Brühler Kunstverein

Bekannte Künstler wie Felix Droese, Alfred Hrdlicka, Volker Saul, Gustav Kluge, Suse Wiegand, Martin Noel oder Thomas Virnich konnten bisher in Brühl gezeigt werden. Seit 2002 hat der Brühler Kunstverein einen außergewöhnlichen Ausstellungsraum. Das Marienhospital Brühl stellte dem Kunstverein die wiederhergestellte "Alte Schlosserei" für die Ausstellungen zur Verfügung.

Die Ausstellungen im Brühler Kunstverein sind seit Jahren von dem Wunsch geprägt, die aktuelle Kunst mit ihren zahlreichen Facetten in hoher Qualität und großer Experimentierfreudigkeit zu zeigen. Das gelang in den ersten Jahrzehnten und auch noch heute in den meisten Fällen vortrefflich.

Gelegentlich wird, wie bei vielen kleineren Kunstvereinen, auch schon mal daneben gegriffen. Kurzum: Ein Besuch in dem schönen Ausstellungsraum neben dem Brühler Krankenhaus lohnt sich bei den meisten Ausstellungen, um sich einen Überblick über das aktuelle Schaffen der heute vielseitigen Kunstszene zu schaffen.

Ausstellung im Brühler Kunstverein „Doppel – Blatt“ vom 8.3.-30.3.2019

Kunstverein Brühl - Ausstellung 8.3. – 30.3.2019 - Doppel-Blatt - Claudia Desgranges und Klaus Schmitt
Kunstverein Brühl - Ausstellung 8.3. – 30.3.2019 - Doppel-Blatt - Claudia Desgranges und Klaus Schmitt

Claudia Desgranges / Klaus Schmitt
Einführung: Michael Stockhausen, Kunsthistoriker Universität Bonn
Ausstellungsdauer : 8.3.-30.3.2019
Finissage mit Künstlergespräch: Samstag 30.3.2019 15 Uhr
Alte Schlosserei  des Marienhospitals Clemens August Str.24  Brühl

Die Künstler Claudia Desgranges und Klaus Schmitt zeigen in der Alten Schlosserei jeweils eine Arbeit, die auf die des anderen Bezug nimmt. Klaus Schmitt verdeckt die gesamte Fensterfront durch ein Lattengerüst, das mit weißen Papierbögen so bespannt ist, dass ein weiß gefiltertes Licht in den Raum strömt und die gegenüberliegende Malerei-Wand-Installation von Claudia Desgranges in ihrer Intensität noch steigert. Claudia Desgranges möchte eine Wandarbeit erstellen, die aus ca. 100 bemalten Einzelblättern besteht. So verbindet sich die Malerei direkt mit der Wand und der Architektur des Kunstvereins und antwortet mit dem Medium - farbigen - Papier auf die Fenster-Papier-Installation von Klaus Schmitt.

Zu den Künstlern: Claudia Desgranges lebt und arbeitet in Köln und München. Ausstellungen im In- und Ausland seit 1988. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.claudia-desgranges.de
Klaus Schmitt lebt in Mönchengladbach und stellt seit 1982 im In- und Ausland aus. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.klausschmittart.de

Infos Brühler Kunstverein

Brühler Kunstverein
Ausstellungsräume:
In der "Alten Schlosserei des Marienhospitals"
Clemens-August-Straße 24
50321 Brühl

Geschäftsstelle
Römerstr. 339, 50321 Brühl
Tel.: 0 22 32 - 92 53 84
E-Mail: info@bruehler-kunstverein.de,
Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bruehler-kunstverein.de

Die Ausstellungsräume der alten Schlosserei sind über das Foyer des Marienhospitals zu erreichen.

Öffnungszeiten Brühler Kunstverein: Mittwoch bis Sonntag von 15-17 Uhr, der Eintritt ist frei.

Hinweis: Der Zugang zum Ausstellungsraum "Alte Schlosserei" ist offiziell über die Clemens August Str. 24 direkt neben Parkhaus an selbiger Straße. Wenige Meter von der Straße ist das Schild "Brühler Kunstverein" zu sehen und man geht durch ein Tor durch den Patientengarten des Marienhospitals. Durch die Cafeteria kann man zwar auch gehen, sie ist jedoch ab 17 Uhr geschlossen und bei abendlichen Vernissage  geht dann wirklich nur der Weg über die Clemens August Str.!

Archiv der Austellungen im Brühler Kunstverein

Brühler Kunstverein: Ausstellung Griffelkunst-Vereinigung

Aktuelle Ausstellung Kunstverein Brühl

Sonntag 11.November von 11 bis 16 Uhr
Griffelkunst-Vereinigung

Auch in diesem Herbst findet wieder im Brühler Kunstverein die Ausstellung zur Herbstwahl der Griffelkunst-Vereinigung statt. Die Mitglieder der griffelkunst und alle Interessierte erwartet am Sonntag, 11. November 2018 von 11 bis 16 Uhr in der Alten Schlosserei des Marienhospitals ein sehr vielfältiges und abwechslungsreiches Editionsprogramm.  Wie in jeder Griffelkunst-Ausstellung sind die klassischen Drucktechniken, die in diesem Jahr als immaterielles Kulturerbe von der UNESCO-Kommission ausgezeichnet wurden, stark vertreten. Der deutsche Maler Pius Fox hat sich mit der Lithographie beschäftigt, der Österreicher Lukas Pusch hat Holzschnitte gefertigt, während die britische Künstlerin Emma Talbot gleich beide Techniken in einer Serie vereint hat. Die US-amerikanische Künstlerin Kay Rosen hat sich wiederum für den Siebdruck entschieden, um ihre typographischen Motive zu vervielfältigen.

Daneben finden sich zwei Editionen in der neueren und digitalen Technik des Inkjet-Prints. Die photographischen Arbeiten von Thorsten Brinkmann und Anna Möller muten trotz der gleichen Drucktechnik grundverschieden an. Zwar haben sich Beide für Collagen aus Archivbildern entschieden, doch während es bei Brinkmann heiter und opulent zugeht, ist Möllers Komposition streng reduziert. Eine ganz neue Technik stellt für die griffelkunst der UV-Druck auf Glas dar, den Johanna Tiedtke in ihrer Edition eingesetzt hat. Das Ergebnis sind zarte, vielschichtige Arbeiten, die sich mit dem Thema Demenz und Erinnerung beschäftigen.

Auch bei den Einzelblättern trifft man auf die traditionellen Techniken, jedoch ganz experimentell eingesetzt: Heinrich Modersohn druckte selbst von Holzstöcken, aus denen er grobe Formen ausgeschnitten hat. Durch das versetzen der Platten wirken die Drucke sehr plastisch. Auch die Siebdrucke auf Leinwand von Joachim Grommek wirken räumlich, da sie auf Keilrahmen aufgespannt sind. Mit dem Raum zwischen Himmel und Hölle beschäftigt sich Markus Vater in seiner wimmelbildartigen Lithographie. Zwei um 1930 entstandene Motive des Kunstphotographen Heinrich Kühn, die den ganzen Zauber der frühen Photographie entfalten, runden die Editionen ab.

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Brühl – Stadt im Rheinland mit vielen Sehenswürdigkeiten

Brühl – Marktplatz in der Innenstadt

Kaum eine andere Stadt im Rheinland ist bekannter als Brühl. Dazu haben sicherlich die beiden Brühler Schlösser und das Phantasialand beigetragen. Brühl liegt zwischen den Städten Köln und Bonn und ist weltbekannt durch ihre Schlösser, das Max-Ernst-Museum und das Phantasialand. Knapp 50.000 Einwohner leben in sieben Stadtteilen.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideos und weitere Infos über Brühl