Aktuelle Ausstellungen in Museen im Rheinland

Aktuelle Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum

Wallraf-Richartz-Museum - Aktuelle Ausstellung Godefridus Schalcken, Venus und Cupido, Um 1685/90, Öl auf Leinwand, Nationalgalerie Prag

SONNTAG DES LEBENS – LIFESTYLE IM BAROCK
13. Jul. 2018 - 30. Jun. 2019


Rauschende Roben, vornehme Kulissen, exotische Früchte und edle Accessoires - Porträts und Stillleben der Barockzeit spielen meist auf der Sonnenseite des Lebens. Doch verbergen sich hinter den prachtvoll inszenierten Personen und dekorativen Arrangements auch abenteuerliche Schicksale und doppelbödige Geschichten. Mit seiner neuen Sammlungspräsentation "Sonntag des Lebens" lädt das Wallraf seine Besucher in die schillernde Welt des Barocks ein. Eine Auswahl von besonders reizvollen und großteils selten gezeigten Gemälden wirft einen intimen Blick auf den 400 Jahre alten Lifestyle und ist ein verblüffender Spiegel für unsere heutige Selfie-Kultur. Um die damalige Zeit noch lebendiger zu machen, erscheint zur Ausstellung erstmals das museumseigene Hochglanzmagazin „BAROQUE“.

Auf der Bühne des Kölner Museums treten völlig unterschiedliche Persönlichkeiten ins Rampenlicht: Magdalena Stockmans, eine angebetete Schriftstellermuse, die noble Madame de Soucarières und ihr Sklavenpage, der stolze venezianische Diplomat Paolo Tiepolo, die aus Batavia angereiste Familie Cunäus und das junge Bürgermeisterehepaar van Buytenhem. Allesamt auch noch heute sehr beeindruckende Charakteren, die sich von berühmten Künstlern wie Jacob van Loo, Nicolaes de Largillière, Tintoretto, Jan Mijtens und Nicolaes Verkolje porträtieren ließen. Zum eigenen Ruhm und zu dem des Künstlers.

Ein besonderes Highlight bildet die „gemalte Biografie“ von Everhard Jabach. Vier Porträts präsentieren den berühmten Kölner Bankier und Sammler in verschiedenen Lebensphasen. Besonders prunkvoll erscheint dabei eine Leihgabe aus belgischem Privatbesitz, die den jungen Jabach zeigt, so wie ihn der flämische Starporträtist Anthonis van Dyck einst sah. eschlossen.
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Aktuelle Ausstellung im Haus der Geschichte

Angst - Eine deutsche Gefühlslage?
10.10.2018–19.05.2019


Wovor haben Sie Angst? Vor Spinnen vielleicht? Oder haben Sie Höhenangst? Neben diesen individuellen Ängsten, die viele auf die eine oder andere Art kennen, gibt es Ängste, die viele betreffen, manchmal sogar die Gesellschaft als Ganzes. Es sind Ängste, die uns nicht als Einzelnen bedrohen und die wir auch nicht alleine überwinden können. Diesem Phänomen geht die Wechselausstellung „Angst. Eine deutsche Gefühlslage?“ nach.

Die Angst vor Zuwanderung ist so eine Angst, die die Gesellschaft als Ganzes betrifft. 2015 kommen knapp eine Million Menschen nach Deutschland. Ihre Aufnahme löst eine heftige und kontroverse Debatte aus. Einer starken „Willkommenskultur“ steht eine steigende Abwehrhaltung eines Teils der Bevölkerung gegenüber. Ein Rückblick auf das Jahr 1992 zeigt, dass es eine ähnliche Angst vor Zuwanderung bereits gab, als vor allem Bürgerkriegsflüchtlinge aus Ex-Jugoslawien nach Deutschland kommen.

Angst ist ein Gefühl. Um alle Sinne in der Ausstellung anzusprechen, wurden in Zusammenarbeit mit dem Kölner Tonkünstler Heinrich-Dieter Hebben Klänge geschaffen. Sie machen die vier Angst-Themen „Angst vor Zuwanderung“, „Angst vor Atomkrieg“, „Angst vor Umweltzerstörung“ und „Angst vor Überwachung“ spürbar. Riesige Bildprojektionen wirken gleichzeitig durchgehend auf die Besucherinnen und Besucher ein. Ein Rückblick auf vergangene Jahrzehnte zeigt, was diese Ängste entzündet, welche Reaktionen ihnen folgen und wie sie wieder verschwinden. Die Ausstellung macht auch deutlich, dass Ängste sich im Nachhinein häufig als übertrieben erweisen. Angst ist kein ausschließlich deutsches Phänomen. Sie hat aber in Deutschland große emotionale Intensität. Ein Grund dafür ist auch die Erfahrung von Krieg, Diktatur und Holocaust.
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Aktuelle Ausstellung im Museum Koenig

„Wildlife - Gemälde vom Künstlerpaar Sascha und Ingo Maas“
21.03.2019 bis 03.05.2019

Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn zeigt etwa 30 großformatige Gemälde von wilden Tieren und urwüchsigen Landschaften. Die Bilder entstehen auf Leinwand, mit Acrylfarben und Buntstiften durch verschiedene Techniken, die den Illustrationen eine atemberaubende Struktur geben. eben heimischen und exotischen Wildtieren, Greifvögeln und Hunden “porträtieren“ die beiden Künstler auch Hölzer und Pflanzen, die sie in den Wäldern Europas und den Steppen und Buschlandschaften Afrikas gefunden haben.
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Aktuelle Ausstellung im Freilichtmuseum Kommern

Handpuppen in der aktuellen Ausstellung des Freilichtmuseums Kommern © Foto

HANDPUPPEN VON IRMGARD UND CHRISTA PASTORS
17. März 2019 bis 9. Februar 2020

Wer kennt ihn nicht? Kasper mit der roten Zipfelmütze, der mit seinen Geschichten auf der Puppenbühne Generationen von Kindern begeistert hat. Allein bei seinem Ruf "Tri-tra-trullala" wissen alle Bescheid: der Kasper ist da!

Als Unterhaltung für Kinder treten Kasperlefiguren aber erst seit etwa 100 Jahren auf. Über seinen Ursprung ist wenig bekannt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war das Handpuppenspiel meist eine Attraktion auf Kram- und Jahrmärkten - als Unterhaltung für Erwachsene. Der heute bekannte Kasper tritt auf die Bühne, um die Kinder zu gutem Benehmen oder richtigem Verhalten im Straßenverkehr zu erziehen. In Deutschland erleben nach dem Zweiten Weltkrieg Handpuppen aus Holz, Textil, Masse oder Kunststoff eine große Blütezeit und erobern auch das Fernsehen. Zusätzlich zum Kasper werden auch "TV-Kinderhelden" wie Ernie und Bert als Puppen vermarktet.

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung des Puppenspiels und wie es von gesellschaftlichen und politischen Strömungen beeinflusst wird. Sie zeigt Puppen bekannter Künstler, Puppen als Werbe- oder Fernsehfiguren. Krokodile lauern neben Hexen, Räubern und Teufeln auf ihre Opfer, Es sind Prinzessinnen und Polizisten zu entdecken und natürlich auch der Seppel und der Kasper. Ein kleines Puppentheater lädt Kinder und Erwachsene ein, selbst Puppen in die Hand zu nehmen und kleine Geschichten aufzuführen.
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Aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum Bonn

Kunstmuseum Bonn, Titel der VIDEONALE.17 21.02. - 14.04.2019,
Kunstmuseum Bonn, Titel der VIDEONALE.17 21.02. - 14.04.2019,

VIDEONALE.17 - REFRACTED REALITIES
Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen
21.02. - 14.04.2019

Künstler*innen der VIDEONALE.17. Monira Al Qadiri, Eric Baudelaire, Zanny Begg & Oliver Ressler, Mareike Bernien & Alex Gerbaulet, Andreas Bunte, Shu Lea Cheang, Marianna Christofides, Chto Delat, Mike Crane, Saara Ekström, Nina Fischer & Maroan el Sani, Mahdi Fleifel, Johan Grimonprez, Laura Huertas Millán, Su Hui-Yu, Sohrab Hura, Adam Kaplan & Gilad Baram, Stéphanie Lagarde, Maryna Makarenko, Deimantas Narkevičius, Stefan Panhans, Laure Prouvost, Morgan Quaintance, Maryam Tafakory, Eva van Tongeren, Tris Vonna-Michell, Clemens von Wedemeyer, Andrew Norman Wilson, Tobias Zielony

"We dialogue, therefore we are (Wir sind im Gespräch, also sind wir)", konstatiert der Philosoph Raymond Tallis in Johan Grimonprez' Videoarbeit Raymond Tallis - on tickling (2017). Das Werk ist eine von 30 aktuellen internationalen künstlerischen Positionen der VIDEONALE.17 - Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen, die ab dem 21. Februar 2019 im Kunstmuseum Bonn stattfindet.

Tallis bezieht sich mit seinem Statement auf René Descartes' "Ich denke, also bin ich." Gleichzeitig stößt er damit auch zentrale Fragen an, die die Ausstellung untersucht: Wie sind wir heute eigentlich miteinander im Gespräch? Wer spricht zu wem und über welche Medien? Über welche Realität(en) sprechen wir und wie (an)erkenne ich die Realität meines Gegenübers? Und welche künstlerischen Strategien werden aktuell entwickelt, um alternative Blicke zu ermöglichen und neue Perspektiven zu integrieren? Ausgewählt aus über 1.100 Wettbewerbseinsendungen aus 66 Ländern, werfen die Werke der VIDEONALE.17 Schlaglichter auf diese Fragen unter dem Thema REFRACTED REALITIES (Gebrochene Wirklichkeiten).

Festivalprogramm. Die Ausstellung zur VIDEONALE.17 wird begleitet durch ein umfangreiches Festivalprogramm (21.-24.2.2019, kuratiert von Lisa Bosbach) mit Künstlergesprächen, Vorträgen, Performances, Diskussionsrunden, Führungen, Workshops und Vermittlungsprogrammen. Mit Beiträgen von u.a. Erika Balsom, Zach Blas, Wibke von Bonin, Zabet Patterson, Ubermorgen.

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Aktuelle Ausstellung im IKOB

© Andrea Éva Győri, Deep Mouth Relaxation, 5 / series of 8 drawings, Watercolour and pencil on paper, 29 x 42 cm, 2018
Foto zur aktuellen Ausstellung im IKOB

Andrea Éva Győri
DEEP JAW RELAXATION
23.01. – 24.03.2019


Andrea Éva Győri wurde 1985 in Budapest geboren und gilt als eine der interessantesten ungarischen Künstlerinnen ihrer Generation. Ihr Hauptfokus liegt auf einer schmerzhaft ehrlichen Erforschung der weiblichen Lust zum einen und den Themen Schmerz und Krankheit zum anderen. Ihre Arbeiten, die sie in letzter Zeit zumeist im Medium Zeichnungen, Video und Keramik realisiert, sind geprägt von einer schonungslosen Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und Geist. Hauptcharakteristikum ihrer Arbeit ist eine massive Ehrlichkeit, mit der sie sich selbst und auch den dargestellten Menschen nähert. So startete sie bereits im Jahr 2012 ein besonderes Projekt: Da sie zu der Zeit keine Dusche in ihrer Wohnung hatte lud sie sich bei anderen Menschen zum Duschen ein. Als Belohnung konnten die Besitzerinnen und Besitzer der Dusche ihr Duschen dokumentieren. Für die Manifesta in Zürich (2016) hat sie sich mit einer Sexualtherapeutin zusammengetan, mit der sie den weiblichen Orgasmus erforscht hat. Nachdem Andrea Éva Győri eine intime Atmosphäre von Ehrlichkeit, Vertrauen und Spaß geschaffen hatte, zeichnete sie masturbierende Frauen, die zu ihr kamen, um ihre sexuellen Fantasien und Erfahrungen mit ihr zu teilen. Seither entstand eine Fülle an Zeichnungen, die zunächst naiv anmuten, sich dann aber als bildgewaltige Sammlungen von sexuellen Motiven und Handlungen zeigen, die frei von Tabus, den jeweiligen Betrachter oder die jeweilige Betrachterin herausfordern.
Die Auslotung von Tabus ist ein weiteres Hauptanliegen, das sie auf schmerzvolle Weise in einem neuen Projekt zum Ausdruck bringt. Für Ihre Ausstellung in der Vleeshal in Middelburg (Niederlande) entwickelte Győri 2018 eine neue Serie von Zeichnungen, Skulpturen und Videos, die einen offenen Einblick in ihren Umgang mit ihrer eigenen Krebserkrankung bieten.
Für die Ausstellung im IKOB schafft die Künstlerin neue Arbeiten, die in einer ersten großen Überblicksausstellung, das Werk dieser noch jungen Künstlerin in Belgien zeigen soll.
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Aktuelle Ausstellung im Keramion

Keramion – aktuelle Ausstellung

Lieblingsstücke – „Du gehörst zu mir!"
 25.2.2018 – 10.3.2019


Museen werden häufig als anonyme Einrichtungen wahrgenommen, so dass sich die Frage stellt: Wer sind die Menschen vor und hinter den musealen Kulissen? Diese Idee greift das KERAMION auf und überlässt die Auswahl der Keramiken aus dem eigenen Bestand für die Ausstellung „Du gehörst zu mir“ den MitarbeiterInnen und die VertreterInnen des Stiftungsrates.
Die Gründe, eine Keramik zu favorisieren, sind individuell. Die ästhetische Erscheinung kann ebenso faszinieren wie ein inhaltliches Thema, eine persönliche Geschichte oder biografische Verbindungen können ebenso einen besonderen Bezug zu einem Kunstwerk herstellen wie auch die Vorliebe für eine bestimmte Technik. Erhalten Sie einen spannenden Einblick in die Vielfalt der keramischen Möglichkeiten sowie in die Breite der KERAMION-Sammlung.
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Aktuelle Ausstellung im Kolumba

Pas de deux
Römisch Germanisches Kolumba
15. September 2017 – 19. August 2019

Mit einem musealen Paukenschlag feiert Kolumba seinen zehnten Geburtstag: Der Pas de deux zweier Sammlungen – als Titel dem emotionalen wie künstlerischen Höhepunkt des Klassischen Balletts entlehnt – möchte die Notwendigkeit bewusst machen, in einer zunehmend bedrohlicher werdenden Welt die vielfältigen Aspekte des Menschseins präsent zu halten. Themen wie Mythos und Gegenwart, Zeit und Raum, Kostbarkeit und Transzendenz, Selbstwahrnehmung und kollektives Handeln, aber auch Erfahrungen von Endlichkeit und Gelassenheit haben grundlegende Bedeutung.

Die Idee des Tanzes beschreibt das spielerische Moment im Hin und Her zwischen Antike, Mittelalter und Gegenwart sowie die Zusammenhänge durch die Konstanten kultureller Prägung. – Anlass dieser Ausstellung ist die mit der notwendigen Generalsanierung verbundene Neuorganisation des Römisch-Germanischen Museums in Köln.

Dadurch ergibt sich die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Sammlungen auf ihr gemeinsames Potential hin zu befragen. Der Ort dieser Kooperation ist keineswegs beliebig. Mit seiner archäologischen Ausgrabung, die von beiden Häusern gemeinsam verantwortet wird, blickt Kolumba auf eine 2000-jährige Geschichte als städtische Kulturlandschaft zurück. In beiden Sammlungen spielen die Zeugnisse religiöser Praxis eine ebenso hervorgehobene Rolle wie kunstvoll gestaltete Gegenstände des täglichen Gebrauchs.
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Aktuelle Ausstellung im Museum Roemervilla

Roemervilla Ahrweiler - Werk aus der Ausstellung 2019

Inspiration Pompeji
Die Roemervilla ist auf Suche gegangen und hat Pompeji gefunden. Die neue Ausstellung "Inspiration Pompeji" zeigt Werke des Künstlers Wolfgang Kutnzer. Zahlreiche Zeichnungen, Collagen und Malereien sind in der diesjährigen Ausstellung des Museum Roemervilla zu sehen. Inspiriert sind die Werke des Künstlers von der versunkenen italienischen Stadt Pompeji, die im Jahr 79 unter Vulkanasche des Vesuvs begraben wurde. Im 18. Jahrhundert wurde die vergessene Stadt wieder ausgegraben und zählt wegen des guten Erhaltungszustands zu den bedeutendsten römischen Ausgrabungen der Welt.
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Aktuelle Ausstellung im Industriemuseum Euskirchen

Aktuelle Ausstellung © Foto LVR Industriemuseum Euskirchen

Mythos Neue Frau - Der Modewandel zu Beginn des 20. Jahrhunderts
17.2. - 17.11.2019


Schon vor dem Ersten Weltkrieg hielt eine nie gekannte Modernisierung aller Lebensbereiche die Gesellschaft in Atem. Straßenbahnen, Automobile und Fahrräder versprachen eine neue Form der Mobilität. Auch die Arbeitswelt war in den Strudel der rasanten Veränderungen einbezogen. Immer mehr Frauen arbeiteten nicht nur in den Fabriken, sondern auch in den Telefonzentralen, Kaufhäusern oder Büros, als Lehrerin oder Laborantin. Ob am Arbeitsplatz, beim Einstieg in die Straßenbahn oder auf der Rolltreppe im Warenhaus, die Frauen waren für die neuen Lebensumstände noch völlig unpassend angezogen. Die großen und einengenden Roben des Kaiserreichs passten nicht mehr in die modernisierte Welt, Kleidung musste funktionaler werden. Der Erste Weltkrieg erschütterte die Gesellschaft, er stellte die politischen Verhältnisse auf den Kopf und hatte ebenso seinen Anteil an den großen Veränderungen des Bekleidungsmusters. Er führte einerseits zum erzwungenen Konsumverzicht, andererseits zu einem neuen, puristischen Modestil. Auch nach dem Krieg blieb es bei dem sparsamen Einsatz von Stoff in der Modebranche und so avancierte das kleine, kurze Charlestonkleid zu einem modischen „must-have“.
Zwei Figurinen mit Damenbekleidung. Die Linke trägt einen sportlichen roten Pullover, die Rechte eine weiße Bluse.

Die Ausstellung zeigt mit 130 Originalkostümen auf, wie Mode und Kleidung in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auf die rasanten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen reagierten. Die Mode passte sich der sich wandelnden Gesellschaft an, fand neue Formen für einen vereinfachten Kleidungsstil, der den Anforderungen des modernen Lebens entsprach. Die alten Zöpfe wurden abgeschnitten. Frauen legten Korsett und mehrere Lagen Unterröcke ab, die Röcke wurden kürzer, die Stoffe leichter. Reißverschluss und Druckknöpfe ersetzten Haken und Ösen sowie lästige Schnürungen. Die Kleidung wurde zweckmäßiger, sachlicher und ließ ihren Trägerinnen und Trägern immer mehr Bewegungsfreiheit. Rationalisierung und Tempo, die Leitmotive der 1920er Jahre, spiegeln sich in der Kleidung der Frauen, Männer und Kinder wider.
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Aktuelle Ausstellung im Kunstverein Trier

Der Kunstverein Trier Junge Kunst entstand aus der 1985 begründeten Produzentengalerie Kaleidoskop, entwickelte sich 1991 zum Förderverein Junge Kunst und erhielt 1995 seine jetzige Bezeichnung. Regelmäßig zeigt der Trierer Kunstverein in Ausstellungen Tendenzen zeitgenössischer Kunst.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterAktuelle Ausstellung Kunstverein Trier Junge Kunst

Aktuelle Ausstellung im Brühler Kunstverein

Bekannte Künstler wie Felix Droese, Alfred Hrdlicka, Volker Saul, Gustav Kluge, Suse Wiegand, Martin Noel oder Thomas Virnich konnten bisher in Brühl gezeigt werden. Der Brühler Kunstverein zeigt regelmäßig in seinen Ausstellungsräumen in der Alten Schlosserei hinter dem Krankenhaus Ausstellungen mit regionalen und internationalen Künstlern.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Infos Brühler Kunstverein

Aktuelle Ausstellung des EVBK in Prüm

EVBK Europäische Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen - Motiv aus der aktuellen Ausstellung

Europäische Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen
Groupement européen des artistes de l`Eifel et des Ardennes
Seit 1958 wird in Prüm ein Überblick des künstlerischen Schaffens in der Region Eifel-Ardennen präsentiert. Viele Newcomer der Kunstszene hatten hier ihre erste Präsentation. Im Rahmen der der Ausstellung werden der Kaiser-Lothar-Preis und ein ein Förderpreis für junge Künstler überreicht.

61. Jahresaustellung im Abteigebäude Prüm am Hahnplatz
Ausstellungsdauer: 30. Juni – 29. Juli 2018
Öffnungszeiten: Tägl. 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Internet: Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos EVBK

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Aktuelle Termine

15.04. 2019 10:00 bis 28.04. 2019 19:00 Uhr
Freilichtmuseum Kommern

Jahrmarkt anno dazumal – Freilichtmuseum Kommern

Jedes Jahr zu Ostern – der einzige historische „Jahrmarkt anno dazumal“ mit alten Schaugeschäften in Deutschland. Rund 90 Karussells und Stände laden wieder zu einem Streifzug durch die Geschichte des Volksvergnügens ein.


18.05. 2019 10:00 bis 19.05. 2019 18:00 Uhr
Frechen Innenstadt

Frechener Töpfermarkt

Der Frechener Töpfermarkt gehört seit vielen Jahren in die erste Liga der Keramikmärkte in Deutschland. Jedes Jahr im Mai präsentieren über 120 Keramikkünstler und Töpfer aus Deutschland und vielen Ländern Europas ihre Werke und bieten neben Unikaten kunstvolle Gebrauchskeramiken und experimentelle Stücke zum Verkauf an.


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