Köln – wiederaufgebautes römisches Nordtor, heute vor dem Kölner Dom
Köln – wiederaufgebautes römisches  Nordtor, heute vor dem Kölner Dom

Köln – Colonia Claudia Ara Agrippensium (CCAA) – 50 nach Chr. von den Römern gegründet

Köln – Römerturm an der Zeughausstrasse, reicht verziert mit Mosaikschmuck. Er ist der vollständigste Turm des römischen Kölns.
Köln – Römerturm an der Zeughausstrasse, reicht verziert mit Mosaikschmuck. Er ist der  vollständigste Turm des römischen Kölns.
Köln – römischer Stadtplan. Zeichnung aus dem Römisch-Germanischen Museum
Köln – römischer Stadtplan. Zeichnung aus dem Römisch-Germanischen Museum

Die heutige Stadt Köln wurde 50 nach Chr. als Colonia Claudia Ara Agrippensium (CCAA) gegründet. Aus dem langen römischen Namen konnten die Zeitgenossen die Entstehungsgeschichte ablesen. Die lateinische Bezeichnung COLONIA = Kolonie ist klar. AGRPPENSIUM geht auf die hier 15 nach Chr. geborene Agrippina, Tochter des Feldherrn Germanicus zurück, die später die Gemahlin Kaiser CLAUDIUS wurde, den sie später ermordete, um ihren Sohn Nero an die Macht zu bringen. ARA geht auf den Altar der Ubier zurück (Ara Ubiorum), der im Tempelbezirk plaziert war.

Nach der Gründung 50 nach Chr. wuchs die Kolonie am Rhein schnell und wurde schließlich Hauptstadt der römischen Provinz Niedergermanien. Mainz war das Gegenstück in der Provinz Obergermanien. Der Grundriss der römischen Stadt und das Straßennetz sind noch heute auf dem Kölner Stadtplan nachzuvollziehen.

Geschichte des römischen Köln

Nach der Gründung 50 nach Chr. wuchs die Kolonie am Rhein schnell und wurde schließlich Hauptstadt der römischen Provinz Niedergermanien. Mainz war das Gegenstück in der Provinz Obergermanien. Der Grundriss der römischen Stadt und das Straßennetz sind noch heute auf dem Kölner Stadtplan nachzuvollziehen.

Knapp 200 Jahre später hatte die römische Gouverneursstadt bereits 20.000 Einwohner. Aus dieser Zeit stammt auch das berühmte Dionysus-Mosaik, das heute noch an seinem ursprünglichen Platz, eingebunden in das Kölner Römisch-Germanische Museum, zu sehen ist. Auch die Lage des Prätoriums, Sitz des römischen Gouverneurs, ist nahezu identisch mit dem heutigen Rathausgebäude. Es lag direkt am Hafen an einem Nebenarm des Rheins, der später zugeschüttet wurde.

Anfang des 5. Jahrhunderts, das einst mächtige römische Reich zerfiel, übernahmen die Franken die Macht. Die alten römischen Bauten wie Thermenanlage, Forum und Theater verfielen. Einer der letzten römischen Tempel wurde Anfang des 6. Jahrhunderts vom Heiligen Gallus in Brand gesteckt und nur noch einige hundert Einwohner lebten in der Stadt. Das rege Leben war aus der einst großen römischen Colonia, dem späteren Köln, verschwunden und Hirten mit Ziegen und Schafen beherrschten die Szene zwischen den Ruinen.

Erst Ende des 6. Jahrhunderts wuchs die Stadt wieder und an der Stelle, an der jetzt Chor und Querhaus des Kölner Doms stehen, wird eine sogar eine Bischofskirche gebaut. Köln erwachte wieder und entwickelte sich bis zum Mittelalter zu einer der größten Städte in Europa.

Tourist-Info Römisch-Germanisches Museum Köln

Roncalliplatz 4
50667 Köln
Telefon 0221-221/2 44 38 und 221/2 45 90
E-Mail: roemisch-germanisches-museum@stadt-koeln.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Eintritt: Museum und Sonderausstellung: Erwachsene ab 9.- € / ermäßigt 5,- €, der Eintritt in das Museum (Ständige Sammlung) ist für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei, Schüler im Klassenverband haben freien Eintritt in die Ständige Sammlung.
1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage): freier Eintritt in die Ständige Sammlung für alle Kölnerinnen und Kölner mit Wohnsitz in Köln.

Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.museenkoeln.de/roemisch-germanisches-museum/

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Römisch-Germanisches Museum in Köln

Römisch-Germanisches Museum in Köln – römischer Reisewagen

Das Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln ist aus der Abteilung für römische Geschichte des Wallraf-Richartz-Museum hervorgegangen. Das berühmte Dionysosmosaik ist an seinem Originalfundort in das Museum eingebunden. Es wurde 1941 beim Bau eines Luftschutzbunkers am Dom entdeckt und wurde von Kriegsschäden verschont. Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und Infos

DVD Sehenswerte Eifel - Hinweis