Aktuelle Ausstellungen in Museen im Rheinland

Aktuelle Ausstellung im Haus der Geschichte

07.12.2018–10.11.2019
MADE IN ENGLAND – Fotografien von Peter Dench

Windsor am 19. Mai 2018 – die englische Kleinstadt steht Kopf. Auf den Straßen haben sich seit den frühen Morgenstunden Menschenmassen aus dem ganzen Land versammelt. Ausgestattet mit Union-Jack, Kronen und sogar Hochzeitskleidern fiebern sie der Traumhochzeit des Jahres entgegen: His Royal Highness, Prince Henry of Wales, heiratet die bürgerliche Meghan Markle. Mitten im Getümmel dokumentiert der britische Fotograf Peter Dench seine Eindrücke mit der Kamera: die Fastfood-Bude, die der Betreiber mit dem Verlobungsfoto des Brautpaars geschmückt hat. Zwei Frauen in Brautkleidern, die den Bräutigam vielleicht – kurz bevor es ernst wird – noch umstimmen wollen. Augenzwinkernd hält er das skurrile Treiben in Bildern fest, die wie Schnappschüsse anmuten und gleichzeitig eine hohe ästhetische Qualität haben.
Denchs Fotos sind mehr als eine Dokumentation von alltäglichem und weniger alltäglichem Leben in England.

Peter Dench wird 1972 in Weymouth am Ärmelkanal in eine Arbeiterfamilie geboren. 1995 schließt er sein Fotografiestudium an der Universität von Derby ab und arbeitet seitdem als Fotojournalist für nationale und internationale Medien, darunter das Magazin „Stern“. 2002 wird er für die Serie „Drinking of England“ mit einem World Press Photo Award ausgezeichnet.
England beschreibt Dench als seine Leidenschaft und sein Zuhause.
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Aktuelle Ausstellung im Freilichtmuseum Kommern

Handpuppen in der aktuellen Ausstellung des Freilichtmuseums Kommern © Foto

HANDPUPPEN VON IRMGARD UND CHRISTA PASTORS
17. März 2019 bis 9. Februar 2020

Wer kennt ihn nicht? Kasper mit der roten Zipfelmütze, der mit seinen Geschichten auf der Puppenbühne Generationen von Kindern begeistert hat. Allein bei seinem Ruf "Tri-tra-trullala" wissen alle Bescheid: der Kasper ist da!

Als Unterhaltung für Kinder treten Kasperlefiguren aber erst seit etwa 100 Jahren auf. Über seinen Ursprung ist wenig bekannt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war das Handpuppenspiel meist eine Attraktion auf Kram- und Jahrmärkten - als Unterhaltung für Erwachsene. Der heute bekannte Kasper tritt auf die Bühne, um die Kinder zu gutem Benehmen oder richtigem Verhalten im Straßenverkehr zu erziehen. In Deutschland erleben nach dem Zweiten Weltkrieg Handpuppen aus Holz, Textil, Masse oder Kunststoff eine große Blütezeit und erobern auch das Fernsehen. Zusätzlich zum Kasper werden auch "TV-Kinderhelden" wie Ernie und Bert als Puppen vermarktet.

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung des Puppenspiels und wie es von gesellschaftlichen und politischen Strömungen beeinflusst wird. Sie zeigt Puppen bekannter Künstler, Puppen als Werbe- oder Fernsehfiguren. Krokodile lauern neben Hexen, Räubern und Teufeln auf ihre Opfer, Es sind Prinzessinnen und Polizisten zu entdecken und natürlich auch der Seppel und der Kasper. Ein kleines Puppentheater lädt Kinder und Erwachsene ein, selbst Puppen in die Hand zu nehmen und kleine Geschichten aufzuführen.
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Aktuelle Ausstellung im Keramion

Keramion – aktuelle Ausstellung

Lieblingsstücke – „Du gehörst zu mir!"
 25.2.2018 – 10.3.2019


Museen werden häufig als anonyme Einrichtungen wahrgenommen, so dass sich die Frage stellt: Wer sind die Menschen vor und hinter den musealen Kulissen? Diese Idee greift das KERAMION auf und überlässt die Auswahl der Keramiken aus dem eigenen Bestand für die Ausstellung „Du gehörst zu mir“ den MitarbeiterInnen und die VertreterInnen des Stiftungsrates.
Die Gründe, eine Keramik zu favorisieren, sind individuell. Die ästhetische Erscheinung kann ebenso faszinieren wie ein inhaltliches Thema, eine persönliche Geschichte oder biografische Verbindungen können ebenso einen besonderen Bezug zu einem Kunstwerk herstellen wie auch die Vorliebe für eine bestimmte Technik. Erhalten Sie einen spannenden Einblick in die Vielfalt der keramischen Möglichkeiten sowie in die Breite der KERAMION-Sammlung.
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Aktuelle Ausstellung im Kolumba

Pas de deux
Römisch Germanisches Kolumba
15. September 2017 – 19. August 2019

Mit einem musealen Paukenschlag feiert Kolumba seinen zehnten Geburtstag: Der Pas de deux zweier Sammlungen – als Titel dem emotionalen wie künstlerischen Höhepunkt des Klassischen Balletts entlehnt – möchte die Notwendigkeit bewusst machen, in einer zunehmend bedrohlicher werdenden Welt die vielfältigen Aspekte des Menschseins präsent zu halten. Themen wie Mythos und Gegenwart, Zeit und Raum, Kostbarkeit und Transzendenz, Selbstwahrnehmung und kollektives Handeln, aber auch Erfahrungen von Endlichkeit und Gelassenheit haben grundlegende Bedeutung.

Die Idee des Tanzes beschreibt das spielerische Moment im Hin und Her zwischen Antike, Mittelalter und Gegenwart sowie die Zusammenhänge durch die Konstanten kultureller Prägung. – Anlass dieser Ausstellung ist die mit der notwendigen Generalsanierung verbundene Neuorganisation des Römisch-Germanischen Museums in Köln.

Dadurch ergibt sich die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Sammlungen auf ihr gemeinsames Potential hin zu befragen. Der Ort dieser Kooperation ist keineswegs beliebig. Mit seiner archäologischen Ausgrabung, die von beiden Häusern gemeinsam verantwortet wird, blickt Kolumba auf eine 2000-jährige Geschichte als städtische Kulturlandschaft zurück. In beiden Sammlungen spielen die Zeugnisse religiöser Praxis eine ebenso hervorgehobene Rolle wie kunstvoll gestaltete Gegenstände des täglichen Gebrauchs.
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Aktuelle Ausstellung im Museum Roemervilla

Roemervilla Ahrweiler - Werk aus der Ausstellung 2019

Inspiration Pompeji
Die Roemervilla ist auf Suche gegangen und hat Pompeji gefunden. Die neue Ausstellung "Inspiration Pompeji" zeigt Werke des Künstlers Wolfgang Kutnzer. Zahlreiche Zeichnungen, Collagen und Malereien sind in der diesjährigen Ausstellung des Museum Roemervilla zu sehen. Inspiriert sind die Werke des Künstlers von der versunkenen italienischen Stadt Pompeji, die im Jahr 79 unter Vulkanasche des Vesuvs begraben wurde. Im 18. Jahrhundert wurde die vergessene Stadt wieder ausgegraben und zählt wegen des guten Erhaltungszustands zu den bedeutendsten römischen Ausgrabungen der Welt.
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Aktuelle Ausstellung im Industriemuseum Euskirchen

Aktuelle Ausstellung © Foto LVR Industriemuseum Euskirchen

Mythos Neue Frau - Der Modewandel zu Beginn des 20. Jahrhunderts
17.2. - 17.11.2019


Schon vor dem Ersten Weltkrieg hielt eine nie gekannte Modernisierung aller Lebensbereiche die Gesellschaft in Atem. Straßenbahnen, Automobile und Fahrräder versprachen eine neue Form der Mobilität. Auch die Arbeitswelt war in den Strudel der rasanten Veränderungen einbezogen. Immer mehr Frauen arbeiteten nicht nur in den Fabriken, sondern auch in den Telefonzentralen, Kaufhäusern oder Büros, als Lehrerin oder Laborantin. Ob am Arbeitsplatz, beim Einstieg in die Straßenbahn oder auf der Rolltreppe im Warenhaus, die Frauen waren für die neuen Lebensumstände noch völlig unpassend angezogen. Die großen und einengenden Roben des Kaiserreichs passten nicht mehr in die modernisierte Welt, Kleidung musste funktionaler werden. Der Erste Weltkrieg erschütterte die Gesellschaft, er stellte die politischen Verhältnisse auf den Kopf und hatte ebenso seinen Anteil an den großen Veränderungen des Bekleidungsmusters. Er führte einerseits zum erzwungenen Konsumverzicht, andererseits zu einem neuen, puristischen Modestil. Auch nach dem Krieg blieb es bei dem sparsamen Einsatz von Stoff in der Modebranche und so avancierte das kleine, kurze Charlestonkleid zu einem modischen „must-have“.
Zwei Figurinen mit Damenbekleidung. Die Linke trägt einen sportlichen roten Pullover, die Rechte eine weiße Bluse.

Die Ausstellung zeigt mit 130 Originalkostümen auf, wie Mode und Kleidung in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auf die rasanten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen reagierten. Die Mode passte sich der sich wandelnden Gesellschaft an, fand neue Formen für einen vereinfachten Kleidungsstil, der den Anforderungen des modernen Lebens entsprach. Die alten Zöpfe wurden abgeschnitten. Frauen legten Korsett und mehrere Lagen Unterröcke ab, die Röcke wurden kürzer, die Stoffe leichter. Reißverschluss und Druckknöpfe ersetzten Haken und Ösen sowie lästige Schnürungen. Die Kleidung wurde zweckmäßiger, sachlicher und ließ ihren Trägerinnen und Trägern immer mehr Bewegungsfreiheit. Rationalisierung und Tempo, die Leitmotive der 1920er Jahre, spiegeln sich in der Kleidung der Frauen, Männer und Kinder wider.
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Aktuelle Ausstellung im Kunstverein Trier

Der Kunstverein Trier Junge Kunst entstand aus der 1985 begründeten Produzentengalerie Kaleidoskop, entwickelte sich 1991 zum Förderverein Junge Kunst und erhielt 1995 seine jetzige Bezeichnung. Regelmäßig zeigt der Trierer Kunstverein in Ausstellungen Tendenzen zeitgenössischer Kunst.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterAktuelle Ausstellung Kunstverein Trier Junge Kunst

Aktuelle Ausstellung im Brühler Kunstverein

Bekannte Künstler wie Felix Droese, Alfred Hrdlicka, Volker Saul, Gustav Kluge, Suse Wiegand, Martin Noel oder Thomas Virnich konnten bisher in Brühl gezeigt werden. Der Brühler Kunstverein zeigt regelmäßig in seinen Ausstellungsräumen in der Alten Schlosserei hinter dem Krankenhaus Ausstellungen mit regionalen und internationalen Künstlern.
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Aktuelle Ausstellung des EVBK in Prüm

EVBK Europäische Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen - Motiv aus der aktuellen Ausstellung

Europäische Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen
Groupement européen des artistes de l`Eifel et des Ardennes
Seit 1958 wird in Prüm ein Überblick des künstlerischen Schaffens in der Region Eifel-Ardennen präsentiert. Viele Newcomer der Kunstszene hatten hier ihre erste Präsentation. Im Rahmen der der Ausstellung werden der Kaiser-Lothar-Preis und ein ein Förderpreis für junge Künstler überreicht.

61. Jahresaustellung im Abteigebäude Prüm am Hahnplatz
Ausstellungsdauer: 30. Juni – 29. Juli 2018
Öffnungszeiten: Tägl. 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Internet: Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos EVBK

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Aktuelle Termine

24.08. 2019 10:00 bis 25.08. 2019 19:00 Uhr
Niederburg Manderscheid und Turnierwiese

Burgenfest Manderscheid

Auf dem Turnierplatz wird viel geboten an diesem Wochenende. Duddelsackpfeifer sorgen für den musikalischen Hintergrund. Bei Geschicklichkeitsprüfungen mit Pfeil und Bogen oder Lanze gilt es den Eber oder den hölzernen Gegner zu besiegen. Nach einer eindrucksvollen Parade treten die Ritter vor hunderten von Zuschauern zum Kampf an. Dabei sind die Gruppen der Löwenritter, die Manderscheider und die Tomburg-Ritter. An beiden Tagen wird die Veranstaltung zudem durch einen Handwerkermarkt ergänzt


07.09. 2019 12:00 bis 08.09. 2019 21:00 Uhr
Burg Satzvey

Burg Satzvey Ritterfestspiele

Am 12. & 13. September finden die Ritterfestspiele mit großem mittelalterlichem Handwerkermarkt statt. Große Heerlager zeigen, wie es im Mittelalter zuging. Ein actiongeladenes Schauspiel mit der Stuntgruppe "Die Ritter der Burg Satzvey" ist das Highlight.


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