Aktuelle Ausstellungen in Museen im Rheinland

Aktuelle Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum

Wallraf-Richartz-Museum - Aktuelle Ausstellung Godefridus Schalcken, Venus und Cupido, Um 1685/90, Öl auf Leinwand, Nationalgalerie Prag

ENTDECKT! MALTECHNIKEN VON MARTINI BIS MONET
8. Okt. 2021 - 13. Feb. 2022

Im Winter 2021/22 enthüllt das Wallraf die geheimen Tricks von Meistern wie Martini, Cranach, Rubens, Rembrandt, Friedrich, Manet und Monet. Dafür untersuchten die Kunsttechnolog*innen des Museums in den letzten zwanzig Jahren Gemälde von prominenten Malern aus Spätmittelalter, Barock, Romantik, Realismus, Impressionismus und Symbolismus. Mit Röntgenstrahlen, Infrarot und Stereomikroskopen schauten die Expert*innen nicht nur auf die Malschicht, sondern auch in sie hinein und durch sie hindurch - egal ob auf Papier, Leinwand, Holz, Metall oder sogar Stein. Die dabei zu Tage geförderten Forschungsergebnisse sind spektakulär und werden in der Ausstellung „Entdeckt!“ erstmals epochenübergreifend präsentiert. Dieser einmalige Blick hinter die Kulissen der Kunst wird 700 Jahre Malerei in einem neuen Licht erscheinen lassen und dank der innovativen Präsentationsformen ein breites Publikum begeistern. Die Sonderschau ist vom 8.10.21 bis 13.2.22 exklusiv in Köln zu sehen.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und Infos über das Wallraf

Ausstellungen im Max-Ernst-Museum

„Surreale Tierwesen“
03.10.2021 – 06.02.2022
Inhalt
: Die Ausstellung mit rund 140 Werken von 74 internationalen Künstlerinnen und Künstlern widmet sich der Welt der Tiere und der erdachten Geschöpfe und lädt vom 3. Oktober 2021 bis zum 6. Februar 2022 zu einem ungewöhnlichen Zoobesuch im Max Ernst Museum Brühl des LVR ein.
Das Bestiarium, das die Bildwelten des Surrealismus beherrscht, hat bisher wenig Aufmerksamkeit erfahren, obwohl sich zahlreiche Künstlerinnen und Künstler entsprechende Privatphantome und Mischwesen, teilweise als Alter Ego, erschaffen haben: sei es der Vogel bei Max Ernst, der Hund bei Dorothea Tanning oder die Sphinx bei Leonor Fini.
Die Werke, darunter Gemälde, Skulpturen, Arbeiten auf Papier, illustrierte Bücher und Zeitschriften sowie Filme, werden zusammen mit literarischen Texten präsentiert. Damit wird der Bogen von den Anfängen der surrealistischen Bewegung in der Literatur und bildenden Kunst der frühen 1920er-Jahre bis zur Jahrtausendwende gespannt.
Die Ausstellung versammelt Werke u.a. von André Breton, Luis Buñuel, Leonora Carrington, Salvador Dalí, Marcel Duchamp, Max Ernst, Meret Oppenheim, Man Ray und Pablo Picasso sowie weniger bekannte bzw. wiederzuentdeckende Arbeiten von Jean Benoît, Greta Knutson, Edith Rimmington, Friedrich Schröder-Sonnenstern oder Remidios Varo. In der Schausammlung des Museums sind zudem zahlreiche Tierdarstellungen von Max Ernst zu sehen: Anspielungsreich und humorvoll bevölkern Affen, Fische, Löwen, Tauben oder ein „Hundspavian“ seine fantasievollen Bildwelten.

Weitere Informationen, auch zum Rahmenprogramm, unter: www.maxernstmuseum.lvr.de

Aktuelle Ausstellung in der Bundeskunsthalle

METHODE RAINER WERNER FASSBINDER
EINE RETROSPEKTIVE
10. September 2021 bis 6. März 2022

Rainer Werner Fassbinder (1945–1982) war Regisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Autor. Als einem der wichtigen Vertreter des Neuen Deutschen Films, gelang ihm in seinem Werk die Synthese aus radikaler Subjektivität und gesellschaftlicher Analyse. Wie kaum ein anderer Künstler hat er dadurch ein zeitgenössisches Spiegelbild der Bundesrepublik Deutschland geschaffen. Die retrospektive, chronologisch ausgerichtete Ausstellung präsentiert ein facettenreiches Porträt des großen deutschen Filmemachers im Spiegel seiner Zeit: Sein Œuvre wird als beispielloses Gesellschaftsdokument in Kombination mit Archiv- und Quellenmaterial präsentiert, seine Biografie anschaulich mit der damaligen deutschen Lebensrealität verknüpft. Dokumente, Briefe, Archivalien, Fotografien, Zitate, persönliche Gegenstände, Kostüme und Filmkompilationen ermöglichen eine Kontextualisierung.
Fassbinders Exponiertheit, seine kreative Unangepasstheit und künstlerische Radikalität führten zu inzwischen legendären Filmen, Fernseh- und Theaterstücken wie ANGST ESSEN SEELE AUF, DIE EHE DER MARIA BRAUN, ACHT STUNDEN SIND KEIN TAG, BERLIN ALEXANDERPLATZ oder QUERELLE, die sich in das kollektive Bildgedächtnis eingeschrieben haben. Er war in seinem kurzen Leben äußerst produktiv: Er schrieb, drehte oder inszenierte 45 Spielfilme und 25 Theaterstücke, seine Bildsprache changierte von Beginn an virtuos zwischen Theater, Film/Fernsehen und Zeitdokument.
Fassbinder lebte und forderte Intensität. Seine manchmal sperrige, kritische Haltung bei gleichzeitig liebevoller Darstellung und Zeichnung der Menschen, ohne Rücksicht auf ihre jeweiligen Milieus, war von beispielloser, aber auch zutiefst respektvoller Konsequenz. Das schon zu seinen Lebzeiten oft kontrovers diskutierte Werk Fassbinders hat bis heute nichts von seiner Relevanz, Intensität und Strahlkraft verloren. Es zu verstehen bedeutet, sich und andere zu verstehen und zu tolerieren.

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle, Bonn, in Zusammenarbeit mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt am Main, und der Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin

Aktuelle Ausstellungen im Kunstmuseum Bonn

AUFBRUCH IN DIE MODERNE
SAMMLUNGSPRÄSENTATION AUGUST MACKE UND DIE RHEINISCHEN EXPRESSIONISTEN
27.06.2021 – 30.06.2022

Die Präsentation AUFBRUCH IN DIE MODERNE gliedert sich in drei Kapitel, die mit den malerischen und grafischen Werken der Sammlung der Klassischen Moderne – August Macke und die Rheinischen Expressionisten – einzelne Episoden der Geschichte zum Beginn des 20. Jahrhunderts erzählen und damit die Kunstwerke in einen größeren geschichtlichen Kontext stellen. Verfolgt wird hier keine strenge klassisch kunsthistorische Präsentationsform, sondern die Idee, dass Kunstwerke auf vielen Ebenen kommunizieren und Erkenntnis produzieren. Sie teilen uns etwas über ihr Entstehen, über die wissenschaftlichen Episteme der Zeit, über kunstwissenschaftliche Diskurse, über die Gesellschaften und die Menschen darin sowie über die heutigen Betrachter:innen mit. Wichtig hierbei ist die Beziehung der Kunstwerke zu den anderen Gegenständen, Werkzeugen, Erfindungen und Entdeckungen, die Ausdruck grundsätzlicher Einstellungen zur Welt sind. Jedem dieser Phänomene, seien sie bedeutend oder nichtig, liegt nicht nur diese Perspektivierung im Hinblick auf die Welt zugrunde, sondern es ist vielmehr diese Einstellung, die diese Phänomene erst entstehen lässt. Die Präsentation zeigt in Ausschnitten, was gleichzeitig auf verschiedenen Gebieten des kulturellen, wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Lebens geschah. Die Geschichte der Kunstwerke wird hier in unterschiedlichste Konstellationen der Dinge eingebunden.

Aktuelle Ausstellung im IKOB

12.12.2021–09.01.2022
BODIES IN BETWEEN
Studierende der Kunsthochschule für Medien Köln

Mit:    Javkhlan Ariunbold, Bidisha Das, Julia Maja Funke, Elinor Hasselberg, Constantin Leonhard, Jonathan Omer Mizrahi, Julian Quentin, Lia Sáile, Denys Saitov
Eröffnung: 12.12.2021, 15:00
Die Studierenden des ‚urban stage‘ Seminars unter der Leitung von Mischa Kuball der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), präsentieren im IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst transdiziplinäre Arbeiten und erschaffen multimediale Diskussionsräume. Die Künstler:innen setzen sich mit dringenden Themen einer globalisierten Welt auseinander, und gleichen diese mit den Spuren von lokalen Ausprägungen in der Umgebung des IKOB in Eupen auf unterschiedliche Weise ab. Die ausgestellten Werke bedienen sich den verschiedensten Quellen und Medien: sie reichen von künstlicher Intelligenz, augmented reality, fotographischer Dokumentation, haptisch spürbarer Installation und live Performance. So weit wie die Spannweite der Arbeiten, sind auch die Positionen, die eine Gruppenausstellung beziehen muss. Besonders in einer Zeit, in der durch historische Krisen nicht weniger als alles auf dem Prüfstand steht. Um im Nachrichtengewirr und der digitalen Schwämme nicht unter zu gehen, bleibt nur die Besinnung auf den Körper und seine Gegenwart.

Sowie

12.12.2021–27.02.2022
WAS UNS ANGEHT
Neuankäufe der Sammlung Ostbelgiens

Mit:    Markus Baldegger, Anja Bayerwaltes, Wolfgang Binding, Peter Buchholz, Jürgen Claus, Raphaël Demarteau, Marietta Dobbelstein, Yann Freichels, Roger Greisch, Roland Groteclaes, Helge Hommes, Norbert Huppertz, Justina Jablonska, Marc Kirschvink, Sophie Langohr, Eric Legrain, Vanessa Leissring, Céline Leuchter, Valentine Lilien, Tanja Mosblech, Annette Müllender, Andrea Radermacher-Mennicken, Sabine Rixen, Christian Roosen, Raoul Ubac, Romain Van Wissen, Ernst Wawra, Johannes Weber, Andrea Zang
Eröffnung: 12.12.2021, 15:00

Aktuelle Ausstellung im Museum Morsbroich

Anne Arndt- Die DDR hat’s nie gegeben
1. Oktober 2021 – 24. April 2022

„Das Land, in dem ich geboren wurde, existiert nicht mehr und dennoch ist meine Identität eng mit ihm verbunden.“ (Anne Arndt)

Was bedeutet der Verlust von Heimat? Welche Folgen hat der Untergang eines Staates für die Gesellschaft, welche für die eigene Identität? Verändert sich Erinnerung im Laufe der Zeit und welchen Einfluss hat dies auf unser gegenwärtiges Handeln?
Anne Arndt, geboren in Schwerin, gehört zur Dritten und somit letzten Generation Ost. Die Preisträgerin des diesjährigen KHM-Förderpreises für Künstlerinnen setzt sich in ihrer Installation Die DDR hat’s nie gegeben kritisch mit dem Erbe der DDR auseinander. Am Beispiel einer ehemaligen Bunkeranlage an der Ostsee, die zu DDR-Zeiten als militärische Überwachungsanlage für Staatsflüchtige genutzt wurde und heute Teil eines beliebten Touristenortes ist, hinterfragt Anne Arndt unseren öffentlichen Lebensraum als Spiegel gesellschaftlicher Macht- und Erinnerungsstrukturen. Die durch Stranderosion allmählich in der Ostsee versinkende Bunkeranlage dient dabei als Metapher für den Umgang mit der Geschichte und dem Erbe der DDR.
Die DDR hat’s nie gegeben – der Titel der Arbeit bezieht sich auf ein bekanntes Graffiti, das sich an den Fundamentresten des nach der Wende abgerissenen Palast der Republik in Berlin befand. Einst Sitz der Volkskammer und Wahrzeichen der DDR, stellt der Ort bis heute durch den jüngst vollzogenen Wiederaufbau des ehemaligen Berliner Stadtschlosses sowie den Einzug des Humboldt Forums ein topografisches Sinnbild zweier konträrer Staatsformen dar.

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Aktuelle Ausstellung im Kolumba

Jeweils zum 15. September: Neues Ausstellungsjahr, neues Thema

Kolumba orientiert alle Ausstellungen an den Werken der eigenen Sammlung, die in wechselnden Kontexten vorgestellt und entfaltet wird. Jeweils zum 15. September beginnt mit einem neuen Thema das Ausstellungsjahr, in dessen Verlauf künstlerische Interventionen die gesetzten Kontexte verändern und fortführen. Zahlreiche Veranstaltungen und Kooperationen erweitern und vertiefen die visuellen Erfahrungen.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Kolumba in Köln

Aktuelle Ausstellung Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur

"Kinder, Kinder! Vom Badefrust zur Badelust?"
13. März bis 02. Januar 2022

Wer kennt es nicht? Man steht unter der Dusche, wäscht sich die Haare und Shampoo läuft ins Auge. Doch nicht nur wir Erwachsenen, sondern besonders Kinder leiden unter dem daraus resultierenden Brennen und Tränen. Kommt dann noch hinzu, dass das frisch gewaschene Haar verknotet ist beim Kämmen, steht es mit der Laune des Nachwuchses nicht zum Besten. Oft verweigern sich Kinder und Jugendliche ganz der Körperhygiene.
Die Kosmetikindustrie ist seit Jahrzehnten bemüht, ihre Produkte zu verbessern und die Palette zu erweitern. Nutzte sie Anfang des letzten Jahrhunderts noch Babys und Kinder, um ihre Produkte den erwachsenen Kunden als besonders schonend nahe zu bringen, entwickelten sie parallel spezielle Kinderprodukte. Um die Jahrtausendwende explodierte das Angebot an Kinderprodukten. Einerseits wurde das Kind als Kaufentscheider entdeckt, andererseits wurden durch Eigenmarke und Internethandel neue Vertriebswege gefunden.
Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Körperhygiene mit dem Fokus auf Babys und Kindern vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Zahlreiche Werbegrafiken und Exponate vermitteln, wie die Werbe- und Kosmetikindustrie Bedürfnisse der Käuferschaft erweckt und u.a. überholte Rollenklischees auch im 21. Jahrhundert befeuert.

Aktuelle Ausstellung im Römisch-Germanischen Museum

Aktuelle Ausstellung im Römisch-Germanischen Museum

Das Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln zeigt im BELGISCHEN HAUS das archäologische Erbe der Stadt und ihres Umlandes. Es beherbergt Funde aus mehr als 100.000 Jahren rheinischer Siedlungsgeschichte, von der Altsteinzeit bis in das frühe Mittelalter.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Infos auf unserer Seite Römisch-Germanisches Museum

Ausstellungen im Keramion

Sonderausstellung: Beate Höing – Hang on to a dream
5.9.2021 – 20.2.2022

Die Coesfelder Künstlerin Beate Höing (*1966) arbeitet in ihrem keramischen Werk mit Scherben, die sie in andere Zusammenhänge transformiert. In der Ausstellung ziert ein imposanter Scherbenteppich aus hunderten von Bruchstücken das Zentrum des KERAMION, mit dem die Künstlerin die zwei Kulturtechniken Porzellanherstellung und Teppichknüpferei zu einem wahren Augenschmaus verbindet.
Begeistern die jüngsten „Teppiche“ in ihrer schwelgerischen Opulenz und dekorativen Stofflichkeit, so irritieren die eher kleinformatigen Figurinen oder stapelhaft aufgebauten Stelen in ihrer eigenwilligen Zusammenstellung. Die in scheinbar improvisierter Manier geformten Figuren, kombiniert mit häufig kitschigen Keramikbruchstücken, suggerieren zunächst Kindlich-Verspieltes. Nicht nur die Scherben sind ein Verweis auf die Brüchigkeit der teilweise anheimelnd wirkenden Szenerien. Bei genauer Betrachtung haftet ebenfalls den Figuren selbst etwas nahezu Surreales, Unheimliches an und spiegelt die Verletzlichkeit des Seins.
Es erscheint ein Künstlerbuch unter Beteiligung des KERAMION.
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Aktuelle Ausstellung im Kunstverein Trier

Der Kunstverein Trier Junge Kunst entstand aus der 1985 begründeten Produzentengalerie Kaleidoskop, entwickelte sich 1991 zum Förderverein Junge Kunst und erhielt 1995 seine jetzige Bezeichnung. Regelmäßig zeigt der Trierer Kunstverein in Ausstellungen Tendenzen zeitgenössischer Kunst.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterAktuelle Ausstellung Kunstverein Trier Junge Kunst

Aktuelle Ausstellung im Brühler Kunstverein

Bekannte Künstler wie Felix Droese, Alfred Hrdlicka, Volker Saul, Gustav Kluge, Suse Wiegand, Martin Noel oder Thomas Virnich konnten bisher in Brühl gezeigt werden. Der Brühler Kunstverein zeigt regelmäßig in seinen Ausstellungsräumen in der Alten Schlosserei hinter dem Krankenhaus Ausstellungen mit regionalen und internationalen Künstlern.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Infos Brühler Kunstverein

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