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Kunstverein Trier Junge Kunst

Der Kunstverein Trier Junge Kunst entstand aus der 1985 begründeten Produzentengalerie Kaleidoskop, entwickelte sich 1991 zum Förderverein Junge Kunst und erhielt 1995 seine jetzige Bezeichnung.

Er beschränkt sich nicht auf die Aufgaben eines klassischen Kunstvereins sondern greift hinaus und bezieht Elemente einer Künstlervereinigung und einer Produzentengalerie ein zu einer in Rheinland-Pfalz wohl einmaligen Symbiose.


www.groupon.de


Der Kunstverein gehörte zu den Begründern der Trierer Kunsttage, initiierte den gemeinsamen Saisonstart Trierer Galerien und Kunstvereine im Spätsommer eines jeden Jahres, führte diesen erstmals nach Luxemburg, beteiligt sich regelmäßig mit bemerkenswerten Projekten am Kultursommer Rheinland-Pfalz und tritt dabei für konstruktive Kontakte im regionalen Kontext ein.

Es wurde und wird mit Einrichtungen in der Stadt Trier (Kulturbüro, Kulturdezernat, Kultur- und Kommunikationszentrum Tuchfabrik, Städtisches Museum Simeonstift, Europäische Akademie für Bildende Kunst) und im Land Rheinland-Pfalz (Kultursommer, Ministerium für Kultur, Landtag) kooperiert.

Information:
Kunstverein Trier Junge Kunst e.V.

Karl-Marx-Straße 90, 54290 Trier
Tel. +49 (0)651 97 63 840
Junge Kunst Trier

Öffnungszeiten
Samstag und Sonntag 14-17 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung

Aktuelle Ausstellung: Rosemarie Stuffer

Köpfe – Plastiken, Kuratoren: Stefan Philipps und Britta Deutsch

3. März bis 14. April 2012

Kunstverein Trier Ausstellung Januar 2012„Köpfe“, so der Titel der Ausstellung im Kunstverein Trier Junge Kunst, zeigt eine Auswahl von Arbeiten der Künstlerin Rosemarie Stuffer. In den an L'Art brut erinnernden grobschlächtigen Figuren stellt Rosemarie Stuffer den Menschen in das Zentrum ihrer Betrachtung. Stuffer verwendet für ihre plastischen Köpfe Drahtgeflecht, das sie mit Ton auffüllt.

Die abstrahierten menschlichen Köpfe fertigt sie in Serien, in denen vielfältige Variationen von Grundformen einzelne Menschentypen deutlich machen. Die metallische Unterkonstruktion und die Spuren der Bearbeitung lässt sie für den Betrachter sichtbar stehen.

Die Köpfe sind in ihrer Ästhetik eine Verbindung von Abstraktion und archaischen Ausdrucksformen. Stuffer versucht, wie die Kunsthistorikerin Doris Hensch es ausdrückt, „… eine Textur zu schaffen, die sich durch eine erdige Tonalität und rissige, schrundige Brüchigkeit auszeichnet und damit schon auf rein materieller Ebene ihrer künstlerischen Intention entspricht, die Bruchstellen, die sie im Leben selbst, d.h. im sozialen Gefüge ebenso wie in individuellen Biografien feststellt, auch im Material auszudrücken."

Die spontane und rauhe Oberfläche verdeutlicht sehr direkt die Morbidität und Vergänglichkeit der menschlichen Existenz. Auf diese Weise spürt Rosemarie Stuffer den Wandlungen und Veränderungen der menschlichen Physiognomie eindrucksvoll nach.

Informationen über die Künstlerin: www.rosemarie-stuffer.de