Ausstellungsarchiv Rhein-Eifel.TV

Hier finden Sie zu den Ausstellungen, die Rhein-Eifel.TV veröffentlicht hat. 

Jürgen Claus – JE SUIS ATOLL – Ausstellung im IKOB

Jürgen Claus – JE SUIS ATOLL/ Bilder und Medien 1968-2018
21.03.–27.05.2018
sowie Irmel Kamp, Barbara & Michael Leisgen
TOPOGRAPHIES EN WALLONIE


Der 1935 in Berlin geborene und seit 1989 unter anderem in Baelen/ Ostbelgien lebende Künstler Jürgen Claus gilt als einer der Pioniere der Medienkunst. Die Ausstellung im IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst versteht sich mehr als Werkschau, denn als klassische Retrospektive, wenngleich die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung auf drei thematisch organisierten „Atollen“ einen tiefen Einblick in die Kunst dieses Ausnahmekünstlers erhalten.

Zu seinen größten Leistungen gehört nicht nur, Themen der Ökologie in die Kunst gebracht zu haben, sondern auch den Tätigkeitsraum der Kunst auf Ozeane und Meere ausgedehnt zu haben. Seine Unterwasserausstellungen haben (Kunst-)Geschichte geschrieben. Jürgen Claus schaut in dieser Ausstellung daher gleichermaßen weit zurück, wie auch weit in die Zukunft einer Menschheit, die sich fragen muss, wie sie mit der Erde weiter umgehen muss, um sich nicht selbst abzuschaffen.

Zeitgleich eröffnet wird die Sammlungspräsentation TOPOGRAPHIES EN WALLONIE mit Werken von Irmel Kamp sowie Barbara & Michael Leisgen, die in den 70er Jahren (und frühen 80er Jahren) die Wallonie zur Vorlage für ihre fotografischen Arbeiten machten.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das IKOB

Gegen die Strömung – Ausstellung im Museum Morsbroich

Gegen die Strömung – Reise ins Ungewisse
28. Januar 2018 - 29. April 2018


Gegen die Strömung. Reise ins Ungewisse zeigt 17 internationale Positionen der zeitgenössischen Kunst, die sich mit dem Reisen als existentiellem Wagnis auseinandersetzen. Jeder Aufbruch ist mit Risiken verbunden, ist ein Aufbegehren gegen das Alte und Gewohnte, gegen Beharrungskräfte, die einen zurückhalten oder begrenzen. Jeder Anfang einer Reise setzt den Bruch mit dem Alltag voraus. Er benötigt einen starken, von Innen oder Außen kommenden Impuls, das bisherige Leben zumindest auf Zeit zu verlassen und sich auf den Weg zu machen – gegen alle Widerstände und trotz des ungewissen Ausgangs.

Mit Werken von Bas Jan Ader (NL), Kader Attia (F), Björk (ISL), stanley brouwn (NL), Daniele Cudini (I), Jack Goldstein (CA), Rodney Graham (CA), Kris Martin (BE), Bruce Nauman (USA), Roman Ondak (SVK), Panamarenko (BE), Peter Piller (DE), Anne Pöhlmann (DE), Daniel Richter (DE), Thomas Ruff (DE), Melanie Smith (UK), Javier Téllez (VEN), James Webb (ZAF) und Lawrence Weiner (USA).
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Museum Morsbroich

HEITER BIS WOLKIG – Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum

HEITER BIS WOLKIG
NATURSCHAUSPIELE IN DER NIEDERLÄNDISCHEN MALEREI
1. Jun. 2017 – 4. Feb. 2018


Der Wind peitscht Wellen über das Meer, zerrt an den Segeln eines Schiffes und die Seeleute trotzen den Gewalten, während sich am Himmel riesige Wolken übereinander türmen. Ludolf Backhuyzen hielt diese dramatische Szene vor mehr als 350 Jahren mit Öl auf einer Holztafel fest. Der Maler war damals einer von vielen niederländischen Barockkünstlern, die den Himmel nicht mehr als bloße Hintergrundkulisse nutzten, sondern ihn zu einer großen Bühne machten.
Zwanzig dieser faszinierenden „Himmelsbilder“ zeigt das Wallraf-Richartz-Museum ab 1. Juni 2017 in einer neuen Sonderausstellung. Mit „Heiter bis wolkig – Naturschauspiele in der niederländischen Malerei“ vereint das Kölner Haus ausgesuchte Werke von Meistern wie Cuyp, Backhuyzen, Ruisdael oder Goyen. Allesamt exzellente Beispiele für die bedeutende und vielfältige Rolle, die Himmel und Wetter in der niederländischen Landschaftsmalerei des Barock spielen. Die Ausstellung läuft bis zum 4. Februar 2018 und ist ausschließlich in Köln zu sehen.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und Infos über das Wallraf

Miroslaw Balka – Ausstellung im Museum Morsbroich

Miroslaw Balka
24. September 2017 - 07. Januar 2018


Die Spuren, die der Künstler in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Morsbroich konzipiert hat, ist die dritte Ausstellung einer großen, als Trilogie angelegten Werkschau, die mit Nerve.Construction im Museum of Art in Lodz (2015) ihren Anfang nahm und mit CROSSOVER/S im Hangar Bicocca (Mailand, 2017) fortgeführt wurde. Während in Lodz Zeichnungen und Skulpturen einander gegenübergestellt und in Mailand mit 18 Installationen und Videoarbeiten eine weitläufige Industriehalle bespielt wurde, inszeniert der Künstler im Museum Morsbroich in 19 Ausstellungsräumen die Leere.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Museum Morsbroich

MIRO – Ausstellung im Max-Ernst-Museum

Max-Ernst-Museum – aktuelle Ausstellung

MIRÓ – WELT DER MONSTER
3.9.2017 – 28.1.2018

 
Das Werk des in Barcelona geborenen Künstlers Joan Miró bietet ein faszinierendes Spektrum von bildnerischen Mitteln, die sich durch ihre Vielfalt und Erfindungskraft auszeichnen. Die Ausstellung "MIRÓ – Welt der Monster" widmet sich insbesondere dem plastischen Schaffen Mirós in den 1960er und 70er Jahren, das im Verhältnis zum malerischen und grafischen Werk weniger bekannt ist. Der Künstler kombiniert gefundene Alltagsgegenstände zu fantastischen Wesen, die anschließend in Bronze gegossen werden. Einige von ihnen sind farbig bemalt und wirken wie seinen sprühend-bunten Gemälden entsprungen. Für Miró bevölkern sie seine "traumhafte Welt lebender Monster". Zusammen mit einer Auswahl an Gemälden und Arbeiten auf Papier stehen sie in dieser Präsentation in einem unmittelbaren Dialog verschiedener Gestaltungsmedien und beleuchten Mirós auf alle Gattungen übergreifende Kunst.
Die Ausstellung entsteht exklusiv in Zusammenarbeit mit der Fondation Marguerite et Aimé Maeght im südfranzösischen Saint-Paul-de-Vence. Mit allein über 160 Plastiken verfügt die Stiftung über eine der umfangreichsten Sammlungen des bildhauerischen Werkes Joan Mirós.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos Max-Ernst-Museum

Kyra Spieker – Ausstellung im Keramion

Kyra Spieker – … auf weitem Raum
10.9.2017 – 4.2.2018


Grundlegend für das künstlerische Werk von Kyra Spieker (*1957) ist ihre analytische wie auch poetische Auseinandersetzung mit Raum und Licht. Eine klare Ordnung, gepaart mit dem Ausdruck höchster Ästhetik, prägt die minimalistischen Objekte der Künstlerin. Dass ihre Porzellan- oder Steinzeug-Arbeiten teilweise Partner aus anderen Materialien besitzen, erhöht deren Aussage.
Der Mehrzahl ihrer aktuellen Reliefs oder freistehenden Plastiken liegt ein von ihr entwickeltes Modul zugrunde, dessen Variabilität sie auf verschiedene Weise auslotet. Solitär oder addiert, gereiht oder geschichtet, weiß oder farbig gestaltet, geschlossen oder geöffnet – immer wieder findet die Künstlerin neue geometrische Konstruktionen, in denen sich das Modul als ordnendes Element erkennen lässt.
Bewusst bezieht Kyra Spieker das Licht als Gestaltungselement mit ein. Seine sich während des Tagesverlaufs ergebenden Veränderungen verleihen den Oberflächen ihrer Objekte sensible Unterschiede in der Erscheinung. In der Beobachtung dieses Phänomens ergeben sich Augenblicke nahezu meditativer Intensität.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das Keramion

Romain Van Wissen – Ausstellung im IKOB

Romain Van Wissen, WHO IS IN THE HOUSE

13.09. – 19.11.2017


Die Ausstellung „Who is in the House“ zeigt den belgischen Maler Romain Van Wissen in seiner ersten musealen Einzelausstellung. Vom 13. September bis zum 19. November werden mehr als 50 seiner Gemälde sowie drei neue spektakuläre Installationen im IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen ausgestellt. Die Installation „I believe I can fly“ (2017) ist definitiv der Höhepunkt der Ausstellung; sie zeigt in Form eines Rundbildes die Weltsicht des Künstlers.
 
Van Wissen verbindet Realismus und Abstraktion mit Pop Art-Versatzstücken und avancierte damit zu einem der gefragtesten Künstler Ostbelgiens und der Wallonie. Die Inhalte seiner farbgewaltigen Gemälde beziehen ihre eigenwillige Kraft aus Quellen der Kunstgeschichte und der Populärkultur. Van Wissen hat zudem eine unverwechselbare Bildsprache entwickelt, wobei er gedeckte Farben gezielt mit grellen Neontönen kontrastiert und realistische Landschaftsdarstellungen mit abstrakten Farbflächen kombiniert.
 


Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, den 10. September 2017 um 15 Uhr statt. Als spezieller Höhepunkt der Vernissage wird um 16 Uhr 30 der international gefeierte Musiker Pierre Bastien im IKOB auftreten. Dies wurde möglich auf Grund der Kooperation mit dem Musikfestival MEAKUSMA, das zeitgleich im Alten Schlachthof stattfindet.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos über das IKOB

DruckenRhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei YouTube.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Facebook.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Google+.Rhein-Eifel.TV - Reisen, Freizeit, Kultur & mehr bei Twitter.