Oberburg in Kobern

Die Oberburg neben der Mattiaskapelle oberhalb von Kobern
Die Oberburg neben der Mattiaskapelle oberhalb von Kobern

Malerisch auf einem Berggrat, hoch über der Mosel thronend, erhebt sich die Oberburg, einst Stammsitz der Herren von Kobern. Während der Ort Kobern seit 980 n. Chr. häufiger in verschiedenen Quellen erwähnt wird, liegt die Geschichte der Oberburg (oder Altenburg) im Dunkeln. Bekannt ist, dass die Ritter zu Kobern den Reichsadler seit 923 in ihrem Wappenschild trugen, denn sie waren Reichsritter und unterstanden somit den deutschen Königen und Kaisern.

Erst 1936 bekam der Bergfried wieder ein Dach

Kobern-Gondorf – Oberburg und Matthiaskapelle
Kobern-Gondorf – Oberburg und Matthiaskapelle

Fest steht, daß die Burg Anfang des 12. Jahrhunderts auf den Mauern von keltischen Befestigungsanlagen errichtet wurde. Eine Erwähnung als Trierer Lehen stammt aus dem Jahr 1195. Kurz danach wurde neben der Burg auch die Matthiaskapelle von Ritter Heinrich II. von Isenburg erbaut, um das Haupt des Apostel Matthias als Reliquie zu verwahren. Die Herren von Isenburg-Kobern behielten die Burg bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts. Danach wurde sie an den Trierer Erzbischof verkauft und verfiel. Erst 1936 bekam der Bergfried ein provisorisches Dach, um die Mauern vor weiteren Verfall zu schützen. Das Gebäude neben dem Turm wurde 1989 gebaut. Ein Restaurant ist dort bis heute zu finden.

Tourist-Info Kobern-Gondorf

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