LVR Freilichtmuseum Kommern

Freilichtmuseum Kommern – Baugruppe Westerwald
Freilichtmuseum Kommern – Baugruppe Westerwald

Im Freilichtmuseum Kommern warten in den Baugruppen Rheinland, Eifel, Westerwald, Niederrhein zahlreiche Bauernhöfe, Wind- und Wassermühlen, ein Schul- und Backhaus, eine Schmiede, eine Korbmacherei sowie ein kompletter Tanzsaal und eine Kapelle, eingebettet in eine Museumslandschaft mit Äckern, Bauerngärten und Obstwiesen auf die Besucher.

Historische Gebäude zeigen, wie es früher im Rheinland war. Über 70 historische Gebäude sind im Museum zu besichtigen, die in die Baugruppen Westerwald und Mittelrhein, Eifel und Eifelvorland, Niederrhein, Bergisches Land und Rheinland aufgeteilt sind. Im ganzen Museumsbereich trifft man auf allerlei Tiere des bäuerlichen Lebens wie Schweine, Hühner, Gänse, Ziegen, Rinder und Pferde und die alten Handwerksberufe werden regelmäßig live vor Ort demonstriert.

Jährlich wiederkehrende Veranstaltungen im Freilichtmuseum im Video

Seit vielen Jahren wird an einem Wochenende im Frühjahr im Freilichtmuseum das Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Holz verrückt“. Kräftige Rückepferde, Oldtimer-Traktoren und Unimogs zeigen, wie in früheren Zeiten Holzwirtschaft betrieben wurde.

Rund um Ostern werden die Besucher des beliebten Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Jahrmarkt anno dazumal“ im Freilichtmuseum mit historischen Schausteller-Attraktionen für knapp zwei Wochen ins letzte Jahrhundert zurückversetzt.

Am dritten Wochenende im August findet die Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Zeitblende – das Museumfest der Erinnerungen" im Kommerner Museum statt. Neben vielen seltenen Oldtimern wird ein umfangreiches Begleitprogramm mit echtem Rock 'n' Roll, Currywurst und Pommes präsentiert.

Von der Eifel über den Westerwald bis zum "Marktplatz Rheinland"

Freilichtmuseum Kommern – Quelle-Fertighaus in der Baugruppe Marktplatz Rheinland
Freilichtmuseum Kommern – Quelle-Fertighaus in der Baugruppe Marktplatz Rheinland
Freilichtmuseum Kommern – französische Gardesoldaten aus dem 18. Jh. in der Ausstellung "Wir Rheinländer"
Freilichtmuseum Kommern – französische Gardesoldaten aus dem 18. Jh. in der Ausstellung "Wir Rheinländer"

Der Westerwald zeigt neben den typischen Fachwerkhäusern eine Schmiede und eine sogenannte Handlung, in der sich ein komplett eingerichteter alter Kaufmannsladen verbirgt. Eine Gastwirtschaft serviert typische rheinische Gerichte, eine alte Poststelle und ein Schulgebäude mit historischer Bäckerei, deren Produkte ein Verkaufswagen anbietet, runden das Angebot in dieser Baugruppe ab.

In der Eifel mit einer kleinen Kapelle und den typischen kleinen Bauernhöfen wird demonstriert, wie früher Obst eingemacht oder getrocknet wurde oder wie man Flachs verarbeitete. In der Baugruppe Niederrhein umschließt ein Wassergraben einen Getreidespeicher, um die lebensnotwendigen Vorräte vor Feuer zu schützen. Eine voll funktionstüchtige Kappenwindmühle und eine 300 Jahre alte Bockwindmühle aus dem Ort Spiel bei Düren, die seit über 50 Jahren im Museum ist, zählen zu den Höhepunkten des Museums. Im Bergischen Land sind neben alten Fachwerkbauten das ehemalige Haus der Familie Mannesmann aus Remscheid beherbergt.

In den kommenden Jahren entsteht im LVR-Freilichtmuseum mit dem "Marktplatz Rheinland" eine neue Baugruppe, die bereits jetzt mit einigen Gebäuden besichtigt werden kann. Das Gelände ist zwar zum Teil noch eine Baustelle, aber der Bungalow Kahlenbusch, das Quelle-Fertighaus aus dem Pulheimer Stadtteil Stommelerbusch und die Gaststätte "Watteler" aus" Eschweiler über Feld" sind bereits für die Museumsbesucher zugänglich. Die Flüchtlingsunterkunft aus Titz-Opherten thematisiert Flucht, Migration und Integration im Rheinland. Die Gaststätte WATTELER wurde bereits 2013 eröffnet und ist nicht nur zu besichtigen, sondern auch Getränke und kleine Speisen werden hier neben einer attraktiven Fernsicht im kleinen Biergarten angeboten. An den Wochenenden finden von 13-15 Uhr freie Führungen statt. Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und Infos über die Baugruppe Rheinland

Ausstellungshalle "Wir Rheinländer"

In der Ausstellung wird die Geschichte des Rheinlandes und das Leben der Rheinländer von der französischen Besetzung 1794 bis in die Zeit des beginnenden Wirtschaftswunders nach 1950 in einer Dauerausstellung gezeigt. Die Besucher durchwandern in einer eigens für die Ausstellung errichteten Ausstellungshalle eine Gasse mit mehr als 50 Nachbauten von Gebäuden aus dem Rheinland, in denen Szenen aus der rheinischen Geschichte präsentiert werden. Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und weitere Info über die Ausstellung Wir Rheinländer

Tourist-Info Freilichtmuseum Kommern

Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde
53894 Mechernich-Kommern, Eickser Straße
Tel.: +49 (0) 2443-9980-0
E-Mail: kommern@lvr.de

Alle Angaben Stand 02.2018

Öffnungszeiten
29. März bis 31. Oktober: Täglich 9-19 Uhr, 1. November bis 28. März: Täglich 10-17 Uhr. Einlass bis 1 Stunde vor Schließung.
24. und 31. Dezember: 10-14 Uhr, 25. / 26. Dezember und 1. Januar: 11-17 Uhr.
Eintritt und Parkgebühr
Erwachsene: 7,50 €, Schwerbehinderte, Studenten, Auszubildende 5,50 €, Kinder / Jugendliche unter 18 Jahre: Eintritt frei, Erwachsenen-Gruppen ab 10 Personen: 7,00 Euro
Parkplatz vorhanden. Parkgebühr 2,50 €.

Weitere Informationen auf der Homepage Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.kommern.lvr.de

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Aktuelle Ausstellung im Freilichtmuseum Kommern

Aktuelle Ausstellung Freilichtmuseum Kommern

KOLCHOZ UND BAUERNHOF - LÄNDLICHES LEBEN UND ARBEITEN IN EUROPA
FOTOGRAFIEN VON MARTIN ROSSWOG.
19. März bis 26. November


Die Dokumentation ländlichen Lebens und Arbeitens in ganz Europa ist zentrales Thema im fotografischen Werk von Martin Rosswog. In den letzten Jahren erweiterte er seine Fotoserien auf landwirtschaftliche Produktionsformen in Ost und West. Die Ausstellung „Kolchoz und Bauernhof“ zeigt Beispiele aus 6 europäischen Ländern.
Mit seinem besonderen fotografisch-ethnographischen Blick dokumentierte der Becher-Schüler Rosswog zwei Sowchosen: eine in Belarus im Bezirk Kruglaje sowie eine weitere in der Kaliningradskaja Oblast (Russland), die heute eine landwirtschaftliche Aktiengesellschaft ist. In Alentejo, im Süden Portugals, dokumentierte er mehrere sehr große Landgüter, in der Schweiz dagegen kleine Höfe im Appenzeller Land. Seit 2003 begleitet Martin Rosswog einige rumänische Familien in Siebenbürgen, deren junge Männer als Erntehelfer in Deutschland arbeiten. Abgerundet und pointiert wird die Ausstellung durch Serien aus Deutschland: einem Schultenhof aus Westfalen und einem kleinen Hof aus Nasingen in der Eifel.
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