St. Salvator Basilika und ehemalige Abteigebäude in Prüm

St. Salvator Basilika im Prüm – Chorraum mit Altar und Chorgestühl von 1731
St. Salvator Basilika im Prüm – Chorraum mit Altar und Chorgestühl von 1731
Prüm – ehemalige Klostergebäude neben der Basilika, heute Gymnasium
Prüm – ehemalige Klostergebäude neben der Basilika, heute Gymnasium
Prüm – Westansicht der barocken Fassade der Basilika
Prüm – Westansicht der barocken Fassade der Basilika

Die Basilika in Prüm und die angrenzenden ehemaligen Abteigebäude (ein Gymnasium ist heute dort untergebracht) sind die wichtigsten und auffälligsten Sehenswürdigkeiten von Prüm. Die Gründung des Prümer Klosters geht auf das Jahr 721 durch den fränkischen Edlen Bertrada und seinen Sohn Charibert zurück. Ein erster Höhepunkt in der Prümer Geschichte ist 799 die Einweihung der wegen ihres Reichtum so genannten "Goldenen Kirche" durch Papst Leo II. in Anwesenheit des damaligen Kaisers Karl der Große.

Das einst mächtige Prümer Kloster beherrschte lange die Südeifel. Der Enkel von Karl dem Großen Lothar I. trat sogar zum Ende seiner wüsten Tage ins Prümer Kloster als Mönch ein. Leider konnte er nicht lange sühnen, denn er verstarb sechs Tage später. Sein pompöses Grab, 1878 von Kaiser Wilhelm gestiftet, wurde im Chor der Prümer Basilika aufgestellt.

Nach zahlreichen Auseinandersetzung in den nächsten Jahrhunderten mit dem Erzbistum Trier mußte sich das einst reiche Prümer Kloster geschlagen geben. Die Trierer rissen sogar die "Goldene Kirche" ab und platzierten dort 1721 die heute zu sehende Basilika.

Erwähnenswert sind einige schöne Stücke aus der Kirche wie die Sandsteinkanzel von 1590 aus der Werkstatt des Hans Rubrecht aus Trier, der düstere Hochaltar, 1727 für die Kameliter Kirche in Kreuznach geschaffen und 1925 nach Prüm gebracht, und das dunkle Chorgestühl von 1731 mit Darstellungen aus der Geschichte des Benediktiner Ordens.

Die Kanzel in der Prümer Basilika
Auf einem einfachen Sockel steht ein achteckiger Fuß, geziert mit Engelsköpfen, Frucht- und Laubgehängen. Darüber erhebt sich der aus vier Reliefbildern aufgebaute Kanzelkorb aus hellem Sandstein. Beim Abbruch der "goldenen Kirche", der alten Abteikirche, im Jahre 1721 kam die Kanzel als einziger Einrichtungsgegenstand dieser Kirche in die Stiftskirche und kehrte nach deren Abbruch wieder in die Abteikirche zurück.

Das später nach Entwürfen von Balthasar Neumann neben der neuen Prümer Kirche errichtete barocke Abteigebäude mit seiner prachtvollen Nordfront prägt noch heute das Stadtbild von Prüm. Ein Gymnasium ist heute hier untergebracht. In den Sommermonaten zeigt die EVBK (Europäische Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen) hier ihre jährliche Kunstausstellung, die einen umfassenden Überblick über das Schaffen in der Grenzregion gibt.

Infos St. Salvator Basilika Prüm

Kath. Kirchengemeinde Prüm
Hahnplatz 17, 54595 Prüm
Tel. 0049 (0)6551 - 2469
kath.pfarramt@basilika-pruem.de

Führungen
sind auf Anfrage bei der Kirchengemeinde möglich.

Weitere Infos auf der Homepage
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.basilika-pruem.de

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Prüm mit der sehenswerten Basilika

Prüm – Europaplatz im Zentrum

Das im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte Prüm ist der Mittelpunkt im Westen der Eifel. Gut zehn Kilometer von Prüm entfernt, liegt das Wintersportzentrum Schwarzer Mann in der Schneifel. 1721 wurde die heutige Basilika errichtet, in der auch das Grab Kaiser Lothars zu sehen ist. Öffnet internen Link im aktuellen FensterVideo und weitere Infos über Prüm

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