
Das 1824 gegründete Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ist das älteste Museum der Stadt Köln und beherbergt die weltweit größte Sammlung mittelalterlicher Malerei. Repräsentativ ist auch die Auswahl an Kunstwerken aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Sammlung mit impressionistischen Werken ist ebenfalls die umfangreichste in Deutschland.

Informationen
Wallraf-Richartz-Museum
& Fondation Corboud
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
D-50667 Köln
Tel.: +49 (0)221 / 221 - 211 19
E-Mail: wallraf(at)museenkoeln.de
http://www.wallraf.museum/
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10 – 18 Uhr
Donnerstags: 10 – 21 Uhr
Feiertage: 10 – 18 Uhr
KölnTag im Wallraf am 1. Donnerstag im Monat: 10 – 22 Uhr (ausgenommen Feiertage)
Montags geschlossen, ebenso am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar und während der Karnevalstage (von Weiberfastnacht bis Karnevalsdienstag)
Eintritt
Erwachsene 7,- EUR, erm. 4,.- EUR
Der Rektor der Kölner Universität Ferdinand Franz Wallraf vermachte in seinem Testament von 1818 seine Sammlung mit Gemälden, Grafiken, Mineralien und Büchern der Stadt Köln, mit der Auflage sie zum Nutzen von Kunst und Wissenschaft einzusetzen.
Als im Jahre 1851 der Kölner Kaufmann Johann Heinrich Richartz 100.000 Taler für die Errichtung eines Museumsgebäudes stiftete, konnte mit dem Bau begonnen werden. Dieses Gebäude wurde bei einem Luftangriff 1943 zerstört.
Ein moderner Nachkriegsbau folgte 1957 an gleicher Stelle. 1986 wurde ein neuer Bau zwischen Dom und Rhein gemeinsam mit dem Museum Ludwig bezogen. Der Kölner Architekt Ungers entwarf das heutige kubische Gebäude am Kölner Rathaus. Auf 3.500 qm wird seitdem die Sammlung in einem ihr angemessenen Bau gezeigt.
Bekannte Werke des Wallraf-Richartz-Museums sind u.a. die "Muttergottes in der Rosenlaube" von Stephan Lochner und die "Pfeifer und Trommler" von Albrecht Dürer aus dem Mittelalter, das "Selbstbildnis" von Rembrandt (1668) und das "Ruhende Mädchen" von François Boucher (1751) und aus der Kunst des 19. Jahrhunderts "Das Paar" von Renoir, "Ein Bündel Spargel" von Manet und "Die Brücke bei Arles" von Vincent van Gogh.
Die dem Museum angegliederte Fondation Corboud zeigt die umfangreichste Sammlung von Malerei des französischen und internationalen Impressionismus und Spätimpressionismus in Deutschland.
Exzellent ist auch die Grafische Sammlung des Museums mit vielen Zeichnungen, Radierungen und Kupferstichen u.a. von Rembrandt, Albrecht Dürer Leonardo da Vinci, Raffael bis hin zu Caspar David Friedrich, Carl Spitzweg, Edvard Munch und Auguste Rodin.