Sehenswürdigkeiten in Trier

Über 2.000 Jahre Geschichte haben in Trier eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten hinterlassen, die ihresgleichen sucht. Rund um den Hauptmarkt im Zentrum der Stadt findet man in allen Richtungen historische Bauten aus allen Stilepochen wie die Porta Nigra, das römische Nordtor, oder das Ensemble mit dem Trierer Dom und der Liebfrauenkirche.

Hauptmarkt in Trier

Tirer – Historische Häuser am Hauptmarkt

Der zentrale Platz in Trier ist der Hauptmarkt, der mit einer ganzen Parade von Häusern der Renaissance, des Barock, des Klassizismus und des Späthistorismus rundum bestückt ist. Der Hauptmarkt diente im Mittelalter als Warenverkaufs- und Handelsplatz. Die wichtigsten Gebäude sind die Steipe, ein um 1430 errichtetes Bürgerhaus, heute Repräsentationshaus des Stadtrats sowie das um den Giebel reich verzierte Rote Haus, 1684 erbaut für den Domsekretär. Städtisch-repräsentative Gebäude sind noch die Hauptwache und das ehemalige Domhotel im Neorenaissance-Stil.

Porta Nigra – römisches Stadttor

Südseite der Porta Nigra in Trier

Das bekannteste Baudenkmal ist die Porta Nigra, eins von vier Stadttoren aus der römischer Zeit. Das um 170 n. Chr. gebaute Nordtor verdankt seinen Namen seit dem Mittelalter  der dunklen Steinfärbung. Insgesamt wurden für den Bau ca. 7200 Steinquader verwendet, deren größte bis zu sechs Tonnen wiegen.
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterPorta Nigra

Der Trierer Dom

Trier – Dom und Liebfrauenkirche vom Kreuzgang aus gesehen

Der Trierer Dom St. Peter (offiziell Hohe Domkirche St. Peter zu Trier genannt) ist die älteste Bischofkirche Deutschlands. Der Dom steht auf den auf den Fundamenten einer großen römischen Villa und ist mit der direkt daneben gebauten Liebfrauenkirche das größte und markanteste Bau-Ensemble in Trier.
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterTrierer Dom

Konstantinbasilika – 67 m lange römische Palastaula

Trier – Konstantinbasilika, römische Palastaula

Die unter der Herrschaft von Konstantin des Großen gebaute 67 m lange Palastaula, als Konstantinbasilika bekannt, wird seit 1856 als evangelische Kirche genutzt. Sie wurde als Audienzhalle der römischen Kaiser, die im 4. Jahrhundert in der Stadt residierten, erbaut.
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterKonstantinbasilika

Barbarathermen in Trier – größte römische Badeanlage

Barbarathermen in Trier

Die in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. errichteten Barbarathermen in Trier ist mit 42.500 m² die Größte römische Badeanlage nördlich der Alpen. Die Wasserversorgung der Thermen erfolgte durch die Römische Ruwerwasserleitung, die Trier mit Wasser versorgte.
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterBarbarathermen in Trier

Kaiserthermen in Trier

Kaiserthermen in Trier – eine römische Thermenanlage

Die Kaiserthermen in Trier sind die monumentalen Überreste einer großen spätantiken römischen Badeanlage im Zentrum der Stadt. Sie wurden um 300 n. Chr. gebaut und sind mit 250 × 145 Meter Gesamtfläche sehr großzügig geplant. Er wurde später als Reiterkaserne genutzt und ist seit 1986 Teil des UNESCO-Welterbes in Trier
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterKaiserthermen in Trier

Viehmarktthermen

Glasbau über den Römischen Thermen am Viehmarkt

Die Viehmarktthermen in Trier die älteste Badeanlage der römischen Stadt. Sie wurden in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts in damals zentraler Lage nahe dem Forum der römischen Stadt errichtet. Die Fundamente der Ruinen wurden ein Jahr später gefunden, als die „Römischen Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier“ bereits zum Weltkulturerbe gehörten. Gefunden wurden die Überreste 1987 bei Ausschachtarbeiten für eine Tiefgarage am Viehmarkt.
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterThermen am Viehmarkt

Römerbrücke in Trier

Die Römerbrücke in Trier ist die älteste Brücke in Deutschland

Die Römerbrücke ist die älteste Brücke Deutschlands. An dieser Stelle existierte bereits ab 17 v. Chr. eine erste römische Moselbrücke aus Holz. Die heutige neue Römerbrücke am gleichen Ort ist die dritte Brücke an dieser Stelle seit der Stadtgründung Triers. Sie wurde auf massiven Pfeilern errichtet und hatte in römischer Zeit eine hölzerne Brückenkonstruktion.1689 wurde die Brücke von französischen Truppen gesprengt, aber 1716 erneuerte der kurfürstlich-trierische Hofzimmermann Johann Georg Judas die Wölbung. 1931 wurde die Brücke verbreitert und erhielt die heutigen Fußgängerstege.

Liebfrauenkirche – gotisches Meisterwerk in Trier

Trier – Blick in den Chor der Liebfrauenkirche

Die Liebfrauenkirche neben dem Dom gilt zusammen mit der Marburger Elisabethkirche als die älteste gotische Kirche Deutschlands. Sie bildet zusammen mit dem Dom und dem Kreuzgang ein zusammengewachsenes Ensemble. Im Stil der Gotik von französischen Baumeistern erbaut, ist sie an filigraner Schönheit und gotischer Eleganz kaum zu übertreffen.
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterLiebfrauenkirche in Trier

Kirche St. Gangolf in Trier

Trier – spätromanische Kirche St. Gangolf

Die Kirche St. Gangolf ist nur durch ein Barocktor vom Markt aus zugänglich und ansonsten völlig umbaut. Nach dem Trierer Dom ist sie der älteste Kirchenbau der Stadt. Die ursprüngliche Marktkirche wurde 958 errichtet und mehrmals durch Neubauten ersetzt.
Weiterlesen Öffnet internen Link im aktuellen FensterSt. Gangolf in Trier

Kurfürstliches Palais

Trier – Kurfürstliches Palais vor der Konstantinbasilika

Das Kurfürstliche Palais wurde in Stil der  Renaissance von 1615 bis 1676 erbaut. Der Südflügel des Palastes sollte nach dem Zeitgeschmack des Rokoko ab 1756 um- und ausgebaut werden. Das Vorhaben wurde allerdings nie ganz vollendet und Teile wieder abgerissen. Obwohl nur wenige Räume vollständig eingerichtet waren, diente das Kurfürstliche Palais den Kurfürsten bis 1794 gelegentlich als Residenz. Mit dem Wiederaufbau der Konstantinbasilika mußte der ganze Westflügel abgerissen werden. Beide Gebäude stehen heute in friedlicher Nachbarschaft hintereinander. 

Dreikönigenhaus in Trier

Trier – Dreikönigenhaus

Das Dreikönigenhaus in der Simeonstraße (Nähe der Porta Nigra) ist ein frühgotisches Wohnhaus, das aus einem romanischen Wohnturm entstand. Ursprünglich hieß das Haus „Zum Säulchen“ und wurde 1230 erbaut. Der Eingang lag aus Sicherheitsgründen im ersten Stock rechts und konnte nur über eine Zugtreppe erreicht werden. Die Eingänge im Erdgeschoss stammen aus späterer Zeit.

Museen in Trier

Stadtmuseum Simeonstift Trier

Reges Treiben vor dem Stadtmuseum Simeonstift Trier

In den Gebäuden des ehemaligen Simeonstifts um den Brunnenhof direkt neben der Porta Nigra ist das Stadtmuseum Simeonstift Trier zu finden. Kunst- und Kulturschätze von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert gehören zum Sammlungsschwerpunkt, der Einblicke in Leben und Alltag, Wirtschaft und Handel, Politik und Glaube, Kunst und Technik der Trierer Bevölkerung gibt.
Webseite:Öffnet externen Link in neuem Fenster https://museum-trier.de

Rheinisches Landesmuseum Trier

Trier – Landesmuseum an der Stadtmauer

Das Rheinische Landesmuseum Trier ist eines der bedeutendsten archäologischen Museen in Deutschland. Von der Vorgeschichte über die römische Zeit, das Mittelalter bis zum Barock zeigt die Sammlung auf 4000 m² Ausstellungsfläche zahlreiche Exponate, die für die Geschichte von Trier und seiner Region von Bedeutung sind. Besonders die Exponate aus der römischen Stadt Trier, die als spätantike Kaiserresidenz zu den wichtigsten Städten im Römischen Reich zählte, machen die Sammlung einzigartig.
Webseite: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.landesmuseum-trier.de/de/home.html

Karl-Marx-Haus – Geburtshaus und Museum

Karl-Marx-Haus – Geburtshaus und Museum

Das ursprünglich 1550 erbaute Haus in der Brückenstrasse wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrmals erweitert und verändert. 1928 kaufte die SPD das Gebäude, das anschließend in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurde. Im Jahre 1968 wurde das Haus, mittlerweile ein kleines Museum, in die Friedrich-Ebert-Stiftung eingegliedert und am 5. Mai 1968 durch Willy Brandt neu eröffnet sowie um eine Forschungsstelle ergänzt. Zum 100. Todestag von Karl Marx am 14. März 1983 öffnete das Museum nach einjähriger Umbau- und Renovierungsarbeit mit einer umfangreichen Ausstellung zum Leben von Karl Marx. Das Karl-Marx-Haus hat jährlich gut 30.000 Besucher. Etwa ein Drittel davon sind chinesische Touristen.
Webseite: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.fes.de/museum-karl-marx-haus/

Tourist-Info Trier

An der Porta Nigra
54290 Trier
Telefon: 0651 / 97808-0
E-mail: info@trier-info.de
Internet: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.trier-info.de

DruckenRhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei YouTube.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Facebook.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Twitter.