Historic Trophy Nürburgring – die Serien im Detail

FHR Vintage "Elefantenrennen"

FFHR Vintage "Elefantenrennen" mit historischen Vorkriegsfahrzeugen
FFHR Vintage "Elefantenrennen" mit historischen Vorkriegsfahrzeugen

An die Ursprünge des Rennsports auf dem Nürburgring ab 1927 erinnert das sogenannte "Elefantenrennen", bei dem die "weißen Elefanten" von Mercedes-Benz von den klangvollen Marken Aston Martin, Bentley, Bugatti, Lagonda, Talbot etc gejagt werden. Die fast unschlagbare Power von Mercedes drückt sich in den Werten aus: 6,8-Liter-Sechszylinder mit einem Gewicht von 1,9 Tonnen. Aber auch der 6 1/2-Liter Motor von Bentley war nicht ohne, er machte Mercedes in Le Mans des öfteren Probleme. Über 30 dieser Rennoldtimer aus ganz Europa finden jährlich ihren Weg zum Nürburgring und anderen Rennstrecken in Europa. Bei der "Historic Trophy Nürburgring" können die Zuschauer den alten Kisten im Fahrerlager ganz nah kommen.

Formel Vau und Formel Super Vau – mit 1,3-Liter Käfermotor

Historische Formel Vau und Formel Super Vau
Historische Formel Vau und Formel Super Vau

Optisch bieten die alten Fahrzeuge aus der Formel Vau und der Formel Super Vau vieles mehr an, was an Rennsport erinnert. Die damals ebenfalls kostengünstige Variante Motorsport zu treiben, war die Wiege vieler späterer Topfahrer wie Niki Lauda, Emerson Fittipaldi, oder Keke Rosberg. Treibende Kraft für die Serie war Huschke von Hanstein, der 1964 die ersten zwölf Rennwagen nach Deutschland importierte. Der 1,3-Liter Käfermotor wurde auf rund 70 PS getunt. Heute hat die Serie noch immer viele Liebhaber und Fans. Es wird unterschieden zwischen Einvergasern (1964 - 1972), Zweivergaser (1973-1976), Luftgekühlt (1971-1977) und Wassergekühlt (ab 1977).
Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und weitere Infos auf der Seite Formel V

HSCC Formel 2 – Sprungbrett in die Formel 1

HSCC Formel 2 – Sprungbrett in die Formel 1
HSCC Formel 2 – Sprungbrett in die Formel 1

Diese Serie hält die Tradition der Formel 2-Euromeisterschaft wach, die von 1967 bis 1984 ausgetragen wurde. Sie galt für die Fahrer als Sprungbrett in die Formel 1. Damals fuhren viele bekannte Formel 1-Fahrer wie Graham Hill, Jack Brabham, Bruce McLaren, John Surtees oder Jochen Rindt gelegentlich gerne auch in dieser Klasse. Mit Beginn der Euromeisterschaft wurden die Motoren auf 1,6 Liter Hubraum und sechs Zylinder begrenzt. Das führte zu anderen Startegien, um das Maximun an Antrieb herauszuholen. BMW brachte es auf 94, Ford auf 60 Siege in der Serie, die danach von der Formel 3000 abgelöst wurde.

"ADAC Graf Berghe von Trips Pokal" – Formelfahrzeuge

"ADAC Graf Berghe von Trips Pokal" für Formelfahrzeuge
"ADAC Graf Berghe von Trips Pokal" für Formelfahrzeuge

Der erstmals 1982 ausgetragene Graf Berghe von Trips Pokal ist das älteste Championat für historischen Motorsport in Deutschland. Der nach dem ersten deutschen Formel 1-Sieger benannte Pokal erfreut sich bei den Fahrern von "reinen" Rennfahrzeugen großer Beliebtheit. Hier dürfen Formel 3-Renner, Formel Ford 1600 und 2000, Formel V oder auch Formel Junior der Jahre 1958 bis 1980 antreten. Wobei die älteren Vertreter sich des größten Zuspruchs bei den Zuschauern erfreuen. March, Lola, Lotus, Chevron oder Martini sind nur einige legendäre Namen der verwendeten Chassis in der Serie. Auch diese Serie erfreut sich großer Beliebtheit, was die große Anzahl der Starter bei der Historic Trophy auf dem Nürburgring zeigt.

"Kampf der Zwerge" – von Fiat Abart über NSU bis Mini Cooper

"Kampf der Zwerge" auf dem Nürburgring – Fiat Abart über NSU bis Mini Cooper
"Kampf der Zwerge" auf dem Nürburgring – Fiat Abart über NSU bis Mini Cooper

Beim "Kampf der Zwerge" treten die "kostengünstigen" Fahrzeuge aus den alten kleinen Rennserien gegeneinander an. Fiat Abart, Fiat 128, Autobianchi, Austin Mini Cooper, NSU oder Simca Rallye2 sind bekannte Namen aus Zeiten spannender und verbissener Zweikämpfe, bei denen es vor allen Dingen auf das fahrerische Können ankommt. Teilweise haben die Teilnehmer verrostete "Schätzchen" irgendwo verrostet und verrottet entdeckt und dann in mühsamer Detailarbeit mit einem großen Anteil an Fachwissen wieder hergerichtet und für den Rennbetrieb flott gemacht. Das große Fahrerfeld zeigt die Beliebtheit der Serie.

Historische Seitenwagen – Classic Sidecar Cup

Historische Seitenwagen beim Classic Sidecar Cup auf dem Nürburgring
Historische Seitenwagen beim Classic Sidecar Cup auf dem Nürburgring

Die historischen Seitenwagengespanne der Jahre 1945 bis 1988 sind ein Publikumsliebling. Die Akrobaten auf den Sidecars fahren sechs Rennen pro Saison, darunter natürlich auch das Rennen bei der Historic Trophy Nürburgring. Die dreirädrigen Gespanne werden nicht durch Schräglage (wie beim Motorrad) sondern durch Zug am Lenker in die Kurven dirigiert. Der Beifahrer hat dabei die Aufgabe, die auftretenden Fliehkräfte durch Gewichtsverlagerung zu eliminieren. Dabei muss er ständig seine Position wechseln und sich links oder rechts hinauslehnen.
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Infos Historic Trophy Nürburgring / Nürburgring Classic

Seit 2017 heißt die Veranstaltung "Nürburgring Classic" und geht mit einem neuen Konzept an den Start.

Veranstalter:
Düsseldorfer Automobil- und Motorsport-Club 05 e.V. (im ADAC)
Postfach 110122,
D-40501 Düsseldorf
Internet Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.damc05.de

Alte Webseite der Historic Trophy Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.historictrophy.de

Veranstaltungsort: Nürburgring, Grand-Prix-Strecke und Nordschleife
Termin: Jedes Jahr im Juni
Weitere Infos auf der neuen Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.nbr-classic.com/

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Cup- und Tourenwagen Trophy

Cup- und Tourenwagen Trophy – BMW 58
Cup- und Tourenwagen Trophy – BMW 58

In dieser Serie starten die schnellen Stars der Historic Trophy. Um die verschiedene Motorpower der Fahrzeuge auszugleichen, sind komplizierte Reglements ausgearbeitet worden. Vom VW Golf I über den Opel Astra bis hin zu zum Porsche 996 GT 3 und dem BMW 325i startet in dieser Serie jeder, der Freunde am schnellen Fahren mit historischen Wagen hat. Es gibt die Beschränkung von 3.500 ccm bei 24th Spezial und bis 3.800 ccm bei Porsche Cup-Fahrzeugen. Die besondere Vielfalt der Fahrzeuge ist das Plus dieser Challenge. Auf alle besonders liebevoll instandbesetzte Fahrzeuge legt der Veranstalter wert. Viele Zuschauersind Fans dieser Rennserie.

Markenclub-Treffen

Markenclub-Treffen auf dem Nürburgring – Alfa Giulia
Markenclub-Treffen auf dem Nürburgring – Alfa Giulia

Markenclub heißt: Mittendrin statt nur dabei. Hier sind neben Oldtimern auch Youngtimer zugelassen. Es handelt sich um diverse klassische Sportwagen, historische Luxuslimousinen und schnittige Legenden von Porsche, Jaguar, Mercedes Benz, Chevrolet, Alfa Romeo bis hin zum legendären Ford Capri, der immer noch auf allen Oldtimertreffen bewundert wird. Neben dem Porsche 911 startet ein Jaguar E oder ein VW Golf, egal ob Golf I, II, oder III. Der Audi 100 nimmt die Herausforderung vom BMW 1502 oder vom Triumph TR 6 an. Wobei es eigentlich nicht um den Sieg geht, sondern nur ums Präsentieren.

Porsche - "Herbert Linge Pokal"

Nur für historische Porsche - "Herbert Linge Pokal" auf dem Nürburgring
Nur für Porsche - "Herbert Linge Pokal" auf dem Nürburgring

Der ehemalige Mechaniker, Rennfahrer und Betriebsleiter im Porsche-Versuchszentrum Weissach Herbert Linge hat dieser Rennserie seinen Namen gegeben. Der Herbert-Linge-Pokal ist 2014 erstmalig vom Porsche Zentrum Mannheim als Gleichmäßigkeitsprüfung auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings ausgeschrieben worden. Das Reglement schreibt für die Porsche 356 und frühere 911er einen Fahrerwechsel, bzw. einen Pflichtboxenstopp für Einzelfahrer vor. 2014 führte der 83-jährige Herbert Linke höchstpersönlich im Pace Car das Feld an und stand anschließend für Autogramme bereit.