
20 Filme über Burgen und Schlösser und ihre Geschichte auf einer DVD von Rhein-Eifel.TV
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Die Niederburg liegt auf einem Fels im Liesertal in Steinwurfweite zur Oberburg. Sie ist durch das Flüsschen Lieser, das die Niederburg von drei Seiten umgibt, von dem der Oberburg getrennt. Diese Tallage hatte einst den Vorteil, den Verkehr kontrollieren und im Konfliktfall absperren zu können.
Niedermanderscheider Straße 1,
54531 Niedermanderscheid
Tel. 06572 - 737
E-Mail: niederburg-manderscheid@online.de
http://www.niederburg-manderscheid.de
Öffnungszeiten:
April bis November 10.30 bis 17.00 Uhr,
November bis März nur am Wochenende und je nach Witterung.
Eintritt:
Erwachsene: 2 €, Kinder: 0,70 €,
Erwachsene in Gruppen ab 20 Personen 1 €,
Kinder in Gruppen ab 20 Personen 0,50 €, Schwerbehinderte 1 €,
Mitglieder des Eifelvereins 1 €,
Öffnungszeiten / Eintritt
ganzjährig geöffnet / Eintritt frei
http://www.manderscheid.de
Urkundlich belegt ist der Ortsname Manderscheid in einer Urkunde aus dem Jahre 973. Die Oberburg findet erstmals Erwähnung 1142, die Niederburg, Sitz des später bedeutend gewordenen Geschlechts der Herren von Manderscheid, wird in einer Urkunde von 1173 genannt.
Rechts und links vom Liesertal liegen in Steinwurfreichweite die Ober- und die Unterburg von Manderscheid. Hier trafen einst die Herrschaftsbereiche des Kurfürsten von Trier und der Manderscheider Grafen aufeinander. Diese konfliktbeladene Situation hat ein einzigartiges Ensemble von Kultur und Natur erschaffen, in dem das Mittelalter heute noch hautnah zu spüren ist.
Die Ruine der Oberburg wurde 1921 von der Gemeinde Manderscheid grundlegend saniert und ist ganzjährig frei zugänglich. Neben einigen Mauerresten ist ein wieder begehbar gemachter rautenförmiger Bergfried zu besichtigen, der eine prächtige Aussicht auf die Niederburg und die Umgebung bietet.
Die unterhalb der Oberburg auf einem Fels liegende Niederburg hat da einiges mehr zu bieten. Unter Wilhelm V. von Manderscheid wurde die riesige Burg auf den Talort Niedermanderscheid ausgedehnt und um viele Befestigungen erweitert. Seit 1899 restaurierte der Eifelverein kontinuierlich, die von den Franzosen um 1800 zerstörte Burg. Mauern, Türme, Treppen und Abgänge können heute wieder bei einem Rundgang erkundet werden und lassen etwas von der Wehrhaftigkeit der Burg erahnen. Viele Hinweistafeln erklären die alten Handwerkstechniken beim Bau einer Burg und die einzelnen Gebäudeteile. Die Niederburg kann gegen Entgelt tagsüber im Sommer besucht werden. Auch Führungen werden angeboten.
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