Haus Beda in Bitburg mit Sammlung Fritz von Wille

Kulturhaus Beda – Gemälde "Burg Kerpen" von Fritz von Wille
Kulturhaus Beda – Gemälde "Burg Kerpen" von Fritz von Wille
Kulturhaus Beda – Gemälde "Fronleichnam" von Fritz von Wille
Kulturhaus Beda – Gemälde "Fronleichnam" von Fritz von Wille

Das Kulturhaus Beda in Bitburg zeigt neben der wohl umfangreichsten Sammlung mit Gemälden, Skizzen und Fotos des Malers Fritz von Wille auch ständig aktuelle Ausstellungen zu Kunst und Kultur. Das Haus in Bitburg ist aus Mitteln der privaten Dr.-Hanns-Simon-Stiftung, einer Gesellschafterin der Bitburger Holding GmbH (früher: Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH) von 1974 -1976 erbaut worden und wird von dieser in Form von Dividendenzahlungen unterhalten. Das Haus leitet seinen Namen aus der keltisch-römischen Bezeichnung für die Stadt Bitburg her

Durch das Erleben von Kunst und Musik ist hier eine Begegnungsstätte für die Menschen der Region geschaffen. 2012 konnten die Außenanlagen grundlegend neu gestaltet sowie ein Skulpturengarten geschaffen werden. Der Garten wurde mit der Verlagerung von Werkstattgebäude, Garagen und Stellplätzen wesentlich vergrößert und auf das Haus Beda ausgerichtet.

Der wohl bekannteste akademische Maler der Eifel, Fritz von Wille, wurde 1860 in Weimar als Sohn des Hofmalers August von Wille und der Tiermalerin Clara von Wille geboren. Er studierte von 1879 an drei Jahre an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Andreas Müller und Heinrich Lauenstein. Fritz von Wille war vor dem Ersten Weltkrieg ein erfolgreicher und beachteter Landschaftsmaler, speziell der Eifel, was auch dazu führte, dass das Image der Eifel positiv für den Fremdenverkehr verändert wurde. Er blieb jedoch den traditionellen Kompositionen des späten 19. Jahrhunderts verhaftet.

Die Jahreszahlen seiner Biographie belegen, dass Fritz von Wille in einer Zeit malte, als die französischen Impressionisten von Paris aus in der ganzen Welt mit ihren lockeren skizzenhaften Stil Furore machten. Wille sagte von sich selber, er sei zu konservativ, um sich diesen modernen Tendenzen anzuschließen. Fritz von Wille bleibt beim klassischen Stil der Düsseldorfer Schule, den er allerdings weitaus freier interpretiert als seine Lehrmeister und zu einer meisterhaften Malweise weiterentwickelt, die ihresgleichen sucht. Die Kunstgeschichte geht allerdings mit den Impressionisten um Manet und Monet und den Wegbereitern der Moderne wie Vincent van Gogh, Paul Gauguin oder Pablo Picasso zur gleichen Zeit andere, neue Wege.Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeitere Infos zu Fritz von Wille finden Sie auf unserer Portraitseite

Neue Galerie im Kulturhaus Beda

Ausstellungsräume der Neuen Galerie im Kulturhaus Beda
Ausstellungsräume der Neuen Galerie im Kulturhaus Beda

Seit Herbst 2009 finden in den renovierten Räumlichkeiten der Neuen Galerie im Haus Beda jedes Jahr Ausstellungen mit moderner und zeitgenössischer Kunst statt. Von der Malerei und Skulptur über Zeichnung und Graphik bis hin zu Fotografie und Video werden Arbeiten aller Genres ausgestellt. Neben Künstlern aus der Region, die auf anerkannt hohem Niveau arbeiten, präsentiert die Neue Galerie überregional und international bekannte Künstler.
Öffnungszeiten der
Wechselausstellungen in der Galerie: dienstags - freitags 15.00 bis 18.00 Uhr, samstags, sonn- und feiertags 14.00 bis 18.00 Uhr, montags geschlossen. Weitere Infos auf der Homepage Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.die-neue-galerie.de

Aktuelle Ausstellung im Kulturhaus Beda

„Vom Schrecken ins Licht"
Der Luxemburger Maler Edmond Goergen
Ausstellung unter der Schirmherrschaft Ihrer Königlichen
Hoheiten des Großherzogs und der Großherzogin von Luxemburg
Freitag, 1. Juni bis 19. August 2018

„Ich richte mich nicht nach Schulen und Tendenzen. Es ist das Subjekt und sein Temperament,das mir die Konzeption und die Technik des zu malenden Werkes diktiert.“

Der Maler Edmond Goergen blieb sich und seinem Wesen gegen den Strom der Zeit treu. In seinem Werk dominieren das Portrait und die Landschaft. Seine Kunst ist gegenständlich und figurativ und kann als Reminiszenz und zugleich als Weiterentwicklung der impressionistischen Malweise gesehen werden.

Goergen war es wichtig, der Realität tief ins Auge zu schauen und das zu malen,was er sah. Er wollte sich nicht in Symbolen ausdrücken. Bewusst hat er im Konzentrationslager, trotz höchster Lebensgefahr, sterbende Lagergenossen gezeichnet, um sie in seinen Bildern festzuhalten und damit weiterleben zu lassen. Genauso wichtig war es ihm, nach seiner Befreiung, die Schönheit der Natur, der Stadträume oder der Menschen darzustellen, wissend, dass sie ein flüchtiges Geschenk sind, das jederzeit dem Menschen geraubt werden kann.

Öffnungszeiten: dienstags – freitags: 15:00 – 18:00 Uhr,
samstags, sonn- u. feiertags: 14:00 – 18:00 Uhr.
In der Zeit vom 29. Juni bis einschließlich 30. Juli 2018 ist das Haus Beda geschlossen.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos Haus Beda

Infos Haus Beda in Bitburg

Bedaplatz
54634 Bitburg
Telefon +49-(0)6561-96 450

Öffnungszeiten der Sammlung im Museum:
Dienstags von 14 Uhr bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung.
Das Haus Beda und die Städtische Bibliothek der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung sind von Freitag, 07. Juli bis einschließlich Sonntag, 06. August 2017 wegen Betriebsurlaub geschlossen.

Eintritt
2 €
Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.haus-beda.de

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