels, Pensionen und Restaurants sowie eine Jugendherberge zum Übernachten. In den 1970er richtete Gemünd einen Kurbetrieb ein (seit 1978 als Kneipp-Kurort anerkannt), der bis heute immer noch viele Gäste in in die Eifel zieht. Gemünd ist heute ein Stadtteil von Schleiden und als Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen in den nahen Nationalparks Eifel und die Sehenswürdigkeiten rund um den Rursee und der Nordeifel bestens geeignet. In der Fußgängerzone im Zentrum des Ortes gibt es zahlreiche Boutiquen und Fachgeschäfte. Zahlreiche Cafés, Gaststätten und Restaurants mit Tagesmenü-Angeboten warten auf die Gäste.

Die Kurmittelanlage in Gemünd, im Zentrum des Kurparks gelegen, bietet heute zahlreiche physiotherapeutische Anwendungen. Im Kurparkbezirk sind darüber hinaus ein Musikpavillon, Bücherei, Freibad und Minigolf zu finden. Das Freibad "Rosenbad" mit Sonnenterasse und Volleyball-Feld, mittlerweile als Eigeninitiative des "Bürgerbad Gemünd e.V." betrieben, ist eins der schönsten und gepflegtesten Freibäder in der Nordeifel. Das Bad hat bei schönem Wetter von Mai bis September geöffnet.

Eine neue "alte" Attraktion in Gemünd ist die Wiederinbetriebnahme der Oleftalbahn, die teilweise mit historischen Zügen von Mai bis September zwischen Kall und Hellenthal verkehrt. Gemünd ist heute ein Ort der Gemütlichkeit mit einer für die Eifel außergewöhnlich attraktiven Fußgängerzone und ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren.

Wandern und Ausstellungen in Gemünd

Im Haus des Gastes ist das 2005 eröffnete Öffnet internen Link im aktuellen FensterNationalpark-Tor Gemünd untergebracht, in dem eine Dauerausstellung mit dem Thema "Knorrige Eichen, bunte Spechte und Waldgeschichten" in vielen interessanten, teils großformatigen Schaukästen zu sehen ist. Der Eintritt in die Ausstellungen der Nationalparktore ist frei.

Das KunstForumEifel will ein breites Publikum mit dem Schaffen, den Stilrichtungen, Ausdrucksformen und Motiven eines regional-bezogenen Kreises von Künstlern bekannt machen. Künstler, deren Arbeit seit mehr als 150 Jahren von der Eifel inspiriert ist oder für die Eifel Ort ihres Schaffens wurde. Öffnungszeiten: Freitag , Samstag, Sonntag von 13:00 bis 18:00. Der Eintritt ist frei.

Wandern in Gemünd – Rundwanderungen und Eifelsteig.
Gemünd ist Etappenort des Fernwanderwegs Öffnet internen Link im aktuellen FensterEifelsteig, der von Aachen bis Trier in 15 Etappen von ca. 14 bis 29 km Länge quer durch die Eifel führt. Die Öffnet internen Link im aktuellen FensterRur-Olef-Route, ein Partnerweg des Eifelsteigs, geht in drei Etappen von Gemünd über Hellenthal und Einruhr wieder zurück nach Gemünd. Beide Wege sind bei Rhein-Eifel.TV in der Rubrik Wandern ausführlich in Wort und Film zu sehen. Wer es kürzer mag, hat von Gemünd aus zahlreiche Wanderwege rund um den Ort zur Verfügung. Die Senioren finden im Kurpark ausschließlich ebene und kurze Wege.

Tourist-Infos Gemünd

Tourist-Information
im Nationalpark-Tor Gemünd
Kurhausstraße 6, 53937 Schleiden - Gemünd
Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 - 17.00 Uhr
Telefon: 02444 - 2011
E-Mail: info@natuerlich-eifel.de

Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.schleiden.de

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Hotel Zum Urfttal im Kurort Gemünd

Hotel Zum Urfttal in Gemünd

Das Hotel ist seit 25 Jahren auf Urlaub für Senioren spezialisiert. Service und viele Einrichtungsdetails ermöglichen älteren Menschen einen erholsamen und problemlosen Seniorenurlaub mit Transfer-und Gepäckservice. Ob allein zu zweit, als Kleingruppe oder Reisegruppe. Service und Betreuung sind speziell auf einen erholsamen und problemlosen Seniorenurlaub ausgerichtet.  Öffnet internen Link im aktuellen Fenster Video und Infos über das Hotel Zum Urfttal

Aus der Geschichte von Gemünd

Der urkundlich erstmals 1213 erwähnte Ort "Gemunde", geht auf eine Schenkung Hermann von Jünkerath zurück, der das Waldgebiet an einer alten Römerstrasse dem Kloster Steinfeld vermachte. Der Ort Gemünd war vom Mittelalter bis zum Wiener Kongress in zwei Territorien links und rechts der Urft aufgeteilt, was sich auch kirchlich zeigte. Die linke Seite gehörte zur katholischen Pfarrei in Olef, die rechte zur Heimbacher Pfarrei, die von der Abtei Mariawald betreut wurde. Diese duldete auch Protestanten. So bildete sich in der katholischen Nordeifel schon ab 1609 eine protestantische Gemeinde. Dies zeigt sich auch deutlich mit der evangelischen Kirche im barocken Stil von 1753, einer der ersten protestantischen Gemeindekirchen in der Eifel. Die katholische Kirche aus Backsteinen wurde erst 1862 erbaut.

1816 wurde Gemünd Kreishauptstadt des Kreises Gemünd, der allerdings schon 1829 in Kreis Schleiden umbenannt wurde. Ein wirtschaftlicher Einbruch und große Zerstörungen im zweiten Weltkrieg brachten die Gemünder nicht davon ab, sich dem Tourismus zuzuwenden und das verbliebene Wanderwegenetz auszubauen.