Altenberger Dom – gotisches Meisterwerk

Altenberger Dom – Südansicht mit Chor
Altenberger Dom – Südansicht mit Chor
Altenberger Dom – Innenansicht mit Chor
Altenberger Dom – Innenansicht mit Chor
Altenberger Dom – das Westfenster ist das größte gotische Kirchenfenster nördlich der Alpen.
Altenberger Dom – das Westfenster ist das größte gotische Kirchenfenster nördlich der Alpen.

Der Altenberger Dom erstrahlt nach mehreren umfangreichen Sanierungsarbeiten in den letzten Jahrzehnten wieder im neuen Glanz. Er ist heute für Besucher aus aller Welt ein beliebtes Ausflugsziel. Die Klosterkirche ist im Besitz des Landes NRW und wird gemäß einem Erlass von Wilhelm IV. seit 1857 als Simultanskirche sowohl von der römisch-katholischen und der evangelischen Gemeinde genutzt. Samstag und Sonntags finden mehrmals Führungen statt.

Der Altenberger Dom wurde von den Zisterzienser als Klosterkirche ihrer Abtei im bergischen Altenberg in der Gemeinde Odenthal ab 1255 errichtet. Gemäß der strengen Zisterzienser-Regel wurde die Kirche in schlichter Einfachheit und ohne hohen Kirchenturm im gotischen Stil in dem damals abgelegenen Tal errichtet. Als Baumaterial wurde, wie beim Kölner Dom, der zeitgleich begonnen wurde, Trachyt vom Drachenfels verwendet. Der Chor wurde 1287 geweiht, die fertige Kirche 1379.

Im Chorumgang sind sieben Kapellen zu finden, die Ende des 12. Jahrhunderts von den 107 Priestermönchen und 138 Laienbrüder rege für Messen genutzt wurden. Die strenge Form der Gotik im Innenraum beeindruckt noch heute die Besucher. Die ältesten Glasfenster sind im Chor zu sehen. Sie zeigen, gemäß der alten Zisterzienser-Regel, keine figürlichen Darstellungen und die Ornamente sind in den Farben bewusst blass gehalten.

Das 1400 eingesetzte prächtige Westfenster hält sich mit seiner Farbigkeit und den figürlichen Darstellungen bereits nicht mehr an die strenge Ordensregel des einfachen Bauens. Das Fenster ist das größte gotische Kirchenfenster nördlich der Alpen. Es stellt das himmlische Jerusalem dar. Die beiden Stifter Anna von der Pfalz und Wilhelm II. von Berg sind als kniende Figuren im Zentrum der Glasmalerei zu sehen. Das gesamte Fenster wurde von 1994 bis Mai 2005 restauriert und nach aussen hin mit einer Schutzverglasung versehen.

Neben der simultanen Nutzung beider christlichen Konfessionen ist der Altenberger Dom heute auch ein bekannter Ort für Orgelkonzerte geworden. Eine neue Klaes-Orgel wurde 1980 eingebaut. Sie gehört zu den klanggewaltigsten Orgeln in Deutschland.

Infos Altenberger Dom

i-Punkt Altenberg
Eugen-Heinen-Platz 2
51519 Odenthal-Altenberg
Tel.: 02174/4199-50
Mail: ipunkt@altenberg-info.de

Öffnungszeiten: Der Altenberger Dom ist täglich von 08:00 – 18:00 Uhr geöffnet. Eine Besichtigung ist tagsüber ohne Führung möglich.
Führungen: Februar bis Dezember Samstags 11:00 Uhr, Januar bis November Sonn- und Feiertage 13:00 und 15:00 Uhr.
Internet Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.altenberg-info.de

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