St. Georg – romanische Kirche in Köln

St. Georg – von Südwesten aus gesehen
St. Georg – von Südwesten aus gesehen

Die Ursprünge von Sankt Georg gehen auf den Bau einer dreischiffigen Säulenbasilika unter Erzbischof Anno II. (1056–1075) im 11. Jahrhundert zurück. Diese Kirche wurde ab dem 12. Jahrhundert mehrmals umgebaut und erweitert. Die nördliche Vorhalle wurde 1551/52 errichtet und verband die Stiftskirche St. Georg mit der ehemaligen benachbarten Pfarrkirche St. Jakob. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Kirche wegen drohender Einsturzgefahr geschlossen. Erst Ende der 1920er-Jahre erfolgte eine Grundsanierung. Der mächtige Westchor, im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, prägt nach der Instandsetzung noch heute den Kirchenbau. Zur Ausstattung von St. Georg gehört die im Chor hängende Kopie des Georgs-Kruzifixes, dessen Original von 1067 als Torso im Museum Schnütgen aufbewahrt wird, sowie eines Altarbildes von Barthel Bruyn dem Jüngeren aus dem 16. Jahrhundert im südlichen Querschiff.

Infos St. Georg in Köln

St. Georg – Blick in das Kirchenschiff (Zeichnung)
St. Georg – Blick in das Kirchenschiff (Zeichnung)

Georgsplatz 17
50676 Köln

Öffnungszeiten: tägl.: 8.30 – 18.00 Uhr,
während der Gottesdienste keine Besichtigung
Führungen nur nach Absprache mit dem Pfarramt "Diözesanzentrum für Menschen mit Hörbehinderung"
Tel.: (0)221 - 888813-0 oder dem Domforum
Web: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.georg-koeln.de

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