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23 Filme über sakrale Bauten und ihre Geschichte auf einer DVD von Rhein-Eifel.TV
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Der Ort Gemünd war vom Mittelalter bis zum Wiener Kongress in zwei Territorien links und rechts der Urft aufgeteilt, was sich auch kirchlich zeigte. Die linke Seite gehörte zur katholischen Pfarre in Olef, die rechte zur Heimbacher Pfarre, die von der Abtei Mariawald betreut wurde. Diese duldete auch Protestanten.
So bildete sich in der katholischen Nordeifel schon ab 1609 eine protestantische Gemeinde. Dies zeigt sich auch deutlich mit der evangelischen Kirche im barocken Stil von 1753, einer der ersten protestantischen Gemeindekirchen in der Eifel. Die katholischen Kirche aus Backsteinen wurde erst 1862 erbaut.
1816 wurde Gemünd Kreishauptstadt des Kreises Gemünd, der allerdings schon 1829 in Kreis Schleiden umbenannt wurde. Ein wirtschaftlicher Einbruch und große Zerstörungen im zweiten Weltkrieg brachten die Gemünder nicht davon ab, sich dem Tourismus zuzuwenden und das verbliebene Wanderwegenetz auszubauen.
In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts richtete Gemünd einen Kurbetrieb ein und wurde 1978 als Kneipp-Kurort anerkannt.
Zu dieser Zeit war der idyllische Ort, bedingt durch eine kommunale Gebietsreform, bereits einige Jahre ein Stadtteil von Schleiden, was bis heute noch für etwas Unmut bei den alten Gemündern sorgt.
Die Kurmittelanlage in Gemünd, im Zentrum des Kurparks gelegen, bietet heute zahlreiche physiotherapeutische Anwendungen. Im Kurparkbezirk sind darüber hinaus ein Musikpavillon, Bücherei, Freibad und Minigolf zu finden.
Eine neue alte Attraktion in Gemünd ist die Wiederinbetriebnahme der Oleftalbahn, die teilweise mit historischen Zügen von Mai bis September zwischen Kall und Hellenthal verkehrt.
Einkaufen in Gemünd
In der Fußgängerzone im Zentrum des Ortesgibt es zahlreiche Boutiquen und Fachgeschäfte. Zahlreiche Cafés, Gaststätten und Restaurants mit Tagesmenü-Angeboten warten auf die Gäste.
Südlich des Kermeter-Hochwaldes, der zum Nationalpark Eifel gehört, mündet das Flüsschen Olef in die grössere Urft, so erklärt sich der Namen des Ortes Gemünd. Der urkundlich erstmals 1213 erwähnte Ort "Gemunde", geht auf eine Schenkung Hermann von Jünkerath zurück, der das Waldgebiet an einer alten Römerstrasse dem Kloster Steinfeld vermachte.

Das KunstForumEifel will ein breites Publikum mit dem Schaffen, den Stilrichtungen, Ausdrucks formen und Motiven eines regional-bezogenen Kreises von Künstlern bekannt machen. Künstler, deren Arbeit seit mehr als 150 Jahren von der Eifel inspiriert ist oder für die Eifel Ort ihres Schaffens wurde.
Öffnungszeiten: Freitag , Samstag, Sonntag von 13:00 bis 18:00 . Eintritt ist frei

Im Haus des Gastes ist das 2005 eröffnete Nationalpark-Tor Gemünd untergebracht, in dem eine Dauerausstellung mit dem Thema "Knorrige Eichen, bunte Spechte und Waldgeschichte(n)" in zahlreichen Schaukästen zu sehen ist.
Eintritt frei
Tourist-Information im
Nationalpark-Tor Gemünd
Kurhausstraße 6, 53937 Schleiden - Gemünd
Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 - 17.00 Uhr Telefon: 02444 - 2011
E-Mail: info@natuerlich-eifel.de