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Römische Tempelanlage am Rande des Urfttales bei Nettersheim

Görresburg - Römischer Tempel © Rhein-Eifel.TV

Die Grundmauern der Görresburg in der Eifel

Der römische Tempelbezirk bei Nettersheim wird im Volksmund "Görreburg" genannt. Er wurde 1909 freigelegt und 1976 in den Grundmauern teilrekontruiert. Ähnlich wie beim Tempelbezirk bei Pesch sind hier die Originalfundamente um etwa einen Meter aufgemauert worden.

Bei dem größeren Gebäude handel es sich um einen sogenannten Umgangstempel mit einem quadratischen 6 x 6 m großen Innenbau. Er war an den Außenseiten verputzt. Vor dem Bau sind drei Weihesteine für die hier verehrten Gottheiten aufgestellt. Auch hier befinden sich die Originale im LVR Landesmuseum Bonn.

Die Funktion der beiden kleineren Gebäude ist nicht genau bekannt. Zahlreiche gefundene Nägel lassen einen Holzzaun auf der Umfassungsmauer vermuten. Weitere Funde und dessen Analyse lassen daruf schließen, daß die Anlage vom 2. bis 4. Jahrhundert genutzt wurde und anchließend zerfiel oder zerstört wurde.

Tempelbezirk Görresburg

Römischer Tempel Görresburg Weihesteine © Rhein-Eifel.TV

Römisches Matronenheiligtum bei Nettersheim

Auf einem Hügel oberhalb Nettersheim sind 1909 die Grundmauerreste einer römischen Tempelanlage ausgegraben worden. Neben der interessanten Ausgrabungsstätte beeindruckt auch der herrliche Blick über die Eifellandschaft.

Anfahrt

In Nettersheim sind zahlreiche Hinweisschilder zur Tempelanlage zu finden. Ein Parkplatz liegt unterhalb der Anlage. Behinderte können bis an die Tempelanlage gefahren werden. Vom Parkplatz sind es etwa 10 Gehminuten bis zum Tempelbezirk.

Römischer Tempel Görresburg © Rhein-Eifel.TV