Aktuelle Ausstellungen in Museen im Rheinland

Aktuelle Ausstellung im Freilichtmuseum Kommern

„TRÜB UND KLAR. UNSER TÄGLICH WASSER.“
SONDERAUSSTELLUNG VOM 22. MÄRZ 2020 BIS 10. JANUAR 2021

Wasser bedeckt etwa 2/3 der Erdoberfläche – und ist das meist konsumierte Getränk. Keine Katzenwäsche und kein Vollbad kommen ohne dieses Nass aus. Wasser treibt Mühlen an oder auch Turbinen zur Stromgewinnung. Wasser ist in mehr als nur einer Hinsicht ein Element des Lebens.Das LVR-Freilichtmuseum Kommern richtet deshalb den Blick auf den Umgang mit dieser lebensnotwendigen Ressource. Anhand spannender Exponate und eindrucksvoller Fotos wird die vielfältige Bedeutung des Wassers für unsere Alltagskultur aufgegriffen. Dabei werden auch Probleme und damit verbundene Lösungen zu Fragen der Verknappung und Verschmutzung der Ressource Wasser thematisiert. Die Ausstellung liefert so auch einen wichtigen Beitrag zum aktuellen öffentlichen Klimadiskurs.Die Frage nach Versorgung und Nutzung des lebenswichtigen Elements stehen dabei im Mittelpunkt. Wer hätte etwa gedacht, dass für die Herstellung und den Vertrieb von einem Kilo Rindfleisch im Schnitt 15.500 Liter Wasser nötig sind? Oder: Was ist das Geheimnis weißer Wäsche und wer ist eigentlich PAUL?Von Brunnen über Tauchsieder und Sprudelflasche bis hin zur Wünschelrute sind die unterschiedlichsten Wasserobjekte vertreten und erzählen ihre und unsere Geschichte. Die im Rahmen des Ausstellungsverbundes „Alltag – Arbeit – Aufbruch – Anstoß“ entwickelte Inszenierung bietet zudem Gelegenheit zum Mitmachen: Besucher können zum Beispiel ihre eigene Wassermusik komponieren oder testen, wie schwer der Transport von Wasser mit einem Tragejoch ist.Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos Freilichtmuseum

Aktuelle Termine

07.04. 2020 10:00 bis 19.04. 2020 19:00 Uhr
Freilichtmuseum Kommern

Jahrmarkt anno dazumal – Freilichtmuseum Kommern

Jedes Jahr zu Ostern – der einzige historische „Jahrmarkt anno dazumal“ mit alten Schaugeschäften in Deutschland. Rund 90 Karussells und Stände laden wieder zu einem Streifzug durch die Geschichte des Volksvergnügens ein.


01.05. 2020 08:00 bis 18:00 Uhr
Euskirchen-Dom-Esch

Motorrad Veteranen Rallye Dom-Esch

Kaum eine andere Veranstaltung bietet so viele historische Motorrad-Oldtimer. 1919, 1926 oder 1927 sind die Baujahre einiger betagten Fabrikate.


02.05. 2020 13:00 bis 23:59 Uhr
Bonn bis Linz

Rhein in Flammen in Bonn

Rhein in Flammen Bonn: Umfangreiches Programm an den Rheinufern zwischen Linz und Bonn am Samstag 4. Mai 2019. Ab 17:00 Uhr Musikprogramm bis zum Beginn der Feuerwerke um ca. 23.00 Uhr.


10.05. 2020 11:00 bis 15:00 Uhr
Klosterhof Knechtsteden bei Dormagen

MG CLASSIC CARS - Knechtsteden

Die „MG CLASSIC CARS am Klosterhof“ wird am Sonntag 10. Mai 2020 um 11:00 Uhr auf dem Klosterhof des Kloster Knechtsteden bei Dormagen gestartet. Bis 15:00 Uhr dreht sich, begleitet von einem Rahmenprogramm, alles um Oldtimer. Wichtig: Teilnahme am Rahmenprogramm nur mit Anmeldung möglich! 


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Aktuelle Ausstellungen in der Bundeskunsthalle 2020

Beethoven-Denkmal in Bonn
Beethoven-Denkmal in Bonn

BEETHOVEN - WELT.BÜRGER.MUSIK
17. Dezember 2019 bis 26. April 2020
Zum 250. Geburtstag des großen Komponisten und Visionärs Ludwig van Beethoven (1770–1827) präsentiert die Bundeskunsthalle in Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn die zentrale Ausstellung zum Jubiläumsjahr 2020. Die Schau zeichnet die wichtigsten Lebensstationen Beethovens nach und verschränkt diese mit seinem musikalischen Werk. Sie gliedert sich in Themenkreise wie „Beethovens Sicht auf sich selbst“, „Freundschaften“ und „Geschäftliche Strategien“, denen jeweils musikalische Schlüsselwerke zugeordnet sind. Es wird nicht nur die Arbeitsweise des Komponisten, sondern auch der kulturhistorische Kontext seiner Lebens- und Wirkungsgeschichte veranschaulicht.

WIR KAPITALISTEN  - VON ANFANG BIS TURBO
13. März bis 12. Juli 2020
Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen. Mit Objekten aus Kunst, Geschichte und Alltagskultur ermöglicht die Ausstellung eine Annäherung an ein komplexes Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz – und großer Lebensnähe für uns alle.

JULIUS VON BISMARCK - FEUER MIT FEUER
27. März bis 30. August 2020
„Ich ziehe meine Inspiration aus der Wissenschaft und arbeite künstlerisch“, sagt Julius von Bismarck über seine Werkstrategie. Immer auf der Suche nach anderen Formen der Wahrnehmung, erforscht er mit künstlerischen Mitteln Mensch, Natur und Technologie. So setzte er sich auf einer rasant rotierenden Scheibe, seinem Egocentric System, den Fliehkräften aus, um auf diese Weise die eigene und unsere Wahrnehmung zu hinterfragen und zu manipulieren. Für seine Arbeit Punishment peitschte der 36-jährige Künstler in Rio de Janeiro das Meer, in New York die Freiheitsstatue sowie die Berge in den Alpen. In den USA ging er auf Hurrikan-Jagd oder fing in Venezuela Blitze ein, um die Ästhetik der Naturgewalten zu untersuchen.

STATE OF THE ARTS - DIE VERSCHMELZUNG DER KÜNSTE
17. April bis 28. Juni 2020
Die Ausstellung State of the Arts präsentiert eines der spannendsten Phänomene dieser Zeit: Die Verschmelzung von darstellender und bildender Kunst. Kunst zu erleben, heißt gerade heute immer häufiger, sich nicht nur auf neue Seheindrücke einzustellen. Stattdessen steht ein umfassendes Erleben im Mittelpunkt, das sämtliche Sinne einschließt. Künstler*innen kombinieren Tanz, Performance, Poesie und Musik und laden das Publikum ein, sich auf ein sinnliches Kunsterleben einzulassen. Dazu gehört mitunter auch, als Besucher selbst zum Teil des Werkes zu werden und eine distanzierte Wahrnehmungshaltung aufzubrechen.

DOPPELLEBEN - BILDENDE KÜNSTLER*INNEN MACHEN MUSIK
19. Juni bis 4. Oktober 2020
Die Schau rückt bedeutende Künstler*innen in den Fokus, die neben der bildenden Kunst auch Musik machen. Die Ausstellung spannt einen Bogen vom frühen 20. Jh. bis heute. Beginnend mit Duchamp und den Futuristen über Yves Klein und die Fluxuskünstler*innen Nam June Paik und Yoko Ono, führt sie zu zentralen Figuren der 1960er- und 70er-Jahre wie A. R. Penck, Hanne Darboven oder Hermann Nitsch. Vertreter des Proto-Punk wie Captain Beefheart und Alan Vega sind Vorläufer der zahlreichen Künstlerbands der 80er-Jahre, in denen unter anderem Albert Oehlen, oder Pipilotti Rist gespielt haben. Die stilistisch heterogenere Szene seit den 1990er-Jahren ist unter anderem durch Carsten Nicolai oder Emily Sundblad vertreten.

MAX KLINGER
4. September 2020 bis 3. Januar 2021
Der Spätromantiker und Pionier des deutschen Symbolismus Max Klinger (1857–1920) gehört zu den eigenwilligsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Epoche. Angeregt von Richard Wagner, strebte Klinger die Überwindung von Gattungsgrenzen im Sinne eines Gesamtkunstwerks an, in dem Malerei, Skulptur, Architektur – möglichst auch die Musik – zu einer harmonischen Einheit verschmelzen. Sein monumentales Beethoven-Denkmal gilt als zentrales Beispiel der damaligen Beethoven-Verehrung und wird zum Abschluss der Beethoven-Jubiläumsjahrs 2020 auch in Bonn zu sehen sein. Klinger gehört zu den umstrittensten Künstlern der vergangenen 100 Jahre, dessen Rezeption von tiefer Bewunderung zu Lebzeiten über eine ideologische Vereinnahmung durch die National-sozialisten bis zu einem eher verhaltenen Interesse in der Nachkriegszeit reicht.

JERUSALEM
27. November 2020 bis 28. März 2021
Jerusalem, der biblische Ort mit mehrtausendjähriger Geschichte, geprägt von Symbolen und Mythen, multireligiös und multikulturell. Den unzähligen Jerusalembildern in der europäischen Kunst und Kulturgeschichte und den mannigfaltigen religiösen und künstlerischen Vorstellungen und Sehnsüchten, politischen Träumen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die sie hervorgebracht haben, ist diese Ausstellung gewidmet. Sie präsentiert die von Eroberern und Pilgern seit dem Mittelalter nach Europa mitgebrachten prachtvollen Reliquien, Reliquiare, Souvenirs und die in Europa von Künstlern, Schriftstellern und Forschern geschaffenen Buch- und Tafelmalereien, Reiseberichte und historische Modelle.

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Aktuelle Ausstellung im Museum Koenig

Motiv aus der aktuelle Ausstellung im Museum Koenig in Bonn

GROSS, GRÖSSER, DINOSAURIER
Aus dem Labor der Gigantismus-Forscher
28.09.2019 bis 21.06.2020

Unter den Riesendinosauriern waren die Sauropoden oder Langhalssaurier die größten Tiere, die jemals die Kontinente der Erde bevölkerten. Mit ihrem beinahe unveränderten Körperbau dominierten sie ihren Lebensraum über viele Millionen Jahre. Wie kam es zur Evolution des Gigantismus bei den Dinosauriern? Was waren die Bedingungen für die extreme Größenzunahme und wie funktionierte der Organismus der größten Landtiere, die jemals auf der Erde gelebt haben? Anhand einzigartiger Original-Fossilien und imposanter Skelettmontagen stellt die Ausstellung den aktuellen Forschungsstand zu diesen Fragen dar und entschlüsselt die Biologie dieser längst ausgestorbenen Tiere. Gleichzeitig beschreibt sie die geradezu detektivischen Methoden, mit denen Wissenschaftler Fragen aus einer lange vergangenen Zeit beantworten und erklärt die Theorie zur Entstehung des Gigantismus.

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Aktuelle Ausstellungen im Kunstmuseum Bonn 2020

bis 19.1.2020 Jetzt! - Junge Malerei in Deutschland

bis 16.2.2020 Norbert Schwontkowski - Some of My Secrets

20.2. – 3.5.2020 Candice Breitz - Labour

5.3. – 29.3.2020 Ida Dehmel-Kunstpreis der GEDOK 2020

12.3. – 14.6.2020 Martin Noël - paintprintpaint

23.4. – 5.7.2020 Bonner Kunstpreis 2019 - Nico Joana Weber

ab 3.5.2020 Nur nichts anbrennen lassen - Neupräsentation der Sammlung

24.5. – 1.11.2020 all inclusive. Frank Bölter - Ausstellung für Kinder und Jugendliche

18.6. – 1.11.2020 Sound and Silence - Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart

9.7. – 4.10.2020 Dorothea von Stetten-Kunstpreis 2020 - Junge Kunst aus der Schweiz

1.10. – 6.12.2020 AUSGEZEICHNET #5 - Stipendiaten der Stiftung Kunstfonds Sung Tieu

5.11.2020 – 21.2.2021
Alexej von Jawalensky
Gesicht Landschaft Stillleben

Aktuelle Ausstellung im IKOB

04.02.–19.04.2020:
 Irmel Kamp BRÜSSEL UND TEL AVIV

Spricht man über Irmel Kamps Fotografien, bleibt ein Diskurs über Architektur nicht aus, denn nur wenige Fotografinnen und Fotografen haben die Architektur derart konsequent in den Fokus ihres Schaffens gerückt. Irmel Kamp gelang dies zeitgleich mit Bernd und Hilla Becher unter deren Studentinnen und Studenten sie seit Langem als Geheimtipp gehandelt wurde. Die Architektur sei wie erstarrte Musik, sagte Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling bereits zu Beginn des 19 Jahrhunderts und folgte damit der verbreiteten Meinung, dass Musik und Architektur etwas in sich bewahrten, was dem Wesen der europäischen Kultur - wie man sie damals sah - am nächsten kam. Es ging um die “zwingende Kraft ewiger Maße”, die Europa unter den verschiedensten Namen in die Welt getragen hatte. Christentum und später Rationalismus.

Das IKOB – Museum für Zeitgenössiche Kunst zeigt mit Brüssel und Tel Aviv die erste museale Retrospektive der Künstlerin. Ausgangspunkt sind zwei Werkserien, die Irmel Kamp seit Jahrzehnten beschäftigen. Da ist zum einen Tel Aviv, die Stadt in Israel, die bekannt dafür ist, das besterhaltene Gefüge moderner Architektur in ihrer reinsten Form zu konservieren, als auch zum anderen Brüssel, dessen Modernismus geprägt ist von einer eigenwilligen Mischung von de Stijl, Jugendstil und Bauhaus. In der Gegenüberstellung der beiden Serien zeigt sich eindrücklich, wie ähnlich die Quellen beider Bautraditionen ist und wie stark die zur Emigration gezwungenen Architektinnen und Architekten das Bild des neuen Israel mitgestalteten. Gleichzeitig zeigen die Brüssel Bilder, wie stark Einflüsse aus den Kolonien Belgiens sich in der Hauptstadt Belgiens eingeschrieben haben.
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Aktuelle Ausstellung im Museum Morsbroich

Liebes Ding – Object Love
26. Januar 2020 - 26. April 2020

Die Ausstellung „Liebes Ding“ befragt das innige Verhältnis zwischen Mensch und Dingen. Warum streben wir nach Dingen? Wie gehen wir mit Dingen um? Was bedeuten sie für uns? Und was sind die Konsequenzen unserer Liebe zu den Dingen?
Mit der Entwicklung neuer Technologien und dem Aufstieg der Konsumgesellschaft explodierte die Anzahl der Dinge. Jeder von uns besitzt heute im Durchschnitt 10.000 Dinge! Dinge sind überall. Sie dienen uns als Werkzeuge. Sie fungieren als Erweiterungen unseres Körpers. Wir binden uns sowohl physisch als auch emotional eng an Dinge. Wir berühren sie, sie unterstützen und schmeicheln uns, wir schätzen und verehren, lieben und hassen sie.
Die beteiligten Künstler*innen setzen sich aus ihrer Perspektive mit diesen aktuellen und brisanten Entwicklungen auseinander. In Fotografien und Videos zeigen sie die Verstrickungen von Menschen und Dingen, lassen Menschen ebenso zu Wort kommen wie die Dinge selbst, die ihre Geschichten erzählen. Mit einem mehr oder weniger kritischen Unterton transformieren sie Objekte und fügen sie zu Assemblagen und Installationen.

Mit Werken von Kathrin Ahäuser (DE), Thomas Bayrle (DE), Melanie Bonajo (NL), Karsten Bott (DE), Machiel Braaksma (NL), Anton Cotteleer (BE), Danielle Dean (UK/US), Yvonne Dröge Wendel (NL), Maarten Vanden Eynde (BE), Dimitar Genchev (BG/NL), Andreas Gurksy (DE), Ni Haifeng (CN/NL), Jeroen van Loon (NL), Vika Mitrichenko (BR/NL), Olaf Mooij (NL), Ted Noten (NL), Min Oh (KR/NL), Erwin Olaf (NL), Maria Roosen (NL), Superflex (DK), Ari Versluis & Ellie Uyttenbroek (NL) und Erwin Wurm (AT)
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Aktuelle Ausstellung im Kolumba

Jeweils zum 15. September: Neues Ausstellungsjahr, neues Thema

Kolumba orientiert alle Ausstellungen an den Werken der eigenen Sammlung, die in wechselnden Kontexten vorgestellt und entfaltet wird. Jeweils zum 15. September beginnt mit einem neuen Thema das Ausstellungsjahr, in dessen Verlauf künstlerische Interventionen die gesetzten Kontexte verändern und fortführen. Zahlreiche Veranstaltungen und Kooperationen erweitern und vertiefen die visuellen Erfahrungen.
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Aktuelle Ausstellung Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur

"Geheimnisse römischer Schmucksteine - Gemmennachschnitte von Gerhard Schmidt"
18.01.2020 - 07.05.2020

Schmucksteine – seit Jahrtausenden faszinieren sie die Menschen. Bereits zu Altbabylonischer Zeit, also vor 4.000 Jahren, wurden Edelsteine geschnitten. Aus den wertvollen Steinen wurden Szenen aus der Welt der Götter und Könige gearbeitet. Auch die Hethiter, Assyrer, Ägypter und Mykener beherrschten die Kunst des Steinschneidens. Im Laufe der Jahrhunderte erweiterte sich das Themenfeld und neben sakralen wurden auch profane Motive dargestellt.

Im Römischen Reich war die Nachfrage nach Schmucksteinen ungebrochen groß. Vom Siegelring bis zu den, rein der Zierde des menschlichen Körpers dienenden, Schmucksteinen gab es alles. Auf diesen Edelsteinen wurden nicht nur die mannigfachsten Themen dargestellt, auch die Qualität der technischen Bearbeitung war sehr unterschiedlich. War das Budget zu gering für einen Edel- oder Halbedelstein, so erwarb man ein aus Glas gegossenes Objekt. Dieses imitierte unter Umständen die Farben und Formen von Edel- und Schmucksteinen so gut, dass der Unterschied für den Laien kaum zu erkennen war.

Schmucksteine wurden im Römischen Reich jedoch auch zu Propagandazwecken genutzt. Es gibt große Prunkedelsteine, welche die Herrscherfamilien im Kreise von Gottheiten zeigen. Sie sollten den Machtanspruch des Herrscherhauses demonstrieren und festigen. Auch sollte der Zusammenhalt der Dynastie damit beschworen werden. Bis ins Detail ist heute noch nicht bekannt, mit welcher Technik diese großen und extrem seltenen und deshalb auch äußerst wertvollen Edelsteine bearbeitet worden sind.

Gerhard Schmidt aus Idar-Oberstein hat diese kostbare Gattung römischer Hofkunst an den weltweit verteilten Originalen untersucht und als professioneller Gemmenschneider die Fertigungstechnik experimentel erforscht. Neben originalen römischen Schmucksteinen aus dem privaten Bereich sind Nachschnitte der antiken Prunkkameen zu sehen – ein Überblick, der allein mit Originalen unmöglich wäre.
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Aktuelle Ausstellung im Museum Roemervilla

Roemervilla Ahrweiler - Werk aus der Ausstellung 2019

Inspiration Pompeji
Die Roemervilla ist auf Suche gegangen und hat Pompeji gefunden. Die neue Ausstellung "Inspiration Pompeji" zeigt Werke des Künstlers Wolfgang Kutnzer. Zahlreiche Zeichnungen, Collagen und Malereien sind in der diesjährigen Ausstellung des Museum Roemervilla zu sehen. Inspiriert sind die Werke des Künstlers von der versunkenen italienischen Stadt Pompeji, die im Jahr 79 unter Vulkanasche des Vesuvs begraben wurde. Im 18. Jahrhundert wurde die vergessene Stadt wieder ausgegraben und zählt wegen des guten Erhaltungszustands zu den bedeutendsten römischen Ausgrabungen der Welt.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Infos zur Roemervilla Ahrweiler

Aktuelle Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum

50 JOHR BLÄCK FÖÖSS
1970 BIS 2020 – DIE JUBILÄUMSAUSSTELLUNG
21. März bis 28. Juni 2020

Mit der Single „Rievkooche-Walzer“ beginnt 1970 die Erfolgsgeschichte der Bläck Fööss. Jeans, lange Haare, E-Gitarre und nackte Füße – all dies sorgte damals für Stirnrunzeln in der konservativen Karnevalsgesellschaft.

Heute, 50 Jahre später, sind die Bläck Fööss zu einem Markenzeichen und Aushängeschild der Stadt geworden, zu einer musikalischen Institution weit über die Stadtgrenzen hinaus. Seit über fünf Jahrzehnten begeistert die Band in unterschiedlicher Besetzung die Menschen der Stadt mit einfühlsamen, kritischen Texten und einer beeindruckenden Stilvielfalt. Ihre Lieder porträtieren liebevoll das Kölner Milieu und die Veedel der Stadt, ohne dabei das Weltgeschehen aus den Augen zu verlieren. Die Fangemeinde umfasst alle Generationen, Bläck Fööss-Songs werden im Kindergarten ebenso gesungen wie im Altenheim.
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Aktuelle Ausstellung im Landesmuseum Bonn

Aktuelle Ausstellung LVR Landesmuseum Bonn © Landesmuseum

Music! – Hören – Machen – Fühlen
Eine Mitmachausstellung
21.11.2019 - 13.9.2020

Musik fasziniert. Weltweit. Seit es Menschen gibt. Von der 38.000 Jahre alten Schwanenknochenflöte, dem ersten Instrument der Menschheit, bis zur digitalen Musik steht das Hören und Machen von Musik und die Entwicklung ihrer Instrumente quer durch alle Kulturen und Kontinente im Mittelpunkt der Ausstellung. Auch die Exponate bleiben nicht stumm, sondern werden Teil von innovativen und klingenden Mitmachangeboten: Die Antworten auf Fragen wie „Warum gehört zum Feiern Musik?“ „Was hat Sound aus Bonn mit Musik aus New York, Tokio, Kairo oder Rio de Janeiro zu tun und was unterscheidet sie?“, „Klingt ‚traurig‘ überall ‚traurig‘, ‚fröhlich‘ überall ‚fröhlich‘?“ können nicht nur entdeckt, sondern gehört werden. Im Zentrum steht das gemeinsame Erleben und Machen von Musik, von Beethoven bis Beyoncé und von Europa einmal rund um die Welt. In mehreren großen Aktionsräumen werden alle selbst zu Musiker*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Instrumentenbauer*innen. Dazu muss man kein Instrument spielen oder Noten lesen können - Neugierde auf neue Klänge und Erlebnisse genügt!

Die Ausstellung MUSIC! ist ein internationales Kooperationsprojekt des LVR-LandesMuseums Bonn, des Museon Den Haag, des Landesmuseums Braunschweig, des Limburgs Museum Venlo und von Northern Light Amsterdam. Die Ausstellung ist Teil des umfangreichen Jubiläumsprogramms im Rahmen von BTHVN 2020 zum 250. Geburtstage von Ludwig van Beethoven.
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Aktuelle Ausstellung im Industriemuseum Euskirchen

Aktuelle Ausstellung © Foto LVR Industriemuseum Euskirchen

GRENZENLOSE WELT DER WOLLE
Fotografien zum Kulturerbe der Tuchindustrie zwischen Euskirchen, Aachen und Verviers
25.1. - 29.3.2020

In den vergangenen 300 Jahren waren Aachen, Eupen, Euskirchen, Monschau, Vaals und Verviers zutiefst von Wolltuchproduktion geprägt. Bereits seit dem 18. Jahrhundert gab es in der Region, die heute als Euregio Maas-Rhein zusammenarbeitet, eng verknüpfte wirtschaftliche Aktivitäten. Das Knowhow, das Kapital und die Fachleute zur Wolltuchherstellung kannten keine Grenzen.
Heute gibt es in der Dreiländerregion kaum noch Tuchproduktion, doch zahlreiche Bauten, Denkmale und Museen dokumentieren noch deren Geschichte. Der Fotograf Willi Filz hat die herausragenden Zeugnisse der Wolltuchtuchgeschichte liebevoll ins Licht gesetzt. Auf der Basis dieser Fotodokumentation hat die Arbeitsgruppe Wollroute Euregio Maas-Rhein eine Fotoausstellung entwickelt, die die architektonischen und musealen Schätze der großen Ära der Wolle in der Region in faszinierenden Bildern vorstellt.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfo Industriemuseum

Ausstellungen im Keramion 2020

Karl Fulle, Blüte, 2013, H 40 cm, B 60 cm, T 40 cm, Foto: Ulrich Philippe
Karl Fulle, Blüte, 2013, H 40 cm, B 60 cm, T 40 cm, Foto: Ulrich Philippe

3.11.2019 – 1.3.2020
Ausstellung: Stillleben – Judith Püschel und Antje Scharfe

Sowohl Antje Scharfe (geb. 1953) als auch Judith Püschel (geb. 1952) haben an der Burg Giebichenstein bei Gertraud Möhwald studiert und beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit den Darstellungen von Alltagsgegenständen in Keramik, die teilweise als Stillleben inszeniert werden. Judith Püschel setzt sich mit ihren teilweise obskuren, farbintensiven Raku-Objekten ironisch-hintersinnig mit gesellschaftlichen Fragen auseinander, während Antje Scharfe mit ihren filigranen Porzellanstücken, die sie mit zarten Zeichnungen versieht, das Gefäß-Thema ästhetisch auslotet.

22.3.2020 – 21.2.2021
Ausstellung: 100 Jahre Keramik – besondere Stücke aus dem eigenen Bestand

Die rasanten Wandlungen, die sich in Gesellschaft, Technik, Politik und Wirtschaft in den letzten 100 Jahren vollzogen, machten auch vor dem Kunstbereich nicht halt. Ursprünglich dem traditionellen Handwerk angegliedert, entwickelt sich das Herstellen von Produkten aus Ton zu einem Kunstzweig, in dem die KunsthandwerkerInnen wie KünstlerInnen eigene, sehr individuelle Arbeiten schaffen. Das KERAMION widmet sich einer Zeit, in der sich unterschiedlichste Stilrichtungen in rascher Folge abwechseln. Dabei gilt die Aufmerksamkeit zunehmend weniger dem Serienprodukt, sondern mehr und mehr dem Einzelstück. Gezeigt werden mehr als siebzig Arbeiten aus dem eigenen Sammlungsbestand.
Eröffnung am 22.3.2020 um 11.30 Uhr

17.5. – 23.8.2020
Ausstellung: Michael Cleff

Michael Cleff, keramisch arbeitender Bildhauer, ist ein Könner des Minimalismus.
In seinem Werk konzentriert er sich auf wenige formale Bestandteile, bestehend aus wiederkehrenden geometrischen Grundformen wie Kreis, Quadrat, Rechteck, Ellipse und setzt sie in immer neue Beziehungen zueinander. Bestimmt sind seine Objekte durch eine reduzierte Farbgebung, teilweise um glasierte Einschlüsse erweitert. Michael Cleff gehört als Gewinner des Staatspreises des Landes NRW und etlicher internationaler Preise wie dem International Ceramic Competion Special Judge´s Award in Mino, Japan zu den bedeutendsten in Deutschland keramisch arbeitenden Künstlern.
Eröffnung am 17.5.2020 um 11.30 Uhr

6.9.2020 – 21.2.2021
Ausstellung: Der Bartmann lebt!

Frechen ist ein historisch bedeutender Töpferort gewesen, dessen keramische Tradition sich in der Steinzeugindustrie bis in das 20. Jahrhundert fortsetzt. Auch wenn heute offensichtlich nur wenig an die außergewöhnliche Töpfertradition Frechens erinnert, finden sich doch noch etliche Hinweise auf diese großartige werkstoffbezogene Geschichte, die sich bis in die Steinzeugindustrie des 20. Jahrhunderts fortsetzt. Die Ausstellung widmet sich deshalb jüngsten Grabungsfunden historischer Steinzeuggefäße im Frechener Stadtzentrum wie auch internationalen „Sekundär-Entdeckungen“ Frechener Bartmannkrüge, die im Rahmen der Interaktion „Bartmann weltweit gesucht“ von Interessierten dem KERAMION digital zugeschickt wurden und weiterhin werden. Zudem werden Kooperationen mit Frechener Schulen und anderen Institutionen vorgestellt, in denen die Vermittlung der Frechener Keramiktradition eine besondere Rolle spielt. Ein spannendes Rahmenprogramm u.a. mit Vorträgen ergänzt die Ausstellung.
Eröffnung am 6.9.2020 um 11.30 Uhr
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Keramion

Aktuelle Ausstellung im Kunstverein Trier

Der Kunstverein Trier Junge Kunst entstand aus der 1985 begründeten Produzentengalerie Kaleidoskop, entwickelte sich 1991 zum Förderverein Junge Kunst und erhielt 1995 seine jetzige Bezeichnung. Regelmäßig zeigt der Trierer Kunstverein in Ausstellungen Tendenzen zeitgenössischer Kunst.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterAktuelle Ausstellung Kunstverein Trier Junge Kunst

Aktuelle Ausstellung im Brühler Kunstverein

Bekannte Künstler wie Felix Droese, Alfred Hrdlicka, Volker Saul, Gustav Kluge, Suse Wiegand, Martin Noel oder Thomas Virnich konnten bisher in Brühl gezeigt werden. Der Brühler Kunstverein zeigt regelmäßig in seinen Ausstellungsräumen in der Alten Schlosserei hinter dem Krankenhaus Ausstellungen mit regionalen und internationalen Künstlern.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Infos Brühler Kunstverein

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