Aktuelle Ausstellung im Brühler Kunstverein

Aktuelle Ausstellung Kunstverein Brühl 2017: Abb. Still Life, 2015, Porzellan, 18 x 6 x 4 cm, © Nana Hirose und Kazuma Nagatani
Aktuelle Ausstellung Kunstverein Brühl 2017: Abb. Still Life, 2015, Porzellan, 18 x 6 x 4 cm, © Nana Hirose und Kazuma Nagatani

Life is Beautiful – Nana Hirose und Kazuma Nagatani
10.9. bis 30.9.2017

Ausstellung des Brühler Kunstvereins mit Porzellan-Objekten und Verformungen von Nana Hirose und Kazuma Nagatani in der Alten Schlosserei des Marienhospitals in Brühl. In seiner ersten Ausstellung nach der Sommerpause präsentiert der Brühler Kunstverein im September Werke des japanischen Künstlerpaares Nana Hirose und Kazuma Nagatani. Gezeigt wird eine Serie von Objekten des Alltags, die allerdings seltsam verformt erscheinen. Die unter dem Titel Life is Beautiful gezeigten „Stillleben“ aus weißem Porzellan, wie ein Plastikbecher, eine Fleischwurst, ein Kohlkopf, eine Coca-Cola-Flasche spiegeln sozusagen eine veränderte Landschaft unseres alltäglichen Lebens wieder.

Zu den Künstlern:
Nana Hirose wurde 1980 in Osaka (Japan) geboren.
Kazuma Nagatani wurde 1982 in Hyogo (Japan) geboren.
Beide haben von 1999 bis 2005 an der Kyoto Seika University in Japan Bildende Kunst studiert und von 2008 bis 2014 an der Hochschule für Künste in Bremen ein Studium der Freien Kunst absolviert.
Seit 2012 erhielten sie zahlreiche Stipendien u.a. 2015 ein Jahresstipendium der japanischen Pola Art Foundation, das sie nach Düsseldorf führte. Ihre Arbeiten waren bisher in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen in Japan und Deutschland zu sehen.
Vernissage am 10.9.2017 um 11 Uhr
Abb. Still Life, 2015, Porzellan, 18 x 6 x 4 cm, © Nana Hirose und Kazuma Nagatani

Infos Brühler Kunstverein

Bekannte Künstler wie Felix Droese, Alfred Hrdlicka, Volker Saul, Gustav Kluge, Suse Wiegand, Martin Noel oder Thomas Virnich konnten bisher in Brühl gezeigt werden. Seit Beginn des Jahres 2002 hat der Brühler Kunstverein einen neuen Ausstellungsraum. Das Marienhospital Brühl stellte dem Kunstverein die wiederhergestellte "Alte Schlosserei" zur Verfügung.

Die Ausstellungsräume der alten Schlosserei sind über das Foyer des Marienhospitals zu erreichen.
Öffnungszeiten Brühler Kunstverein: Mittwoch bis Sonntag von 15-17 Uhr, der Eintritt ist frei.

Hinweis: Der Zugang zum Ausstellungsraum "Alte Schlosserei" ist offiziell über die Clemens August Str. 24 direkt neben Parkhaus an selbiger Straße. Wenige Meter von der Straße ist das Schild "Brühler Kunstverein" zu sehen und man geht durch ein Tor durch den Patientengarten des Marienhospitals. Durch die Cafeteria kann man zwar auch gehen, sie ist jedoch ab 17 Uhr geschlossen und bei abendlichen Vernissage  geht dann wirklich nur der Weg über die Clemens August Str.!

Brühler Kunstverein
Ausstellungsräume:
In der "Alten Schlosserei des Marienhospitals"
Clemens-August-Straße 24
50321 Brühl

Geschäftsstelle
Römerstr. 339, 50321 Brühl
Tel.: 0 22 32 - 92 53 84
E-Mail: info@bruehler-kunstverein.de,
Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bruehler-kunstverein.de

DruckenRhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei YouTube.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Facebook.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Google+.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Twitter.

Brühl – Stadt im Rheinland mit vielen Sehenswürdigkeiten

Brühl – Marktplatz in der Innenstadt

Kaum eine andere Stadt im Rheinland ist bekannter als Brühl. Dazu haben sicherlich die beiden Brühler Schlösser und das Phantasialand beigetragen. Brühl liegt zwischen den Städten Köln und Bonn und ist weltbekannt durch ihre Schlösser, das Max-Ernst-Museum und das Phantasialand. Knapp 50.000 Einwohner leben in sieben Stadtteilen.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideos und weitere Infos über Brühl

VORSCHAU Ausstellung

FortSetzung – Ausstellung mit Zeichnungen und Betonplastiken von Petra Siering
15.10. - 5.11.2017

Differenz und Dialog – beides wird in den Skulpturen, bei denen Petra Siering auf die Kombination von jeweils zwei unterschiedlichen Materialien setzt, zum Thema. Die so genannten „PassStücke“ richten ihr Interesse vor allem auf das Zusammenwirken von Marmor und gegossenen Betonstücken, auf die Kombination von differenten Werkstoffen also, die weder materiell noch optisch eine Verbindung miteinander eingehen, sondern beharrlich ihre Eigenständigkeit bewahren, da sie sich in Farbe, Struktur, Haptik und Anmutung zu sehr unterscheiden. Doch diesem Widerstreit auf der Materialebene setzt Siering mit ihren formalen Entscheidungen „dialogische“, auf Entsprechung und Zusammengehörigkeit zielende Maßnahmen entgegen. Die autonomen Zeichnungen basieren nicht auf dem zeichnerischen Grundelement der Linie, sondern gehen dezidiert von der Fläche aus. Über den nachvollziehbaren Prozesscharakter des Zeichnens hinaus rufen die Farbbahnen mit ihrer unterschiedlichen Farbsättigung die Vorstellung von festen Körpern, Volumina im Raum, von Raumkanten, aneinanderstoßenden Körpern und dergleichen hervor. Gerade in der Offenheit und räumlichen Vieldeutigkeit der Lesarten, in dem Bewegen von Formelementen auf der Fläche, liegt der besondere Reiz dieser Zeichnungen.
Peter Lodermeyer (Auszug, Katalogtext „PassStücke“, 2015)