Schloss Liebieg – Niederburg in Gondorf

Kobern-Gondorf – Schloss Liebieg oder Niederburg in Gondorf
Kobern-Gondorf – Schloss Liebieg oder Niederburg in Gondorf

Ehemals bekannt unter der Bezeichnung Gondorfer Niederburg geht Schloss Liebieg auf den ersten  bekannten Bewohner der Burg, Ritter Engelbertus de Contrave (1158-1160), zurück. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Anlage mehrmals ihren Besitzer. Stattliche Gebäude in einem großen Park mit aristokratisch aufragenden Bäumen und unzähligen Rhododendronbüschen umgeben die Anlage.

Umbau zu einem neugotischen Landsitz

Neuromanischer Anbau von Schloss Liebieg während der Renovierungsphase

Nach der Verstaatlichung der Burgruine Ende des 18. Jahrhunderts durch die damals französische Verwaltung, gelangte die Anlage per Versteigerung an den Koblenzer Kaufmann Haßlacher und 1830 an den Koblenzer Bankier Simon Clemens. Johann Peter Clemens ließ sie sich 1859/60 von dem Kölner Architekten Vincenz Statz zu einem neugotischen Landsitz umbauen. Statz war zu dieser Zeit der bekannteste und einflußreichste Architekt der Neugotik im Rheinland.

Um 1900 wurde von der Familie von Liebieg ein neuromanischer Anbau hinzugefügt. Seit den 1990er Jahren ist die Anlage in Privatbesitz und wird für Veranstaltungen sowie die Präsentation von Wein, Antiquitäten, modernen Möbeln und Kunst genutzt. Die gesamte Anlage inklusive Nebengebäuden und Park wird 2021 aufwändig saniert und restauriert.

Tourist-Info Kobern-Gondorf

Touristik und Kultur Kobern-Gondorf
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