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Mayen (Osteifel)

Sehenswürdigkeiten in der Stadt

Mayen in der Vulkaneifel ist mit knapp 20.000 Einwohnern eine der größten Städte in der Eifel. Bereits die Römer siedelten hier und betrieben regen Handel mit Töpfereiprodukten, die im ganzen europäischen Raum begehrt waren. Die heutige Stadt Mayen wurde im Rahmen der Verwaltungs- und Gebietsreform gebildet. Seit 1970 gehören Alzheim, Hausen, Kürrenberg und Nitztal zur Stadt Mayen.


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Genovevaburg mit Eifelmuseum

Mayen Genovevaburg © Rhein-Eifel.TV
Im Eifelmuseum erfährt der Besucher auf sechs multimedial gestalteten Ebenen alles Wissenswerte über die Entstehung der Eifellandschaft und das Alltagsleben der Bewohner.

Deutsches Schieferbergwerk

Ein alter Stollen unter der Genovevaburg. Über einen Aufzug gelangen die Besucher vom Eifelmuseum in die unterirdischen Gänge mit alten Loren, Seilsägen, Schreitbagger und schwere Presslufthämmer.
Eifelmuseum-mit-Deutschem-Schieferbergwerk

Öffnungszeiten (beide Museen)
Dienstag bis Freitag sowie an Feiertagen
von 10.00 bis 17.00 Uhr,
Samstag und Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Außerhalb der Öffnungszeiten für Gruppen nach Vereinbarung.
Eintritt
Erwachsene 6,00 €, Kinder und Jugendliche 3,50 €,
Kinder unter 100 cm frei, Familienkarte 25% Ermäßigung (4,50 €/2,60 €), ermäßigt 3,50 €,
Gruppen ab 20 Personen 25% Ermäßigung


Tourist-Information Stadt Mayen

Altes Rathaus am Markt, 56727 Mayen
Telefon: 0 26 51 - 90 30 04 bis 07
E-Mail: touristinfo@mayenzeit.de
http://www.mayen.de/

Genovevaburg, Eifelmuseum, Schieferbergwerk und vieles mehr

Geschichte und Sehenswertes in Mayen im Filmportrait

Der Name Mayen leitet sich wahrscheinlich aus dem Namen Megina her, der 847 erstmals urkundlich den Ort in der Ebene beziehungsweise auf dem Feld (keltisch magos) bezeichnet. Mayen wurde erstmals urkundlich 1041 erwähnt und erhielt 1291 die Stadtrechte.

Mayen Marktplatz © Rhein-Eifel.TVAus dieser Zeit stammt auch die Genovevaburg, die fast 400 Jahre unversehrt blieb, bis sie 1689 von den Franzosen niedergebrannt wurde. Nach Wiederaufbau und Erweiterung hatte die Burg eine wechselvolle Geschichte mit mehreren Besitzerwechseln, bis sie 1938 von der Stadt Mayen gekauft wurde. Heute ist dort das Eifelmuseum untergebracht und alljährlich finden dort die "Burgfestspiele Mayen" statt.

Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Mayen, wie viele Eifelstädte, fast vollständig zerstört, darunter auch die alte Burg und die Kirchen. Deshalb werden die Straßen Mayens heute fast ausschließlich von Nachkriegsbauten dominiert. Teile der alten Stadtbefestigung und die Burg wurden allerdings wiederaufgebaut. Heute ist in der Burg das Eifelmuseum mit dem Deutschen Schieferbergwerk untergebracht.

Mayen - Turm der St. Clemens Kirche © Rhein-Eifel.tvKirchen in Mayen

Die schwerbeschädigte gotische Kirche St. Clemens, die mit ihrem verdrehten Turm schon immer das Wahrzeichen von Mayen war, wurde in mehreren Abschnitten wieder aufgebaut. Der charakteristische Helm des Westturms wurde in einer gekürzten Form rekonstruiert. Im Innenraum der Hallenkirche haben lediglich einige Heiligenfiguren, ein Sakramentstürmchen und das alte Taufbecken die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg überstanden.

Mayens zweite große Kirche "Herz Jesu", nach nur 13 Monaten Bauzeit 1912 fertiggestellt, ist ein imposanter Bau mit 5 Türmen, die beiden Glockentürme davon sind 43 Meter hoch. Der 50 x 23 Meter breite Innenraum der Basilika hat wahrlich beachtliche Ausmaße. Er ist überwiegend mit ungewöhnlichen modernen Stücken ausgestattet. Einen Film und weitere Infos über die Kirchen finden Sie auf unserer Seite: Kirchen in Mayen.

Einkaufen in Mayen
In der Fußgängerzone im Zentrum der Stadt gibt es zahlreiche Boutiquen und Fachgeschäfte. Zahlreiche Cafés, Gaststätten und Restaurants mit Tagesmenü-Angeboten warten auf die Gäste.

Rhein-Eifel.TV-Film-Tipps aus der Umgebung
Filme über das Schloss Bürresheim, die Burg Olbrück und das Kloster Maria Laach