Die Top-Sehenswürdigkeiten in Köln

Köln ist mit rund einer Million Einwohnern die viertgrößte, flächenmäßig die drittgrößte Großstadt Deutschlands. Sie ist die größte Stadt, aber zum Leidwesen der Kölner leider nicht die Hauptstadt Nordrhein-Westfalens (NRW). Die vielen Sehenswürdigkeiten der über 2000 Jahre alten Siedlung am Rhein sind in der ganzen Welt bekannt. Das kulturelle und architektonische Erbe Kölns und der Karneval sind einzigartig und die Sprache unverwechselbar. Köln ist bereits seit der Römerzeit eine multikulturelle Stadt und die Menschen in der Stadt haben stets ein offenes Ohr für alle Neuankömmlinge, was sicherlich auch mit der Lage am Rhein zu tun hat. In den Kölner Häfen herrschte immer ein Kommen und Gehen, die vielen Schiffe brachten Waren und neue Nachrichten in die Stadt. Heute ist es der Tourismus, der Köln mehrere Millionen Besucher im Jahr beschert und mit den Einnahmen die Stadtkasse füllt. Was macht dieses besondere Lebensgefühl der Menschen in der Domstadt Köln aus? Was ist typisch Kölsch? Die Top-Sehenswürdigkeiten in Köln liefern eine Antwort.

Kölner Dom

Kölner Dom – Ostansicht mit Denkmal

Der Kölner Dom ist mit 157,38 Metern Höhe nach dem Ulmer Münster und der Basilika Notre-Dame de la Paix in der Elfenbeinküste das dritthöchste Kirchengebäude der Welt. Er wurde 1996 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. 1248 wurde der gotische Bau nach Plänen des Dombaumeisters Gerhard von Rile (Meister Gerhard), begonnen. Als Baumaterial wurde vor allem Trachyt, ein vulkanisches Gestein, vom Drachenfels aus dem Siebengebirge verwendet.Die Bauzeit des Kölner Doms betrug 632 Jahre – von 1248 bis 1880 wurde mit teilweise langen Unterbrechungen an der Kathedrale gearbeitet.  Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und weiterlesen

Kölner Karneval und Rosenmontagszug

Reiterkorps im Kölner Karneval

Bereits um das Jahr 600 hatte Papst Gregor den Aschermittwoch als Beginn der Fastenzeit festgesetzt, die bis Ostern andauert. Es wurde in vielen Regionen Brauch den Winter mit viel Spektakel und ausschweifenden Treiben zu verjagen. Auch in Köln war dieser Brauch sehr beliebt. In der heutigen Form wird in Köln der Karneval seit 1823 gefeiert. Nach dem Verbot durch die Franzosen 1795 war der Straßenkarneval fast ausgestorben. Erst durch Gründung eines "Festordnenden Comités" kam wieder Leben in die Tradition. Das Komitee bündelte das turbulente, ungezügelte Treiben in einem offiziellen Rosenmontagszug. Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeiterrlesen

Brauhäuser in Köln

Brauhaus in Köln am Heumarkt

Die traditionellen Kölner Brauhäuser spiegeln die Lebensart der Kölner wieder. Auch wenn es mal nicht so rund läuft im Leben, geht man ins Brauhaus, tauscht sich mit Gleichgesinnten aus und geht gestärkt in den nächsten Tag, um mit den gewonnenen Kontakten die alten Probleme etwas entspannter anzugehen. Denn man hilft sich ja in Köln. Vom Historischen Brauhaus "Cölner Hofbräu Peter Josef Früh" über den Gaffel-Brauereiausschank bis hin zum 1858 eröffneten Brauhaus zur Malzmühle finden Sie eine Auswahl der bekannten Kölner Brauhäuser in der Innenstadt. Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeiterlesen

Kölsch – das Bier in „Stangen“ vom Faß

Kölsch – das Bier der Kölner frisch auf den Tisch

Die Brautradition der Stadt Köln ist angeblich bereits auf das Jahr 873 zurückzuführen. Um 1170 wird ein „bruere“ (Brauer) Ezelin erwähnt, der als quellensicher bezeugter Brauer gilt. Das Kölner Brauamt als Standesvertretung der Kölner Brauer besteht seit dem Jahr 1250. Die Kölner Brauer-Kooperation entstand im Jahre 1396 und unterschrieb auch den Verbundbrief, der Köln als erster deutscher Stadt eine demokratische Verfassung sicherte. Dabei befreiten neben den Brauern auch die anderen Handwerksvereinigungen die Stadt Köln von der herrschenden Obrigkeit in einer friedlichen Revolution. Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeiterlesen

Kölner Zoo

Kölner Zoo – Gorillababy beim Nasebohren

Der 1860 in Köln gegründete Zoologische Garten genießt durch seine zahlreichen Erhaltungszuchten heute internationales Ansehen. Der Zoo wurde damals im Stadtteil Riehl errichtet, weil dieser ein damals ein beliebter Ausflugsort im Kölner Norden  war. Zu den wichtigsten Anlagen des Kölner Zoos zählt der zwei Hektar große Elefantenpark. Im Urwaldhaus haben fünf Affenarten ihr Zuhause gefunden. Zu den neueren Gebäuden zählt das Regenwaldhaus mit tropischen Pflanzen und Vögeln. Die begehbare afrikanische Flusslandschaft, der sogenannte Hippodom, beheimatet Flußpferde, Nilkrokodile und Antilopen. Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und weiterlesen

Hänneschen-Theater in Köln

Hänneschen-Theater in Köln – die Puppen Hänneschen und Bärbelchen

Bereits 1802 gründete der Bonner Johann Christoph Winters, ein gelernter Schneidergeselle, das Hänneschen-Theater, um sich im Winter eine zusätzliche Einnahmequelle mit einem Krippenspiel für Kinder in kölscher Sprache zu schaffen. Viele Eigenarten der populären Figuren des Hänneschen sind fester Bestandteil des kölschen Lebens geworden. Die fiktiven Charaktere Tünnes und Schäl (und die Witze um sie) stehen in ganz Deutschland für Köln. Der Spruch des stotternden Speimanes "Herr P-P-Präsident, de Woosch" (Herr Präsident, die Wurst) ist ein geflügeltes Wort in der Domstadt. Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeiterlesen

Die 12 Romanischen Kirchen in Köln

Romanische Kirchen in Köln – Chor von Maria im Kapitol

Die 12 romanischen Kirchen in Köln gehören zu den bedeutendsten sakralen Bauten in Deutschland. Verantwortlich für den romanischen Bauboom der Kirchen in Köln war der wachsende Wohlstand der Stadt, ihrer Bürger und Klöster. Die Reliquien der Heiligen Drei Könige und einer ganzen Schar weiterer Märtyrer, wie die Heiligen Felix, Nabor und Gregor, aber auch der hl. Gereon mit seinen mehreren hundert Gefährten und die hl. Ursula mit ihrer stattlichen Gefolgschaft von 11.000 Jungfrauen lockten jährlich zehntausende Pilger nach Köln. Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeiterlesen Romanische Kirchen in Köln

Wallraf-Richartz-Museum

Wallraf-Richartz-Museum – Gemälde Die Brücke von Vincent van Gogh

Das 1824 gegründete Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ist das älteste Museum der Stadt Köln und beherbergt die weltweit größte Sammlung mittelalterlicher Malerei. Kunstwerke aus dem 16. und 17. Jahrhundert und die Sammlung mit impressionistischen Werken ergänzen die umfangreiche Sammlung. Rembrandt, Van Gogh und Co. Exzellent ist auch die Grafische Sammlung des Museums mit vielen Zeichnungen, Radierungen und Kupferstichen u.a. von Rembrandt, Albrecht Dürer Leonardo da Vinci, Raffael,Caspar David Friedrich, Carl Spitzweg bis hin zu Edvard Munch. Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und weiterlesen

Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch

Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch – spannesdes Finish beim Rennen mit Vollblüter

Die Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch ist bei Besuchern wegen der familiären Atmosphäre und dem schönen Ambiente mit Park und historischen Gebäuden bei den Kölnern sehr beliebt. Neben den klassischen Renntagen gibt es auch Familientage mit Prominenten- und Ponyrennen, bei denen viele Attraktionen für Kinder angeboten werden. Der 1897 gegründete Kölner Renn-Verein veranstaltet seit 1898 Pferderennen auf der damals neu gebauten Rennbahn im Kölner Stadtteil Weidenpesch. Das 55 Hektar große Gelände war die erste Sportanlage in der aufstrebenden Stadt Köln. Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und weiterlesen

Tourist-Info Köln

KölnTourismus GmbH
Kardinal-Höffner-Platz 1
D - 50667 Köln
E-Mail: info‎@ ‎koelntourismus.de
Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.koelntourismus.de

DruckenRhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei YouTube.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Facebook.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Google+.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Twitter.

Aus der Geschichte von Köln

Römisches Köln

Reste eines römischen Stadttorbogens vor dem am Kölner Dom

Nach der Gründung 50 nach Chr. wuchs die Kolonie am Rhein schnell und wurde schließlich Hauptstadt der römischen Provinz Niedergermanien. Der Grundriss der römischen Stadt und das Straßennetz sind noch heute auf dem Kölner Stadtplan nachzuvollziehen. Knapp 200 Jahre später hatte die römische Gouverneursstadt bereits 20.000 Einwohner. Reste eines römischen Stadttorbogens sind vor dem  Kölner Dom zu sehen. Ein reich verzierter vollständig erhaltener Turm der römischen Stadtmauer steht auf der Zeughausstraße. Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeiterlesen

Die Kölner Ursula-Legende

Ursula-Legene Köln – Gemälde aus dem Mittelalter

Die Legende um die hl. Ursula ist nach 500 entstanden und im Mittelalter immer weiter ausgeschmückt worden. Ein erster Beleg ist eine Inschrift aus dem 5. Jahrhundert, die in der romanischen Kirche St. Ursula in Köln aufbewahrt wird. Ihre Echtheit ist allerdings nicht gesichert. Nach der Legende stammte Ursula aus der Bretagne. Sie lebte im 4. Jahrhundert und war eine Königstochter, die den Sohn des des Königs von England heiraten soll. Dieser war aber Heide, so dass Ursula drei Bedingungen stellte, die auch erfüllt wurden. Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeiterlesen

Kölnisches Stadmuseum – Stadtgeschichte in sehenswerten Exponaten

Kölnisches Stadtmuseum – Tünnes und Schäl neben einem Ford Taunus

Seit 1958 wird die Sammlung zur Kölner Stadtgeschichte im Zeughaus ausgestellt, einem der ältesten Gebäude der Stadt Köln. Das Kölnische Stadtmuseum gibt mit zahlreichen wertvollen Exponaten einen Einblick in die abwechslungsreiche Kölner Geschichte, Geistesleben, Wirtschaft und Alltagsleben vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Der Rundgang beginnt mit Tünnes und Schäl, zwei kölsche Originale, die lebensgroß neben einem Ford-Taunus stehen. Original-Ritterrüstungen, das Stadtsiegel von 1268 oder das Karnevals-Triptychon folgen. Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeiterlesen