
20 Filme über Burgen und Schlösser und ihre Geschichte auf einer DVD von Rhein-Eifel.TV
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Seit nunmehr 800 Jahren befindet sich die Burg Eltz im Besitz der Familie Eltz, die die Aufgabe übernommen hat, die Burg für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten, ihre Substanz zu sichern und die Burg für zukünftige Generationen zu erhalten.
Touristinfo Burg Eltz56294 Münstermaifeld (Germany)
Tel. +49 2672 950 500
www.burg-eltz.de
Öffnungszeiten:
1. April bis 1. Nov., tägli. von 9.30 bis 17.30 Uhr
Eintritt für Führung & Schatzkammer:
Kinder € 5,50, Erwachsene € 8,00. Die Burganlage ist frei zugänglich.
Film-Tipps

Filme über Burgen von Rhein-Eifel.TV
Die Burg Pyrmont, oberhalb von Burg Eltz, die Reichburg Cochem an der Mosel und die Burgen in Monreal (Löwenburg und Phillippsburg)
Die Burg Eltz wurde zu Beginn des 12. Jahrhunderts erbaut und gilt als eine der schönsten Burgen Deutschlands. Der spätromanische Bergfried und Reste des romanischen Wohnhauses sind heute noch erhalten.
Die Burg ragt auf einem 70 Meter hohen Felskopf empor und entstand in strategisch günstiger Lage: Sie wurde an einem Weg erbaut, der die Mosel – seit jeher eine der wichtigsten Handelsstraßen des Deutschen Reichs – mit der Eifel und dem fruchtbaren Maifeld verband.
Rudolf von Eltz unterzeichnete und besiegelte im Jahre 1157 eine Schenkungsurkunde von Kaisers Friedrich I. Barbarossa als einer seiner Zeugen. Er bewohnte die damals noch kleine Burganlage am Elzbach. Um eine Erbstreitigkeit zu vermeiden wurde die Burg im Jahre 1268 - unter drei Nachkommen aufgeteilt und von nun an als Gemeinschaftserbe weitergeführt.
Jede Linie baute im Laufe der Jahrhunderte im engen Burgbereich ihr eigenens Anwesen aus. So kam es zu der dichten Bebauung mit einer Vielzahl von Türmchen, Erkern und anderen Elementen.
Die Besonderheit an Burg Eltz ist, dass sie niemals erobert oder verwüstet wurde.Sie überstand alle gesellschaftlichen Umbrüche und Kriege. Sogar die französischen Reunions-Kriege - währendessen ein Großteil der rheinischen Burgen zerstört wurde - überstand sie schadlos. Dies ist dem Geschick von Hans Anton zu Eltz-Üttingen zu verdanken, der als ranghoher Offizier in der französischen Armee diente. Er konnte erreichen, dass sein Stammsitz vom Zerstörungsbefehl ausgenommen wurde.