Ausstellungsarchiv Rhein-Eifel.TV

Hier finden Sie Infos zu vergangenen Ausstellungen, die Rhein-Eifel.TV veröffentlicht hat. 

Aktuelle Ausstellung im Keramion

Keramion – aktuelle Ausstellung

Lieblingsstücke – „Du gehörst zu mir!"
 25.2.2018 – 10.3.2019


Museen werden häufig als anonyme Einrichtungen wahrgenommen, so dass sich die Frage stellt: Wer sind die Menschen vor und hinter den musealen Kulissen? Diese Idee greift das KERAMION auf und überlässt die Auswahl der Keramiken aus dem eigenen Bestand für die Ausstellung „Du gehörst zu mir“ den MitarbeiterInnen und die VertreterInnen des Stiftungsrates.
Die Gründe, eine Keramik zu favorisieren, sind individuell. Die ästhetische Erscheinung kann ebenso faszinieren wie ein inhaltliches Thema, eine persönliche Geschichte oder biografische Verbindungen können ebenso einen besonderen Bezug zu einem Kunstwerk herstellen wie auch die Vorliebe für eine bestimmte Technik. Erhalten Sie einen spannenden Einblick in die Vielfalt der keramischen Möglichkeiten sowie in die Breite der KERAMION-Sammlung.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Keramion

DER FLANEUR Vom Impressionismus bis zur Gegenwart im Kunstmuseum Bonn

Kunstmuseum Bonn, Werk aus der Ausstellung Der Flaneur
Kunstmuseum Bonn, Werk aus der Ausstellung Der Flaneur

20.09.2018 - 13.01.2019

Mit der zunehmenden Beschleunigung unseres Alltags entsteht der Wunsch nach Müßiggang und Zeit zur Reflexion. Vor diesem Hintergrund ist gerade heute die Figur des Flaneurs aktueller denn je. Das langsame Flanieren und fließende Sehen des Flaneurs stehen in starkem Kontrast zu der Zweckgerichtetheit unseres Tuns und der Hektik unserer Bewegung. Die Ausstellung folgt dem Weg des Flaneurs durch einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren, vom Ende des 19. Jahrhunderts bis ins 21. Jahrhundert. Impressionismus, Expressionismus und Neue Sachlichkeit zeigen Paris und Berlin als das erste Terrain des Flaneurs.

Seit den 1930er Jahren ist die Fotografie ebenfalls ein zentrales Medium der Erfahrung des Urbanen. In der Gegenwart nutzen Künstler – neben Malerei und Fotografie – Performance, Film und Audiowalk, um die dynamischen Strukturen der Stadt zu erfahren und zu bestimmen.Das umfangreiche Ausstellungsprojekt umfasst mehr als 160 Werke von 65 Künstlerinnen und Künstlern. Zum Beispiel Lovis Corinth, Koen van den Broek, Gustave Dennery, Robert Doisenau, Max Ernst, Vincent van Gogh, George Grosz, Werner Heldt, Karl Horst Hödicke, Candida Höfer, Sofia Hultén, André Kertész, Kimsooja, Ernst Ludwig Kirchner, Mark Lewis, Max Liebermann, Camille Pissarro, Sigmar Polke, Franz Radziwill, Anton Räderscheidt. Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Kunstmuseum Bonn

Der Flexible Plan – Das Rokoko in der Gegenwartskunst im Museum Morsbroich

Cornelia Badelita, Exerciţiu #2, 2015, Öl auf Leinwand, 90 x 60 cm, Courtesy of Alberto Peola Arte Contemporanea
Museum Morsbroich - Ausstellung 2018

23. September 2018 - 06. Januar 2019

Schloss Morsbroich, in dessen Mauern das Museum Morsbroich seit seiner Gründung im Jahr 1951 beheimatet ist, wurde in der Zeit des Rokoko gebaut und im Stil des Neo-Rokoko erweitert.

Das Rokoko war der Kunststil, der das 18. Jahrhundert von der Régence (1715-1723) bis zum Ende der Regierungszeit Ludwigs XV. (1774) dominierte. Trotzdem sind seine Leistungen nahezu vergessen und werden häufig mit herabsetzend gemeinten Adjektiven umschrieben: süßlich, lieblich, künstlich, prunkend, verspielt usw. Sein Siegeszug von Frankreich über das gesamte Europa, sein zeitliches Zusammenfallen und seine Verflechtung mit der Aufklärung sowie seine ideengeschichtliche und künstlerische Prägekraft bis in die jüngste Gegenwartskunst hinein werden dabei gerne übersehen.

Die Ausstellung Der Flexible Plan. Das Rokoko in der Gegenwartskunst wird das Fortleben des europäischen Großstils in der Gegenwartskunst untersuchen. Das Stichwort „Plan“ erinnert dabei an die Regelhaftigkeit des Barock, von der das Rokoko ausging, um es in der Figur der Rocaille – einer aus C- und S-Schwüngen bestehenden Pflanzen- oder Muschelform – aufzubrechen. Sie verkörpert die Flexibilität und Geschmeidigkeit dieses Stils, der in alle Bereiche der Kunst und Kultur eingedrungen ist.

Vor diesem reichen kulturellen Hintergrund entfaltet die Ausstellung Der Flexible Plan. Das Rokoko in der Gegenwartskunst ein vielgestaltiges Panorama von Werken. Dabei wird der historische Baubestand des Schlosses als Partner und spielerisches Gegenüber für die Kunstwerke verstanden.

Mit Werken von Leonor Antunes, Cornelia Badelita, Karla Black, Thierry Boutemy, Glenn Brown, Alice Channer, Edith Dekyndt, Anke Eilergerhard, Katharina Grosse, Jeppe Hein, Rachel Kneebone, Alexej Koschkarow, Anri Sala, Markus Schinwald, Anj Smith, Pia Stadtbäumer
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Museum Morsbroich

IKOB - Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen

IM GRUNDE IST ES SEHR PRAGMATISCH – Die Sammlungen von BPS22, SPACE Collection und IKOB im Dialog.
31.10.2018 – 13.01.2019


Mit Maria Thereza Alves, Jérôme Considérant, Dear Hunter, mounir fatmi, Benoît Félix, Jean-Guillaume Ferrée, Günther Förg, Katie Heck, Dirk Dietrich Hennig, Myriam Hornard, Djos Janssens, Sophie Langohr, Eva L’Hoest, Jaques Lizène, Emilio López-Menchero, Sylvie Macías Díaz, Xavier Mary, Yerbossyn Meldibekov, Cindy Sherman, Armand Simon, Johan Tahon, Raphaël Zarka.

Ausgehend von der Philosophie des Pragmatismus, die besagt, dass nur das, was funktioniert, wahr ist, bringen IKOB, SPACE Collection und BPS22 ihre Sammlungen für die Dauer einer Ausstellung zusammen. In einem angespannten politischen und kulturellen Klima müssen Kulturinstitutionen improvisieren, sich anpassen und besondere Maßnahmen ergreifen, um ihre Mission zu erfüllen. In dieser Situation wird der Pragmatismus, den sie alle an den Tag legen müssen, sowohl als Überlebensstrategie in der Kunst, als auch als Mittel des Widerstands betrachtet. Wenn die Arbeiten der drei Sammlungen konzeptionell, stilistisch und anekdotisch miteinander in Dialog treten, sind es vor allem die mit den Einschränkungen der Ausstellung verbundenen Pragmatismen, die ihr Zusammentreffen leiten.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das IKOB

ROBERT WILSON im Max-Ernst-Museum

ROBERT WILSON – "THE HAT MAKES THE MAN"
13.5. – 26.8.2018

 
Der US-amerikanische Theaterregisseur, Bühnenbildner, Lichtdesigner und Videoartist Robert Wilson (*1941) zählt zu den vielseitigsten und international bekanntesten Theaterkünstlern der Gegenwart. In seinen Inszenierungen wie "Einstein on the Beach", "Black Rider" oder "Der Sandmann" erschafft er traumartige Welten in einer reduzierten, durch effektvolle Lichtführung geprägten Ästhetik. Anlässlich der Aufführung seines Stücks "Deafman Glance" (Der Blick des Tauben) 1971 in Paris bezeichnete der Schriftsteller Louis Aragon den 30-jährigen Robert Wilson in einem offenen Brief an André Breton, den bereits verstorbenen Begründer der surrealistischen Bewegung, als legitimen Erben des Surrealismus. Wilson zeige "das, wovon wir anderen, die den Surrealismus geboren haben, geträumt haben, daß es entstehen möge nach uns, über uns hinaus."
Als Hommage an Max Ernst und den Surrealismus präsentiert die Schau "Robert Wilson – 'The Hat Makes The Man'" eigene Arbeiten des Künstlers, Requisiten seiner Theaterinszenierungen sowie Werke aus seiner Privatsammlung und der Watermill Collection. Ausgehend von einer Fotografie im Max Ernst Museum Brühl des LVR, die Max Ernst 1937 in seinem Pariser Atelier zeigt, entwickelt Wilson eine ortsspezifische Installation, die den Ausstellungsraum in eine Art surreale Kunst- und Wunderkammer verwandelt. Dabei kombiniert er Zeitgenössisches und ethnologische Objekte, Inuit-Figuren, Masken, Schuhe, Fotografien, Skizzen und Schriftstücke.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos Max-Ernst-Museum

HANS HARTUNG im Kunstmuseum Bonn

HANS HARTUNG
Malerei als Experiment - Werke von 1962-1989
24.05. - 19.08.2018

Hans Hartung (1904-1989) gehört zu den herausragenden Malerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. In Leipzig geboren, verließ er Deutschland früh, um in Spanien und Frankreich zu leben. Als überzeugter Antifaschist nahm er auf französischer Seite am 2. Weltkrieg teil, den er schwer verwundet überlebte. Nach dem Krieg wurde er schnell einer der gefeierten Protagonisten der „École de Paris“, deren informelle Bildsprache für die Malerei der späten 1940er- und 1950er-Jahre kennzeichnend war und deren Erfolg zeitweise selbst den des Jahrhundertgenies Picasso überstrahlte. Hartungs Beitrag zum Informel war eine Malerei der kalkuliert-expressiven Gestik. Sie wurde zu einer Art Markenzeichen des Künstlers und prägte in der Folge sein Bild in der Kunstgeschichte.

Das Kunstmuseum Bonn präsentiert die größte in Deutschland gezeigte Malereiausstellung Hartungs seit mehr als 30 Jahren, die sich exklusiv auf das Spätwerk, die Jahre von 1962 bis 1989, konzentriert. In Bonn sind über 40 Gemälde zu sehen, die zum Kernbestand der Fondation Hans Hartung et Anna-Eva Bergman gehören.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Kunstmuseum Bonn

Nackte Tatsachen. Baden in Ost und West – Ausstellung Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur

Nackte Tatsachen. Baden in Ost und West
11. März bis zum 15. Juli 2018
Auf der einen Seite der Grenze packte man die Badehose ein und fuhr mit dem VW Käfer an die italienische Riviera, auf der anderen Seite ließ man die Badehose zu Hause und fuhr mit dem Trabant nach Rügen. Wie sich die Teilung Deutschlands auf die kulturgeschichtliche Entwicklung der Freikörperkultur auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze ausgewirkt hat, zeigen ab dem 11. März die Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur in der neuen Sonderausstellung „Nackte Tatsachen. Baden in Ost und West“.

„Die Auswirkungen der deutschen Teilung auf die Entwicklung der Badekultur sind nicht so klar identifizierbar, wie man annehmen möchte“, berichtet die Museumsleiterin Dr. Iris Hofmann-Kastner: „Es gab viele Unterschiede, aber durchaus auch Gemeinsamkeiten!“ Diese hat die Kuratorin der Ausstellung Theresa Zöller, die als Wissenschaftliche Volontärin am Museum tätig ist, herausgearbeitet.

„Die Freikörperkultur bildet nur eine von drei inhaltlichen Säulen im Konzept der Ausstellung“, so Zöller. Daneben wird auch die private Badekultur der Menschen ins Auge gefasst: „Während die Bürgerinnen und Bürger in der BRD auf ein großes Warenangebot zurückgreifen konnten, war man in der DDR auf Westkontakte angewiesen, um moderne Einrichtungselemente oder Technik für die Bäder zu erhalten“, erläutert die Kuratorin.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos Römerthermen Zülpich – Haus der Badekultur

Jürgen Claus – JE SUIS ATOLL – Ausstellung im IKOB

Jürgen Claus – JE SUIS ATOLL/ Bilder und Medien 1968-2018
21.03.–27.05.2018
sowie Irmel Kamp, Barbara & Michael Leisgen
TOPOGRAPHIES EN WALLONIE


Der 1935 in Berlin geborene und seit 1989 unter anderem in Baelen/ Ostbelgien lebende Künstler Jürgen Claus gilt als einer der Pioniere der Medienkunst. Die Ausstellung im IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst versteht sich mehr als Werkschau, denn als klassische Retrospektive, wenngleich die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung auf drei thematisch organisierten „Atollen“ einen tiefen Einblick in die Kunst dieses Ausnahmekünstlers erhalten.

Zu seinen größten Leistungen gehört nicht nur, Themen der Ökologie in die Kunst gebracht zu haben, sondern auch den Tätigkeitsraum der Kunst auf Ozeane und Meere ausgedehnt zu haben. Seine Unterwasserausstellungen haben (Kunst-)Geschichte geschrieben. Jürgen Claus schaut in dieser Ausstellung daher gleichermaßen weit zurück, wie auch weit in die Zukunft einer Menschheit, die sich fragen muss, wie sie mit der Erde weiter umgehen muss, um sich nicht selbst abzuschaffen.

Zeitgleich eröffnet wird die Sammlungspräsentation TOPOGRAPHIES EN WALLONIE mit Werken von Irmel Kamp sowie Barbara & Michael Leisgen, die in den 70er Jahren (und frühen 80er Jahren) die Wallonie zur Vorlage für ihre fotografischen Arbeiten machten.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das IKOB

Gegen die Strömung – Ausstellung im Museum Morsbroich

Gegen die Strömung – Reise ins Ungewisse
28. Januar 2018 - 29. April 2018


Gegen die Strömung. Reise ins Ungewisse zeigt 17 internationale Positionen der zeitgenössischen Kunst, die sich mit dem Reisen als existentiellem Wagnis auseinandersetzen. Jeder Aufbruch ist mit Risiken verbunden, ist ein Aufbegehren gegen das Alte und Gewohnte, gegen Beharrungskräfte, die einen zurückhalten oder begrenzen. Jeder Anfang einer Reise setzt den Bruch mit dem Alltag voraus. Er benötigt einen starken, von Innen oder Außen kommenden Impuls, das bisherige Leben zumindest auf Zeit zu verlassen und sich auf den Weg zu machen – gegen alle Widerstände und trotz des ungewissen Ausgangs.

Mit Werken von Bas Jan Ader (NL), Kader Attia (F), Björk (ISL), stanley brouwn (NL), Daniele Cudini (I), Jack Goldstein (CA), Rodney Graham (CA), Kris Martin (BE), Bruce Nauman (USA), Roman Ondak (SVK), Panamarenko (BE), Peter Piller (DE), Anne Pöhlmann (DE), Daniel Richter (DE), Thomas Ruff (DE), Melanie Smith (UK), Javier Téllez (VEN), James Webb (ZAF) und Lawrence Weiner (USA).
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Museum Morsbroich

HEITER BIS WOLKIG – Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum

HEITER BIS WOLKIG
NATURSCHAUSPIELE IN DER NIEDERLÄNDISCHEN MALEREI
1. Jun. 2017 – 4. Feb. 2018


Der Wind peitscht Wellen über das Meer, zerrt an den Segeln eines Schiffes und die Seeleute trotzen den Gewalten, während sich am Himmel riesige Wolken übereinander türmen. Ludolf Backhuyzen hielt diese dramatische Szene vor mehr als 350 Jahren mit Öl auf einer Holztafel fest. Der Maler war damals einer von vielen niederländischen Barockkünstlern, die den Himmel nicht mehr als bloße Hintergrundkulisse nutzten, sondern ihn zu einer großen Bühne machten.
Zwanzig dieser faszinierenden „Himmelsbilder“ zeigt das Wallraf-Richartz-Museum ab 1. Juni 2017 in einer neuen Sonderausstellung. Mit „Heiter bis wolkig – Naturschauspiele in der niederländischen Malerei“ vereint das Kölner Haus ausgesuchte Werke von Meistern wie Cuyp, Backhuyzen, Ruisdael oder Goyen. Allesamt exzellente Beispiele für die bedeutende und vielfältige Rolle, die Himmel und Wetter in der niederländischen Landschaftsmalerei des Barock spielen. Die Ausstellung läuft bis zum 4. Februar 2018 und ist ausschließlich in Köln zu sehen.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und Infos über das Wallraf

Miroslaw Balka – Ausstellung im Museum Morsbroich

Miroslaw Balka
24. September 2017 - 07. Januar 2018


Die Spuren, die der Künstler in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Morsbroich konzipiert hat, ist die dritte Ausstellung einer großen, als Trilogie angelegten Werkschau, die mit Nerve.Construction im Museum of Art in Lodz (2015) ihren Anfang nahm und mit CROSSOVER/S im Hangar Bicocca (Mailand, 2017) fortgeführt wurde. Während in Lodz Zeichnungen und Skulpturen einander gegenübergestellt und in Mailand mit 18 Installationen und Videoarbeiten eine weitläufige Industriehalle bespielt wurde, inszeniert der Künstler im Museum Morsbroich in 19 Ausstellungsräumen die Leere.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Museum Morsbroich

MIRO – Ausstellung im Max-Ernst-Museum

Max-Ernst-Museum – aktuelle Ausstellung

MIRÓ – WELT DER MONSTER
3.9.2017 – 28.1.2018

 
Das Werk des in Barcelona geborenen Künstlers Joan Miró bietet ein faszinierendes Spektrum von bildnerischen Mitteln, die sich durch ihre Vielfalt und Erfindungskraft auszeichnen. Die Ausstellung "MIRÓ – Welt der Monster" widmet sich insbesondere dem plastischen Schaffen Mirós in den 1960er und 70er Jahren, das im Verhältnis zum malerischen und grafischen Werk weniger bekannt ist. Der Künstler kombiniert gefundene Alltagsgegenstände zu fantastischen Wesen, die anschließend in Bronze gegossen werden. Einige von ihnen sind farbig bemalt und wirken wie seinen sprühend-bunten Gemälden entsprungen. Für Miró bevölkern sie seine "traumhafte Welt lebender Monster". Zusammen mit einer Auswahl an Gemälden und Arbeiten auf Papier stehen sie in dieser Präsentation in einem unmittelbaren Dialog verschiedener Gestaltungsmedien und beleuchten Mirós auf alle Gattungen übergreifende Kunst.
Die Ausstellung entsteht exklusiv in Zusammenarbeit mit der Fondation Marguerite et Aimé Maeght im südfranzösischen Saint-Paul-de-Vence. Mit allein über 160 Plastiken verfügt die Stiftung über eine der umfangreichsten Sammlungen des bildhauerischen Werkes Joan Mirós.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos Max-Ernst-Museum

Kyra Spieker – Ausstellung im Keramion

Kyra Spieker – … auf weitem Raum
10.9.2017 – 4.2.2018


Grundlegend für das künstlerische Werk von Kyra Spieker (*1957) ist ihre analytische wie auch poetische Auseinandersetzung mit Raum und Licht. Eine klare Ordnung, gepaart mit dem Ausdruck höchster Ästhetik, prägt die minimalistischen Objekte der Künstlerin. Dass ihre Porzellan- oder Steinzeug-Arbeiten teilweise Partner aus anderen Materialien besitzen, erhöht deren Aussage.
Der Mehrzahl ihrer aktuellen Reliefs oder freistehenden Plastiken liegt ein von ihr entwickeltes Modul zugrunde, dessen Variabilität sie auf verschiedene Weise auslotet. Solitär oder addiert, gereiht oder geschichtet, weiß oder farbig gestaltet, geschlossen oder geöffnet – immer wieder findet die Künstlerin neue geometrische Konstruktionen, in denen sich das Modul als ordnendes Element erkennen lässt.
Bewusst bezieht Kyra Spieker das Licht als Gestaltungselement mit ein. Seine sich während des Tagesverlaufs ergebenden Veränderungen verleihen den Oberflächen ihrer Objekte sensible Unterschiede in der Erscheinung. In der Beobachtung dieses Phänomens ergeben sich Augenblicke nahezu meditativer Intensität.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Keramion

Romain Van Wissen – Ausstellung im IKOB

Romain Van Wissen, WHO IS IN THE HOUSE

13.09. – 19.11.2017


Die Ausstellung „Who is in the House“ zeigt den belgischen Maler Romain Van Wissen in seiner ersten musealen Einzelausstellung. Vom 13. September bis zum 19. November werden mehr als 50 seiner Gemälde sowie drei neue spektakuläre Installationen im IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen ausgestellt. Die Installation „I believe I can fly“ (2017) ist definitiv der Höhepunkt der Ausstellung; sie zeigt in Form eines Rundbildes die Weltsicht des Künstlers.
 
Van Wissen verbindet Realismus und Abstraktion mit Pop Art-Versatzstücken und avancierte damit zu einem der gefragtesten Künstler Ostbelgiens und der Wallonie. Die Inhalte seiner farbgewaltigen Gemälde beziehen ihre eigenwillige Kraft aus Quellen der Kunstgeschichte und der Populärkultur. Van Wissen hat zudem eine unverwechselbare Bildsprache entwickelt, wobei er gedeckte Farben gezielt mit grellen Neontönen kontrastiert und realistische Landschaftsdarstellungen mit abstrakten Farbflächen kombiniert.
 


Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, den 10. September 2017 um 15 Uhr statt. Als spezieller Höhepunkt der Vernissage wird um 16 Uhr 30 der international gefeierte Musiker Pierre Bastien im IKOB auftreten. Dies wurde möglich auf Grund der Kooperation mit dem Musikfestival MEAKUSMA, das zeitgleich im Alten Schlachthof stattfindet.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das IKOB

DruckenRhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei YouTube.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Facebook.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Twitter.