Blick auf die Marienburg vom Moseltal aus. Die Ursprünge des ehemaligen Klosters Marienburg und der späteren Burg bei den Orten Pünderich, Alf und Bullay an der Mosel gehen auf eine kurtrierische Burg zurück, die im frühen Mittelalter an gleicher Stelle stand.
Blick auf die Marienburg vom Moseltal aus.

Kloster Marienburg bei Pünderich, Alf und Bullay an der Mosel

Die Marienburg liegt auf einem Bergkamm an der Moselschleife des Zeller Hamms oberhalb von Pünderich, Alf und Bullay. Die Ursprünge des Klosters Marienburg gehen auf eine kurtrierische Burg zurück, die im frühen Mittelalter an gleicher Stelle stand. Urkundlich belegt durch Papst Innocenz II. ist aber schon 1143, das die Abtei Springiersbach im Besitz der Kirche auf dem Petersberg ist.

1146 wird dort ein Frauenkloster gegründet, das um 1280 nach ständigen kriegerischen Belästigungen zu einer Festung ausgebaut wird. 1520 wird das Kloster auf Veranlassung des Papstes mangels Ertrag aufgelöst und die Nonnen in das Kloster Stuben verlegt, von dem heute nur noch eine Kirchenruine übrig ist.

Vom Kloster zur Burg und zurück

Die befestigte Klosteranlage diente in der Folgezeit als Burg, bis sie1650 durch französische Truppen zerstört wurde. Die Kirche war zu dieser Zeit bereits ein bekannter Wallfahrtsort. Um 1700 wurden Burgruinen und Kirche im Stile des Barock restauriert. 1797 wird die Marienburg zum zweiten Mal durch die Franzosen geplündert und große Teile zerstört. Die Ruinen inklusive Garten werden 1803 von dem Zeller Wundarzt Jodokus Crossius ersteigert.Es folgen weitere Besitzerwechsel, bis schließlich 1950 das Bistum Trier die Kirchenruine erwirbt, um die Marienburg wieder einem sakralen Zweck zuzuführen.

Von 2000-2006 betrieb das Bistum auf der Marienburg ein Jugendbildungszentrum. Ein umfangreiches Programm mit politischen, sozialen, religiösen und musisch-kulturellen Inhalten wurde zur Jugendbildung angeboten. Heute können Räume für Tagungen aber auch für private Feiern angemietet werden.

Die Einrichtung bietet folgende Räume:
11 Seminarräume und Speisesaal für bis zu 120 Personen,
26 Einzel-, 21 Doppel- und 8 Mehrbettzimmer,
3 rollstuhlgerecht eingerichtete Zimmer,
Großzügige Außenanlage für diverse Spielmöglichkeiten,
Grillplatz, Kicker, Tischtennisplatte, Terrasse, Clubräume.

Tourist-Info Marienburg

Jugendbildungsstätte Marienburg
Wohnplatz 1, 56856 Zell (Mosel)
Telefon: Telefon +49 (0) 6542 93 680
E-Mail: marienburg@tbtmbh.de
Internet: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.tagen-bistum-trier.de/marienburg/marienburg/

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