Aktuelle Ausstellungen in Museen im Rheinland

Aktuelle Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum

Wallraf-Richartz-Museum - Aktuelle Ausstellung Susanna im Bade

SUSANNA
BILDER EINER FRAU VOM MITTELALTER BIS METOO
WELTPREMIERE IM WALLRAF
28. Okt. 2022 bis 26. Feb. 2023

Mit der weltweit ersten Ausstellung zur biblischen Susanna in der Kunst widmet sich das Wallraf-Richartz-Museum im Winter 2022/23 einer Erzähl- und Bildtradition, die auch vor dem Hintergrund der MeToo-Bewegung kaum aktueller sein könnte: „SUSANNA - Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo“ zeigt eindrucksvoll, wie Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt schon seit Jahrhunderten in Malerei und Graphik verhandelt werden. Die biblische Erzählung von der Nötigung der Susanna durch zwei alte Richter übt schon seit der Spätantike großen Einfluss auf die Kunst aus. Die Kölner Sonderausstellung belegt dies mit hochklassigen Werken von u.a. Artemisia Gentileschi, Anthonis van Dyck, Rembrandt, Eugène Delacroix, Édouard Manet und Lovis Corinth sowie beeindruckenden Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen wie Kathleen Gilje, Heike Gallmeier und Zoe Leonard.
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Aktuelle Ausstellung im Haus der Geschichte

HEIMAT
Eine Suche
11.12.2021 – 8.01.2023

Heimat verspricht Geborgenheit und Überschaubarkeit – insbesondere in Zeiten großer politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen. Aber Heimat ist sehr vielschichtig.Menschen verlieren ihr Heim, ihr ganzes Dorf an eine Braunkohlegrube oder an einen Krieg. Andere fühlen sich in der alten Heimat fremd und begeben sich auf die Suche nach einer oder mehrerer neuen Heimat(en). Für manche ist Heimat ganz klar mit einem Ort verbunden, den sie nie verlassen wollten, dem sie aber gezwungenermaßen den Rücken kehren müssen. Wenn Sie unsere Wechselausstellung besuchen, betreten Sie eine kleine Siedlung mit Dorfplatz. In den Häusern können Sie sich mit verschiedenen Seiten des Heimatbegriffs auseinandersetzen: Heimat im geteilten Deutschland und Identitäten in verschiedenen Regionen, (Spät-)Aussiedler und Vertriebene, jüdisches Leben in Deutschland, Zerstörung von Heimat durch Energiegewinnungsprojekte, Heimischwerden von Menschen mit internationaler Geschichte. Der Fokus liegt auf der Entwicklung seit 1945.Sie sehen die Tür einer Flüchtlingsunterkunft, bemalt von einer aus Syrien nach Deutschland geflohenen jungen Frau. Die Tür zeugt von dem Bemühen, den Verlust der alten Heimat zu verarbeiten und in einer potenziell neuen Heimat Halt zu finden. Das Bühnenbild einer idyllischen Spreelandschaft aus dem Dorf „Mühlrose“ steht für die Bedrohung der sorbischen Minderheit, ihrer Sprache und Kultur durch den Tagebau.In der Öffentlichkeit wird der Heimatbegriff kontrovers diskutiert, instrumentalisiert und als politischer Kampfbegriff missbraucht. Die Ausstellung lädt dazu ein, über die Bedeutung von Heimat für den Einzelnen und für die Gesellschaft nachzudenken: Wie kann ein moderner Heimatbegriff aussehen, der dem gesellschaftlichen Zusammenhalt dient? Bringen Sie sich gerne in unserem „Heimat-Labor“ ein.

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Ausstellungen im Max-Ernst-Museum

Image. Max Ernst im Foto
Ausstellung vom 15. Januar bis 23. April 2023 (Neue Laufzeit)

Max Ernst gehört neben Pablo Picasso und Andy Warhol zu den meist fotografierten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Er ist in unterschiedlichen Lebenslagen und Kontexten abgebildet worden. Private Schnappschüsse, klassische Porträtaufnahmen und inszenierte Arrangements mit befreundeten Künstler:innen erzählen von seiner facettenreichen Persönlichkeit und seinem schillernden Künstlerleben.

Weitere Informationen, auch zum Rahmenprogramm, unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.maxernstmuseum.lvr.de

Aktuelle Ausstellung im Museum Koenig

Planet or Plastic?
Fotoausstellung von National Geographic
29.09.2022 bis 16.04.2023

193 Staaten haben sich im März 2022 auf der UN-Umweltversammlung in Nairobi geeinigt, ein Abkommen gegen die Plastikverschmutzung der Umwelt in die Wege zu leiten. Dass es höchste Zeit dafür ist, zeigt die National-Geographic-Ausstellung „Planet or Plastic?“.

Die Vermüllung von Umwelt und Ozeanen mit Plastikabfällen ist in den vergangenen 50 Jahren drastisch gestiegen. Laut einer im Auftrag des „World Wide Fund For Nature“ (WWF) vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut durchgeführten Studie wird sich etwa der Anteil an Mikroplastik in den Meeren bis 2050 voraussichtlich vervierfachen. Nach Angaben des Europäischen Parlaments beträgt das Gesamtgewicht aller Plastikabfälle in den Weltmeeren zurzeit bereits bei rund 150 Millionen Tonnen. Die Abhängigkeit von Plastik hat sich also längst zu einem weltweiten Problem entwickelt.

„Planet or Plastic?“ baut auf der mehrjährigen globalen Initiative von National Geographic auf, die Menge an Einwegplastik zu reduzieren, die in die Ozeane gelangt. Die Ausstellung erzählt die Geschichte von Kunststoff seit seiner Erfindung vor etwas mehr als einem Jahrhundert bis zu seinem heutigen Massenkonsum.

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Aktuelle Ausstellung im Kunstmuseums Bonn

13.10.2022 – 22.01.2023
MAX ERNST UND DIE NATUR ALS ERFINDUNG

Die Ausstellung Max Ernst und die Natur als Erfindung untersucht das Werk von Max Ernst als Entwurf einer alternativen Naturgeschichte im Kontext der Kunst seiner Zeit bis in die Gegenwart. In seiner Histoire naturelle von 1926 hat Max Ernst dazu selbst ein Modell formuliert, das von der Entstehung der Welt, über Flora und Fauna zum Menschen und zum Kosmos reicht. Natur wird als provozierender und inspirierender Raum des Möglichen erfasst, der mit der Haltung Max Ernsts übereinstimmt, dass Kunst keine Festlegung und keine Grenzen sucht, dass der Künstler sich selbst nicht finden darf. Mit der Hilfe von Techniken wie Collage, Frottage oder Décalcomanie schuf Max Ernst ein so ver­führerisches wie beunruhi­gendes surreales Universum, eine eigene parallele Bildwelt, die die gleiche Wahrscheinlich­keit und Überzeugungskraft besitzt wie die scheinbar wissenschaftlich bestätigte Natur. Die Auswahl der Gemälde, Zeichnungen, druckgrafischen Blätter und Fotografien bezieht neben Max Ernst 25 Künstler:innen ein, die die Natur ebenfalls als das zugleich vertraute und fremde Andere entwerfen. Dabei zeigt sich die Kunst als das Medium, das geeignet ist, der Natur als einem entzauberten Gegenstand der Forschung und des Konsums Überraschung, Irritation, Geheimnis zurückzugeben. Die Ausstellung nutzt die umfangreichen Bestände des Kunstmuseums Bonn (Sammlung Bolliger, Sammlung Wilfried und Gisela Fitting) und erweitert sie um bedeutende Leihgaben aus Museen und Privat­sammlungen.

Aktuelle Ausstellung im IKOB

11.10.2022–08.01.2023
Johan Tahon
UMARMUNG

Johan Tahon wurde 1965 in Menen/Menin geboren und arbeitet in Oudenaarde (Belgien).
Er studierte Bildhauerei an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Gent und gilt seither langer Zeit als einer der wichtigsten belgischen Künstler seiner Generation.

Für das IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst ist er kein Unbekannter, denn er stellte bereits 2007 zusammen mit Ronny Delrue in Eupen aus und wurde auch später immer wieder in Sammlungsausstellungen präsentiert. Ausgangspunkt seiner neuerlichen Rückkehr nach Eupen, war ein Gespräch, indem er offen zugab, dass er die Arbeit Kreissaal (2006) die seit nunmehr 16 Jahren Teil der IKOB Sammlung ist, gerne überarbeiten würde. Daraus entwickelte sich das Ausstellungsprojekt „Umarmung“, das viele drängende Fragen an die Kunst, ihrer Konservierung, die damit verbundenen Autor:innenrechte und die Aufgabe der Museen im Allgemeinen aufwarfen.

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Aktuelle Ausstellung im Museum Morsbroich

22/23: spielzeit
16. September 2022 – Mai 2023

Das im Mai initiierte Projekt 22/23: spielzeit hinterfragt in enger Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstler*innen die herkömmlichen Ausstellungsmodalitäten und Funktionen des (gegenwärtigen) Museums. Ausgangspunkt ist Morsbroich − als öffentlicher Ort einer Stadtgesellschaft und lebendiges Archiv ihrer Kunstsammlung und Teil ihrer Geschichte.

Der Begriff der ›spielzeit‹ ist eng mit dem Wunsch nach einem flexibleren und veränderten Umgang mit Zeit und Raum verknüpft: die herkömmliche, (zeit)limitierte Form von Ausstellung aufzubrechen und eine spielerische Entwicklung über einen längeren Zeitraum zuzulassen. Welche Möglichkeiten ergeben sich, wenn das feste Ausstellungsformat von einer fließenden, sich über die Zeit hinweg verändernden Inszenierung abgelöst wird? Welche Herausforderungen sind damit verbunden und was bedeutet das für die Museumsbesucher*innen?

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Aktuelle Ausstellung im Kolumba

Jeweils zum 15. September: Neues Ausstellungsjahr, neues Thema

Kolumba orientiert alle Ausstellungen an den Werken der eigenen Sammlung, die in wechselnden Kontexten vorgestellt und entfaltet wird. Jeweils zum 15. September beginnt mit einem neuen Thema das Ausstellungsjahr, in dessen Verlauf künstlerische Interventionen die gesetzten Kontexte verändern und fortführen. Zahlreiche Veranstaltungen und Kooperationen erweitern und vertiefen die visuellen Erfahrungen.

jeweils 15. September – 15. August
Ein neues aktuelles Thema
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Aktuelle Ausstellung im Museum Roemervilla

Ausstellung "Nach der Flut" vom 29. März -13. November 2022
Die Roemervilla in Ahrweiler war nach der Flut geschlossen. Man hatte anderes zu tun im Ahrtal. Das Museum wurde nur wenig von den Wassermassen betroffen. Seit dem 28. März 2022 ist das Museum wieder geöffnet und zeigt die Ausstellung "Nach der Flut", die Besucher für die Erlebnisse im Ahrtal sensibilisieren soll. Die Ausstellung zeigt die vielen Fassetten der Einzelschicksale im Ahrtal. Ausstellungstücke sind zum Beispiel: Karl Walkenbachs Fund eines Stadtwappens am Rhein samt Original, verschlammte Keramikgefäße, Repliken und Dia-Kartons aus dem Museumsmagazin sowie eine Karte der von der Flut betroffenen Grundstücke in der Kreisstadt und vieles mehr zur Flut ...
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Aktuelle Ausstellung im Römisch-Germanischen Museum

Römischer Reisewagen – Nachbau mit Originalbeschlägen
Römischer Reisewagen – Nachbau mit Originalbeschlägen

Das Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln zeigt im BELGISCHEN HAUS das archäologische Erbe der Stadt und ihres Umlandes. Es beherbergt Funde aus mehr als 100.000 Jahren rheinischer Siedlungsgeschichte, von der Altsteinzeit bis in das frühe Mittelalter.
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Aktuelle Ausstellung im Landesmuseum Bonn

Das Leben des BODI.
Eine Forschungsreise ins frühe Mittelalter
23. März - 15. Oktober 2023

Wer herrschte im Frankenreich? Wann zählte man zur politisch-militärischen Elite? Und wie lebte man als Angehöriger der Oberschicht am Ende des 6. Jahrhunderts? Für die Rekonstruktion frühmittelalterlicher Lebenswelten sind Grabfunde eine zentrale Quelle. Doch die Gräber, die Archäologen in minutiöser Kleinarbeit erforschen, geben häufig nur unscheinbare Relikte preis. Ein spektakulärer Fund gelang vor wenigen Jahren in Wesel-Bislich am Niederrhein. In einem Grab entdeckte man die Überreste einer aufwendigen Lamellenrüstung. Außerdem stieß man auf einen goldenen Siegelring mit dem Porträt und Namen seines einstigen Besitzers: BODI.

Wer war dieser BODI, der um 600 n. Chr. gelebt hat und zum Kriegerelite gehörte? Dieser Frage widmet sich ab März 2023 die Ausstellung »Das Leben des BODI«. Sie präsentiert die sensationellen Grabfunde aus Wesel-Bislich und eröffnet damit vielfältige Einblicke in das Leben eines fränkischen Kriegers. Ergänzt werden die Grabfunde durch einzigartige Leihgaben aus ganz Europa – unter anderem aus dem Cabinet des Médailles in Paris, dem Nationalmuseum in Budapest, dem Museo del Castelvecchio in Verona und dem Museo Bargello in Florenz. Einige dieser Leihgaben waren noch nie in Deutschland zu sehen.

Die Ausstellung wird ergänzt durch ein Forschungslabor für Erwachsene und Kinder. Hier dreht sich alles um naturwissenschaftliche Methoden, mit denen Archäologinnen und Archäologen ihre Grabfunde analysieren. Fotostrecken, Filme und Mitmachstationen laden Sie zu einer packenden Forschungsreise ins frühe Mittelalter ein.

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Aktuelle Ausstellung im Kunstverein Trier

Der Kunstverein Trier Junge Kunst entstand aus der 1985 begründeten Produzentengalerie Kaleidoskop, entwickelte sich 1991 zum Förderverein Junge Kunst und erhielt 1995 seine jetzige Bezeichnung. Regelmäßig zeigt der Trierer Kunstverein in Ausstellungen Tendenzen zeitgenössischer Kunst.
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Aktuelle Ausstellung im Brühler Kunstverein

Bekannte Künstler wie Felix Droese, Alfred Hrdlicka, Volker Saul, Gustav Kluge, Suse Wiegand, Martin Noel oder Thomas Virnich konnten bisher in Brühl gezeigt werden. Der Brühler Kunstverein zeigt regelmäßig in seinen Ausstellungsräumen in der Alten Schlosserei hinter dem Krankenhaus Ausstellungen mit regionalen und internationalen Künstlern.
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