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Heimbach besitzt eine der ältesten Burgen der Eifel, die natürlich auch Schauplatz der Auseinandersetzungen zwischen Kurköln und dem Haus Jülich war. 1543 wurde Burg Hengebach erstmals zerstört, was in den nächsten Jahrhunderten noch mehrmals geschah.
Im Lauf der Jahrhunderte durchlebte das historische Gemäuer eine wechselvolle Geschichte mit verschiedenen Herrschern. Der Löwe des Jülicher Grafengeschlechts ziert noch immer das Stadtwappen.
Die Franzosen verkauften die Burg 1804 an die Familie Fraikin aus Heimbach, die die Ruine als Steinbruch benutzte, bis sie 1904 wegen Einsturzgefahr aufgegeben wurde. Der Dürerener "Verein zur Erhaltung der Burgruine Heimbach" erwarb die Burg und leitete umfangreiche Sicherungsmaßnahmen ein.
Nach dem 2. Weltkrieg pachtete eine Düsseldorfer Brauerei die Burg von der damaligen Besitzerin, der Stadt Schleiden, und betrieb dort bis 1969 ein Restaurant und ein Hotel.
Der Kreis Schleiden und später, bedingt durch die kommunale Neugliederung, der Kreis Düren begannen mit einer umfangreichen Sanierung, die in den 1990er Jahren abgeschlossen wurde.
So bestimmt heute wieder die mächtige Burganlage mit den eindrucksvollen Torbauten das Ortsbild von Heimbach.

In der Burg Hengebach in Heimbach läd ein Café und Restaurant zum verweilen ein. Die in Heimbach ansässige Internationale Kunstakademie veranstaltet in den Burgräumen Seminare und Kurse. Auf der abends beleuchteten Burg in Heimbach finden ganzjährig kulturelle und volkstümliche Veranstaltungen statt. Diese finden sich im Veranstaltungskalender der Stadt Heimbach unter Kunst und Kultur.
Tourist-Info:
Burg Hengebach in Heimbach
Stadt Heimbach
Hengebachstraße 14, 52396 Heimbach
Tel.: 0 24 46 - 808-0
http://www.heimbach-eifel.de/
Weitere Informationen:
http://www.rureifel-tourismus.de/
Öffnungszeiten / Eintritt:
Die Hofräume, Wehrgang und Burgfried der Burg Hengebach sind ganzjährig kostenlos zugänglich. Eintritt frei
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