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Im zweiten Jahrhundert verlangten die römischen Anwohner und Durchreisenden des damaligen Tolbiacum ein bisschen Luxus auf dem Lande und so wurde eine große Therme gebaut, die, wie die Ausgrabungen zu tage brachten, in mehreren Bauphasen umgebaut und erweitert wurde.
Die Ruinen dieser Therme wurden bereits 1931 teilweise ausgegraben. Im Jahre 1997 wurde durch die Initiative des Zülpicher Geschichtsverein der Dornröschenschlaf dieser Reste der römischen Badeanlage beendet.
Ein moderner Museumsbau schützt seitdem die römische Badeanlage und zudem ist noch ein recht anschauliches "Museum der Badekultur" daraus entstanden.
Nach einigen Eroberungen und Zerstörungen wuchs die Stadt Zülpich im Mittelalter beträchtlich und wurde durch eine mächtige Stadtmauer mit vier Toren und einer Landesburg geschützt. Diese Anlagen sind zum größten Teil heute noch gut erhalten und prägen das Stadtbild von Zülpich, Innerhalb der Mauer sticht allerdings eine moderne Bebauung hervor, was auf einen heftigen Bombenangriff am 24. Dezember 1944 zurückzuführen ist, der die Innenstadt fast komplett zerstörte.
Einkaufen in Zülpich
In der Einkaufszeile im Zentrum der Stadt gibt es Boutiquen und Fachgeschäfte und einige Gastronomiebetriebe.
2014 findet in Zülpich die Landesgartenschau NRW statt. Infos finden Sie auf unserer Seite >>>.
Clodwig Stele - Schlacht von ZülpichEin stehender Begriff in der europäischen Geschichtsschreibung ist die "Schlacht von Zülpich". 496 schlug bei Zülpich der Frankenkönig Clodwig die Alemannen und trat anschließend zum christlichen Glauben über.
Eine Stele aus spanischem Granit des bekannten Künstlers Ulrich Rückriem ziert seit einigen Jahren den vermuteten Schlachtort
In Zülpich-Hoven kreuzten sich einst die römischen Fernstraßen Köln - Reims und Trier - Xanten. Rasch entwickelte sich der von den Kelten gegründete Ort mit dem Namen Tolbiacum zu einer stattlichen Ansiedlung. Heute hat die Stadt, zu der stattliche 24 Orte gehören, etwa 20.000 Einwohner. 2014 wird die Landesgartenschau (NRW) in Zülpich stattfinden und auf Dauer das Stadtbild wohl verändern.

Sehen Sie hier den Rhein-Eifel.TV-Film über die Römerthermen.
Das Herzstück des modernen Museumsbau sind die Ruinen eines römischen Badetraktes aus dem zweiten Jahrhundert nach Christi. Neben original römischen Badeartikel wird die Kulturgeschichte des Baden vom Mittelalter bis heute in Schaukästen und Installationen gezeigt.
Homepage der Römerthermen Zülpich

Die bei dem verhängnisvollen Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstörte über tausend Jahre alte Kirche St. Peter wurde als moderner Bau mit einem weithin sichtbaren Turm 1953 neu aufgebaut. Sehenswert sind im Innern die beiden Antwerpener Schnitzaltäre, die neugotischen Beichtstühle und die romanische Krypta links vom Altarraum
Touristinfo Stadt Zülpich
Markt 21, 53909 Zülpich, Tel: 02252 / 52212
http://www.zuelpich.de