Brühler Kunstverein

Bekannte Künstler wie Felix Droese, Alfred Hrdlicka, Volker Saul, Gustav Kluge, Suse Wiegand, Martin Noel oder Thomas Virnich konnten bisher in Brühl gezeigt werden. Seit 2002 hat der Brühler Kunstverein einen außergewöhnlichen Ausstellungsraum. Das Marienhospital Brühl stellte dem Kunstverein die wiederhergestellte "Alte Schlosserei" für die Ausstellungen zur Verfügung.

Die Ausstellungen im Brühler Kunstverein sind seit Jahren von dem Wunsch geprägt, die aktuelle Kunst mit ihren zahlreichen Facetten in hoher Qualität und großer Experimentierfreudigkeit zu zeigen. Das gelang in den ersten Jahrzehnten und auch noch heute in den meisten Fällen vortrefflich.

Gelegentlich wird, wie bei vielen kleineren Kunstvereinen, auch schon mal daneben gegriffen. Kurzum: Ein Besuch in dem schönen Ausstellungsraum neben dem Brühler Krankenhaus lohnt sich bei den meisten Ausstellungen, um sich einen Überblick über das aktuelle Schaffen der heute vielseitigen Kunstszene zu schaffen.

Ausstellung im Brühler Kunstverein

Rainer Plum - Der verdichtete Raum
12. Oktober bis 3. November 2019:
Finissage mit Künstlergespräch: So, 3. November 2019, 15 Uhr


Die kleinformatigen, intimen und gleichzeitig energetischen Zeichnungen (35 x 37 cm) von Rainer Plum bilden die Basis für die raumgreifenden Laserinstallationen. In der Zeichnung vollzieht sich ein Prozess des Verdichtens, Erscheinens und Auflösens. Es ist ein langsames Ertasten von Räumen. Gleichzeitig sucht die Linie die Nähe zur Körperlichkeit. Die Linienelemente erscheinen fast gegenständlich. Sie bleiben nicht in der Geometrie verhaftet, sondern zeigen sich als emotionaler Ausdruck einer ständigen Suche. Im Dialog zu seinen Zeichnungen zeigt der Künstler Fotografien und Skulpturen. Gleichzeitig wird eine Laserinstallation, die sich direkt auf die Architektur des Ausstellungsraumes bezieht, eingerichtet. Dabei verdichtet die präzise Strahlführung des Laserlichtes den Raum und lässt so ein kristallines Gebilde entstehen.

Infos Brühler Kunstverein

Brühler Kunstverein
Ausstellungsräume:
In der "Alten Schlosserei des Marienhospitals"
Clemens-August-Straße 24
50321 Brühl

Geschäftsstelle
Römerstr. 339, 50321 Brühl
Tel.: 0 22 32 - 92 53 84
E-Mail: info@bruehler-kunstverein.de,
Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bruehler-kunstverein.de

Die Ausstellungsräume der alten Schlosserei sind über das Foyer des Marienhospitals zu erreichen.

Öffnungszeiten Brühler Kunstverein: Mittwoch bis Sonntag von 15-17 Uhr, der Eintritt ist frei.

Hinweis: Der Zugang zum Ausstellungsraum "Alte Schlosserei" ist offiziell über die Clemens August Str. 24 direkt neben Parkhaus an selbiger Straße. Wenige Meter von der Straße ist das Schild "Brühler Kunstverein" zu sehen und man geht durch ein Tor durch den Patientengarten des Marienhospitals. Durch die Cafeteria kann man zwar auch gehen, sie ist jedoch ab 17 Uhr geschlossen und bei abendlichen Vernissage  geht dann wirklich nur der Weg über die Clemens August Str.!

Archiv der Austellungen im Brühler Kunstverein

Brühler Kunstverein: Ausstellung Griffelkunst-Vereinigung

Aktuelle Ausstellung Kunstverein Brühl

Sonntag 11.November von 11 bis 16 Uhr
Griffelkunst-Vereinigung

Auch in diesem Herbst findet wieder im Brühler Kunstverein die Ausstellung zur Herbstwahl der Griffelkunst-Vereinigung statt. Die Mitglieder der griffelkunst und alle Interessierte erwartet am Sonntag, 11. November 2018 von 11 bis 16 Uhr in der Alten Schlosserei des Marienhospitals ein sehr vielfältiges und abwechslungsreiches Editionsprogramm.  Wie in jeder Griffelkunst-Ausstellung sind die klassischen Drucktechniken, die in diesem Jahr als immaterielles Kulturerbe von der UNESCO-Kommission ausgezeichnet wurden, stark vertreten. Der deutsche Maler Pius Fox hat sich mit der Lithographie beschäftigt, der Österreicher Lukas Pusch hat Holzschnitte gefertigt, während die britische Künstlerin Emma Talbot gleich beide Techniken in einer Serie vereint hat. Die US-amerikanische Künstlerin Kay Rosen hat sich wiederum für den Siebdruck entschieden, um ihre typographischen Motive zu vervielfältigen.

Daneben finden sich zwei Editionen in der neueren und digitalen Technik des Inkjet-Prints. Die photographischen Arbeiten von Thorsten Brinkmann und Anna Möller muten trotz der gleichen Drucktechnik grundverschieden an. Zwar haben sich Beide für Collagen aus Archivbildern entschieden, doch während es bei Brinkmann heiter und opulent zugeht, ist Möllers Komposition streng reduziert. Eine ganz neue Technik stellt für die griffelkunst der UV-Druck auf Glas dar, den Johanna Tiedtke in ihrer Edition eingesetzt hat. Das Ergebnis sind zarte, vielschichtige Arbeiten, die sich mit dem Thema Demenz und Erinnerung beschäftigen.

Auch bei den Einzelblättern trifft man auf die traditionellen Techniken, jedoch ganz experimentell eingesetzt: Heinrich Modersohn druckte selbst von Holzstöcken, aus denen er grobe Formen ausgeschnitten hat. Durch das versetzen der Platten wirken die Drucke sehr plastisch. Auch die Siebdrucke auf Leinwand von Joachim Grommek wirken räumlich, da sie auf Keilrahmen aufgespannt sind. Mit dem Raum zwischen Himmel und Hölle beschäftigt sich Markus Vater in seiner wimmelbildartigen Lithographie. Zwei um 1930 entstandene Motive des Kunstphotographen Heinrich Kühn, die den ganzen Zauber der frühen Photographie entfalten, runden die Editionen ab.

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Brühl – Stadt im Rheinland mit vielen Sehenswürdigkeiten

Brühl – Marktplatz in der Innenstadt

Kaum eine andere Stadt im Rheinland ist bekannter als Brühl. Dazu haben sicherlich die beiden Brühler Schlösser und das Phantasialand beigetragen. Brühl liegt zwischen den Städten Köln und Bonn und ist weltbekannt durch ihre Schlösser, das Max-Ernst-Museum und das Phantasialand. Knapp 50.000 Einwohner leben in sieben Stadtteilen.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideos und weitere Infos über Brühl