St. Gereon - romanische Kirche in Köln

St. Gereon – Ostansicht mit Chor
St. Gereon – Ostansicht mit Chor

Ein römischer Ovalbau aus dem 4. Jahrhundert wurde im 11. und 12. Jahrhundert von den Christen um einen mehrmals verlängerten Chor mit darunter liegender Krypta erweitert. Dieser bildete Anfang des 13. Jahrhunderts die Grundlage zu der zehneckigen Kirche St. Gereon im romanischen Stil, der als der architektonische Höhepunkt dieses Jahrhunderts in Europa gilt. Dieses Zehneck (Dekagon) des stauferzeitlichen Baus ist bis heute der größte frei überwölbte Zentralbau des Mittelalters nördlich der Alpen. Er prägt bis heute das Raumerlebnis von St. Gereon. Eine Barockisierung der Kirche erfolgte dann 1766/1767, die aber im 19. Jahrhundert wieder zurückgebaut wurde. Zur hervorragenden Ausstattung gehört der in der Krypta befindliche Kreuzigungsaltar aus der Zeit um 1540 – ein Beispiel früher Kölner Renaissance und die im Zentralbau am zweiten östlichen Pfeiler der Südseite aufgestellte Mondsichelmadonna, die um 1400 gefertigt wurde. In St. Gereon sind über dem Westeingang sogar noch Reste der romanischen Wandmalereien im Chor zu sehen.

Infos St. Gereon in Köln

St. Gereon – Blick in die Kuppel des Zentralbaus
St. Gereon – Blick in die Kuppel des Zentralbaus

Gereonskloster/Christophstraße
50670 Köln
Tel.: (0) 221 474507-0

Öffnungszeiten: Die Vorhalle der Kirche ist täglich von 9.00 - 18.00 Uhr zugänglich.
Die Kirche ist offen für Besichtigungen: Di.-Fr.: 10.00 -12.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr, Sa.: 10.00 - 12.00 Uhr. Gruppenführungen nur nach Absprache mit dem Pfarramt zu den oben angegebenen Zeiten.

Web: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.stgereon.de

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